<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>gesunde Ernährung Archive - vegan.co.at</title>
	<atom:link href="https://www.vegan.co.at/tag/gesunde-ernaehrung/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link></link>
	<description>Das Portal für Genuss, Vernunft &#38; Verantwortlichkeit</description>
	<lastBuildDate>Tue, 24 Mar 2026 16:09:37 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://www.vegan.co.at/wp-content/uploads/2017/10/vegan-co-at-logo-fav-150x150.png</url>
	<title>gesunde Ernährung Archive - vegan.co.at</title>
	<link></link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Neue Öle in der Küche &#8211; worauf Sie achten sollten</title>
		<link>https://www.vegan.co.at/neue-oele-in-der-kueche-worauf-sie-achten-sollten/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=neue-oele-in-der-kueche-worauf-sie-achten-sollten</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Mar 2026 07:00:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Produkte]]></category>
		<category><![CDATA[gesunde Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[vegane Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Walnuss]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.vegan.co.at/?p=663</guid>

					<description><![CDATA[<p>Welche pflanzlichen Öle gibt es überhaupt und welche eignen sich wofür? Worauf Ihr bei sogenannten neuen Ölen in der Küche achten solltet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.vegan.co.at/neue-oele-in-der-kueche-worauf-sie-achten-sollten/" data-wpel-link="internal">Neue Öle in der Küche &#8211; worauf Sie achten sollten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.vegan.co.at" data-wpel-link="internal">vegan.co.at</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<body><p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.vegan.co.at/wp-content/uploads/2019/10/neue-speiseoele.jpg" title="Neue Öle in der Küche - worauf Sie achten sollten" alt="Neue Öle in der Küche - worauf Sie achten sollten" width="800" height="531" class="aligncenter size-full wp-image-688" srcset="https://www.vegan.co.at/wp-content/uploads/2019/10/neue-speiseoele.jpg 800w, https://www.vegan.co.at/wp-content/uploads/2019/10/neue-speiseoele-300x199.jpg 300w, https://www.vegan.co.at/wp-content/uploads/2019/10/neue-speiseoele-768x510.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px"></p>
<p><strong>Öl – in der Chemie den Lipiden zuordenbar – ist nichts anderes als flüssiges Fett. Und Fett ist – unter anderem – der wichtigste Geschmacksträger und in der Küche kaum wegzudenken. Hier unterscheiden wir wiederum zwei Untergruppen von pflanzlichen Ölen: fette Öle, auch als Speiseöle bekannt und ätherische Öle – letztere kommen aber nur sehr eingeschränkt in der Küche vor. Doch welche pflanzlichen Öle gibt es überhaupt, welche Produktinnovationen der letzten Zeit stechen hervor? Worauf muss man achten und welche Öle eignen sich wofür? </strong><span id="more-663"></span></p>
<h2 id="grosse-auswahl-an-pflanzlichen-oelen">Große Auswahl an pflanzlichen Ölen </h2>
<p>Sonnenblumenöl, Olivenöl und Maiskeimöl sind sicher die bekanntesten Öle und fehlen in kaum einer Küche. Im Herbst ebenfalls ein Dauerbrenner: das kalt genossene Kürbiskernöl. Aber  auch Distelöl, oder Öle aus Raps, Anis, Hanf oder Nüssen werden immer beliebter. Ein wahres Superfood unter den Ölen ist übrigens das aus Flachssamen gewonnene Leinöl – es ist ultrareich an Omega-3-Fettsäuren, und deshalb gerade in der veganen Küche sehr beliebt. </p>
<p>Natürlich gibt es auch exotische Öle, wie Kokos- oder Erdnussöl, die Gerichten aus fernen Ländern einzigartige Geschmacksnoten verleihen und die wir nicht unerwähnt lassen wollen. Wir haben uns aber aus Nachhaltigkeitsgründen und weil es auch hierzulande wirklich herausragende Öle gibt auf Produkte aus heimischer Produktion beschränkt. </p>
<p>Pflanzliche Öle haben einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren und sind daher nicht nur bei Veganern überaus beliebt. Neben diesen – einfach und mehrfach – ungesättigten Fettsäuren enthalten sie zusätzlich auch gesättigte Fettsäuren. Die jeweilige Fettsäurenzusammensetzung ist aber von Öl zu Öl sehr unterschiedlich. Das wirkt sich wiederum auf den Rauchpunkt aus, weswegen die unterschiedlichen Öle in der Küche auch unterschiedlich eingesetzt werden. </p>
