Rote Currypaste | Rezept

Rote Currypaste  | Rezept

Zutaten für 1 Glas

    5 frische rote Chillis
    2 getrocknete rote Chillis
    4 Stück gehackter Knoblauch
    1 Schalotte (oder kleine Zwiebel)
    1 Teelöffel Koriandersamen
    1 Teelöffel Kreuzkümmel
    1 Teelöffel Paprikapukver
    1 Teelöffel Galgantwurzel (gehackt)
    1 Esslöffel Zitronengras (fein geschnitten)
    1 Teelöffel Kaffirlimettenblätter (gibt es im Asia-Shop)
    1 Teelöffel Pfefferkörner
    1 Bund Koriander
    1 TL Sesamöl
    1 TL Sojasauce
    Prise Salz

Zubereitung

1. Kreuzkümmel, Pfefferkörner und die Korianderkörner in einer heißen Pfanne trocken anrösten bis sie zu duften beginnen. Auskühlen lassen.

2. Nun die frischen Chilis zerkleinern. Dazu zieht unbedingt ein Paar Einweghandschuhe anziehen und darauf achten, dass ihr euch nicht aus Versehen in die Augen fasst. Das kann nämlich sehr, sehr schmerzhaft und unangenehm werden.

3. Jetzt die Zwiebel zerkleinern und das Zitronengras und die Limettenblätter mit einem richtig scharfen Messer fein hacken.

4. Nun die gerösteten Gewürze in einem großen Steinmörser vorsichtig mörsern und nach und nach die anderen Zutaten dazugeben.

5. Wer keinen Mörser hat oder wem die Prozedur zu anstrengend ist, kann auch auf eine Küchenmaschine zurückgreifen und so alles zu einer glatten Paste rühren. Bei Bedarf für die Konsistenz ein wenig Sesamöl beimengen.

6. Mit Salz abschmeckenund in einem Glas abfüllen. Mit etwas Öj bedeckt hält die Paste mehrere Monate.

Vegane Thailändische Rote Curry Paste

Ursprünglich stammen Currypasten aus der Thailändischen Küche, haben aber auch in Indien, Sri Lanka, Vietnam und anderen asiatischen Ländern Tradition. Die Rezepturen unterscheiden sich von Region zu Region und Familie zu Familie, nicht alle sind scharf aber allesamt hocharomatisch.

Natürlich lassen sich Currypasten mittlerweile wie auch Pestos fertig im Supermarkt kaufen kaufen, sie können jedoch auch ohne allzu großen Aufwand selbst zubereitet werden. Dazu geben Sie die Zutaten und Gewürze in einen Mörser und zerdrücken sie mit dem Stößel zu einer dicken Creme. Das Ergebnis lohnt jedenfalls den Aufwand und die rote Currypaste kann dann als Würzmittel für Gemüsecurrys und Eintöpfe verwendet werden. Wenn auch die rote Chilipaste schon wesentlich weniger scharf ist als die grüne, so sollte man sich beim Rezept doch an die eigenen Grenzen herantasten und vor allem mit den getrockneten Chilis sparsam umgehen.

Ein Hinweis: im thailändischen Originalrezept für rote Currypaste ist Garnelen- oder Fischpaste ein fixer Bestandteil, wir ersetzen diesen in unserer veganen Variante durch etws Sojasauce – das tut dem intensiven Aroma unserer Meinung nach in keinster Weise einen Abbruch.

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