Mesfouf – süßer Couscous | Rezept

Mesfouf - süßer Couscous

Zutaten für 2 Portionen

    500 g feiner Couscous
    500 ml kochendes Wasser
    3 EL Kokosöl
    200 g Rosinen
    200 g Mandeln
    100 g Pistazien
    100 g Pinien
    200 g Datteln, halbiert
    200 g Feigen, geviertelt
    100 g entkernte Weintrauben
    Orangenblütenwasser
    100 g Zucker, Zimt
    1 Prise Salz

Zubereitung

1. Rosinen und Feigen in Wasser einweichen. Mandeln, Pinien und Pistazien vorsichtig trocken rösten (ohne Zugabe von Öl) und dann zu den halbierten Datteln geben.

2. Couscous mit dem kochendem Wasser übergießen, eine Prise Salz dazu und abdecken. 5 Minuten stehen lassen. Mit der Gabel auflockern und nochmal 5 Minuten stehen lassen bis das Wasser ganz aufgesogen ist.

3. Jetzt die Trockenfrüchte abgießen und zusammen mit den Nüssen und Datteln mit dem Kokosöl unter den Couscous mischen. Mit Orangenblütenwasser, Zucker und Zimt verfeinern. Nochmal mit der Gabel auflockern, dann die Weintrauben darunter mischen und servieren.

Mesfouf – süßer Couscous vegan

In den nordafrikanischen Maghreb-Staaten Marokko (mit West-Sahara), Algerien und Tunesien ist man uneins, wer dieses Gericht erfunden hat. Letztlich tut dies nichts zur Sache, beliebt ist es dort uneingeschränkt in der gesamten Region und mittlerweile auch auf immer mehr Plätzen in Europa und den USA. Im ursprünlichen Rezept wird Butter oder Ghee (Butterschmalz) verwendet und es kann sowohl süß, als auch pikant mit Gemüse oder Fleisch zubereitet werden.

In unserer süßen Version, die vor allem in Tunesien weit verbreitet ist, treffen sämtliche „orientalischen“ Geschmacksnoten zusammen: Zimt, Datteln, Feigen, Pistazien und Orangenwasser. Das Gericht ist äußerst nahrhaft und deshalb auch während des Ramadan – Fastenmonat der Muslime – äußerst beliebt, da er schnell sättigt und ordentlich Energie zuführt. Im Gegensatz zu den oft extrem süßen Nachspeisen und Desserts aus dem arabischen Raum, überzeugt Mesfouf mit einem ausgewogenen süß-fruchtigen Aroma mit exotisch-würzigen Anklängen. Es kann als Haupt- wie aiuch als Nachspeise verwendet werden. Wir haben bei unserem Rezept die Butter durch Kokosöl ersetzt, was dem Geschmack keinerlei Abbruch tut.

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