<h2 id="die-herstellung-von-speiseoelen">Die Herstellung von Speiseölen</h2>
<p>Bevor es an die Ölgewinnung geht, werden die verschiedenen Pflanzenteile gereinigt und vorbereitet. Dann bedarf es einer wichtigen Entscheidung: Schnecken- Stempel- oder Pressmühle. Die Verfahren beeinflussen Qualität und Geschmack des Öls, und erfahrene Ölproduzenten wissen, mit welcher Methode sie welchen Effekt erzeugen können. Stempelpressen produzieren z.B. eher weiche, warme, mollige Öle – oft mit nussigem Aroma. In Schneckenpressen werden hingegen  feinere, oft als „kühl“ beschriebene Öle gepresst.</p>
<h2 id="raffiniert-nativ-oder-kaltgepresst">Raffiniert, nativ oder kaltgepresst?</h2>
<p><strong>Raffinierte Öle </strong>– ihre Herstellung erfolgt in mehreren Schritten – sind relativ geschmacksneutral. Diese meist hellen Öle sind zudem lange haltbar, vielseitig verwendbar und relativ preiswert.</p>
<p><strong>Natives Öl</strong> wird ebenfalls verarbeitet, darf dabei aber nur leicht erwärmt und nicht gereinigt werden.</p>
<p>Die beste Qualität liefert <strong>kaltgepresstes Öl</strong>, wobei kaltgepresst wortwörtlich zu nehmen ist, denn beim Pressen sind Temperaturen über 27°C nicht zulässig. </p>
<p>Die Haltbarkeit der nativen und kaltgepressten Öle ist zwar deutlich kürzer als die raffinierter Öle, allerdings  behalten sie durch die Kaltpressung ihren Eigengeschmack uns sind auch wesentlich reicher an essentiellen Fettsäuren und Vitamine. </p>
<h2 id="welches-oel-wofuer">Welches Öl wofür?</h2>
<p>Raffinierte Öle eigene sich für so gut wie alles – zum Backen und Frittieren und auch zum Marinieren kalter Gerichte. Kaltgepresste Öle finden – da geschmacksintensiver – vor allem in der kalten Küche Anwendung. Ausnahme: kaltgepresstes Olivenöl, das wegen seines hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren auch zum Kochen verwendet wird.</p>
<h2 id="beliebte-oele">Beliebte Öle</h2>
<p>Unter den raffinierten Ölen aus heimischer Produktion gibt es vor allem drei sehr beliebte vielseitig einsetzbare Öle:</p>
<ul>
<li>Maiskeimöl</li>
<li>Rapsöl</li>
<li>Sonnenblumenöl</li>
</ul>
<p>Alle eigenen sich zum Kochen, Backen, Frittieren, aber natürlich auch für Salate. Rapsöl enthält im Übrigen sehr viel Vitamin E, das vom Körper nicht selbst produziert werden kann, dem aber eine zellschützende Funktion zugeschrieben wird. </p>
<p>Auch deuten einige Studien darauf hin, dass Rapsöl – besser als Olivenöl – dazu beitragen kann, bestimmte Blutfettwerte zu senken. Der Grund könnte sein, dass die in ihm enthaltenen Fettsäuren zu mehr als 60 Prozent ungesättigt sind. Auch das Verhältnis von Omega-3- zu Omega-6-Fettsäuren ist mit 1:2 gut.</p>
<p><strong>Sonderfall Olivenöl</strong></p>
<p>Olivenöl ist sowohl in raffinierter, als auch in kaltgepresster Form erhältlich. Das raffinierte Öl wird eher zum Braten und Kochen verwendet, wogegen das kaltgepresste meist für Salate oder zum Dippen verwendet wird.</p>
<p>Olivenöl enthält großteils einfach ungesättigte Fettsäuren. Das ist der Grund, warum es moderate Hitze sehr gut verträgt und sich auch für das schonende Anbraten von Gemüse, Kartoffeln oder auch Pilzen eignet. </p>
<h2 id="native-und-kaltgepresste-oele">Native und kaltgepresste Öle</h2>
<p><strong>Kürbiskernöl</strong>: eignet sich hervorragend für Salate und Nachspeisen.</p>
<p><strong>Leinöl</strong>: Kaltgepresstes Leinöl ist gerade in der veganen Küche sehr beliebt. Es hat ein leicht-nussig bitteres Aroma und verleiht mit seinem sehr hohen Omega-3-Fettsäurengehalt – dem höchsten von allen Ölen – Gemüse und Salaten ein besonderes Aroma – das man allerdings mögen muss. </p>
<p><strong>Distelöl</strong> enthält einen hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren und zusätzlich die Vitamine A, E und K. Seinen milden, feinen Geschmack entfaltet das Öl erst nach einigen Sekunden – dann aber begeistert es auch Feinschmecker. Distelöl wird gern in der Schon- und Rohkostküche eingesetzt, man kann mit ihm bei niedriger Hitze aber auch sehr gut garen.  Zum Braten allerdings darf es wegen seiner fehlenden Hitzebeständigkleit nicht verwendet werden.</p>
<p><strong>Haselnuss-, Mohn-, und Walnussöle</strong> sind in der heimischen Küche wegen ihres feinen Geschmacks ebenfalls sehr beliebt und in der kalten Küche vielseitig verwendbar.</p>
<p>Besonders zarte Gaumen erfreuen sich aber auch an noch viel feineren Ölen. An Kernölen aus heimischen Früchten und Gemüsen zum Beispiel. Wir haben eine kleine Übersicht dieser extravaganten (Frucht-) Kernöle für Sie zusammengestellt. </p>
<h2 id="neue-oele-in-der-kueche-kernoele">Neue Öle in der Küche: Kernöle</h2>
<p>Die Herstellung von (Frucht-) Kernölen ist aufwändig – entsprechend teuer sind die Öle und werden meist auch nur in 100 ml Fläschchen zu – nun sagen wir mal – fast Apothekerpreisen verkauft.  </p>
<p>Verständlich, wenn man weiß, dass die Ölherstellung aus Nüsse, Früchten, Fruchtkernen, Samen, etc. jeweils ein eigenes Verfahren, das erst mal entwickelt werden muss, verlangt. Schließlich geht es bei jeder Ölherstellung zunächst um die Trennung von Fruchtfleisch und Kern, dann wird das Rohmaterial gereinigt und getrocknet bevor das Pressgut vom Schalenanteil getrennt wird, um es anschließend durch Mahlen, Erwärmen oder Rösten aufzubereiten, bevor man sich für die richtige Presse entscheiden muss. </p>
<p><strong>Traubenkernöl</strong> besteht zu über 70% aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Das überaus wertvolle Öl ist zudem extrem erhitzbar. Für die Herstellung eines Liters Traubenkernöls braucht man allerdings rund 40 Kilo Traubenkerne aus rund zwei Tonnen Weintrauben (die allerdings quasi als Abfall bei der Weinherstellung anfallen…). </p>
<p>Bei <strong>Erdbeer-Öl</strong> dienen die Rückstände aus der Erdbeer-Saft-Herstellung als Rohmaterial. <strong>Himbeerkernöl</strong> wird aus Himbeer-Trester, der quasi als Bioabfall bei der Essigproduktion übrig bleibt, gepresst. </p>
<p>Ebenfalls im Handel erhältlich: Öle aus Kernen von Äpfeln, Pflaumen, Marillen, Weichseln und Tomaten. </p>
<p>Wer sich also mal was wirklich Außergewöhnliches leisten will, wird mit den Fruchtkernölen seine Freude haben, wer allerdings nicht so tief in die Tasche greifen will, wird auch mit anderen heimischen Ölen zufrieden sein. Mohn- oder diverse Nussöle bieten sich z.B. an, wenn man Öle mit starkem Eigengeschmack bevorzugt. </p>
<p>Letzter Tipp: Achten Sie auf Bioqualität und Regionalität, aber das versteht sich ja eigentlich ohnedies von selbst. </p>
<p>Quellen:</p>
<p>¹ <a href="https://gesund.co.at/hochwertige-speiseoele-ueberblick-25441/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="external noopener"> Hochwertige Speiseöle im Überblick</a></p>
<h2 id="linktipps">Linktipps</h2>
<p><a href="https://www.vegan.co.at/vegane-bindemittel-alternativen-gelatine/" data-wpel-link="internal">– Vegane Bindemittel – Alternativen zu Gelatine</a><br>
<a href="https://www.vegan.co.at/palmoelfrei-warum-palmoel-problematisch-ist-und-grosse-handelsketten-umdenken/" data-wpel-link="internal">– Warum Palmöl problematisch ist</a><br>
<a href="https://www.vegan.co.at/veganer-kaese-als-kulinarischer-aufreger/" data-wpel-link="internal">– Veganer Käse als kulinarischer Aufreger</a><br>
<a href="https://www.vegan.co.at/gute-avocado-boese-avocado/" data-wpel-link="internal">– Gute Avocado, böse Avocado</a><br>
<a href="https://www.vegan.co.at/walnuss-petersilien-salat-rezept/" data-wpel-link="internal">– Rezept: Walnuss-Petersiliensalat</a><br>
<a href="https://www.vegan.co.at/vertical-farming-was-ist-das/" data-wpel-link="internal">– Vertical farming – was ist das?</a></p>
</body><p>Der Beitrag <a href="https://www.vegan.co.at/neue-oele-in-der-kueche-worauf-sie-achten-sollten/" data-wpel-link="internal">Neue Öle in der Küche &#8211; worauf Sie achten sollten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.vegan.co.at" data-wpel-link="internal">vegan.co.at</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hülsenfrüchte: großartige Eiweißquellen und kulinarischer Genuss</title>
		<link>https://www.vegan.co.at/huelsenfruechte-grossartige-eiweissquellen-und-kulinarischer-genuss/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=huelsenfruechte-grossartige-eiweissquellen-und-kulinarischer-genuss</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Herz As Media]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Feb 2026 09:00:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Produkte]]></category>
		<category><![CDATA[gesunde Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Hülsenfrüchte]]></category>
		<category><![CDATA[ökologisch]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[vegane Ernährung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.vegan.co.at/?p=1131</guid>

					<description><![CDATA[<p>Warum Hülsenfrüchte so wichtig in unserer Ernährung sind: sie sind Top-Eiweißlieferant, aber auch überraschend positiv für ein nachhaltiges Agrarsystem.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.vegan.co.at/huelsenfruechte-grossartige-eiweissquellen-und-kulinarischer-genuss/" data-wpel-link="internal">Hülsenfrüchte: großartige Eiweißquellen und kulinarischer Genuss</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.vegan.co.at" data-wpel-link="internal">vegan.co.at</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<body><div id="attachment_1135" style="width: 810px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1135" src="https://www.vegan.co.at/wp-content/uploads/2023/02/huelsenfruechte.jpg" title="Hülsenfrüchte: großartige Eiweißquellen und kulinarischer Genuss" alt="Ackerbohnen frisch geschälte Hülsenfrüchte" width="800" height="533" class="size-full wp-image-1135" srcset="https://www.vegan.co.at/wp-content/uploads/2023/02/huelsenfruechte.jpg 800w, https://www.vegan.co.at/wp-content/uploads/2023/02/huelsenfruechte-300x200.jpg 300w, https://www.vegan.co.at/wp-content/uploads/2023/02/huelsenfruechte-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px"><p id="caption-attachment-1135" class="wp-caption-text">Fotocredit: ©iMarzi – stock.adobe.com</p></div>
<p><strong>Egal ob Sojabohnen, Linsen oder Kichererbsen, Hülsenfrüchte versorgen uns mit ausreichend Eiweiß und können zudem positiven Effekte für ein nachhaltiges Agrar- und Ernährungssystem haben.</strong></p>
<p>Hülsenfrüchte sind ein wichtiger Bestandteil der veganen und vegetarischen Ernährung, da sie eine gute Quelle für Eiweiß und andere Nährstoffe bieten. Sie können wunderbar als Ersatz für tierische Proteine verwendet werden und helfen, den Bedarf an Vitamin B12 zu decken.</p>
<p>Die beliebtesten Hülsenfrüchte in Österreich sind <strong>Bohnen, Erbsen, Linsen</strong> und <strong>Kichererbsen</strong>, doch der Verzehr ist insgesamt vergleichsweise bescheiden. Offenbar gelten Hülsenfrüchte noch immer als Arme-Leute-Essen.</p>
<p>Im Wirtschaftsjahr 2020/21 wurden in Österreich durchschnittlich <strong>0,9 Kilogramm Hülsenfrüchte pro Kopf</strong> der Bevölkerung konsumiert, insgesamt rund 8.000 Tonnen. </p>
<p>Der <strong>Selbstversorgungsgrad liegt bei 82 Prozent</strong>, wobei 41.391 Tonnen produziert und 50.205 Tonnen verbraucht wurden. </p>
<p>Zum Vergleich: der jährliche <strong>Tomatenkonsum pro Kopf</strong> in Österreich beträgt <strong>33 Kilogramm</strong>. Insgesamt wurden 2017/18 275.000 Tonnen Tomaten konsumiert.</p>
<p>Auch der Vergleich zum Fleischkonsum spricht eine deutliche Sprache, denn laut Statistik Austria wurden im Jahr 2018 in Österreich <strong>95 Kilo Fleisch pro Kopf</strong> verbraucht.</p>
<h2 id="huelsenfruechte-als-wichtichtiger-bestandteil-gesunder-ernaehrung">Hülsenfrüchte als wichtichtiger Bestandteil gesunder Ernährung</h2>
<p>Dass Hülsenfrüchte insgesamt <strong>gute Eiweißlieferanten</strong> sind hat sich mittlerweile herumgesprochen. </p>
<p>Die Sojabohne hat mit 40 Prozent den höchsten Eiweißgehalt. Dieses Eiweiß ist noch dazu leicht verdaulich und weist für den Menschen den höchsten biologischen Wert unter den pflanzlichen Proteinen auf. Danach folgen im Eiweißgehalt-Ranking Linsen, Kichererbsen und Erbsen.</p>
<p>Hülsenfrüchte tragen weiters zur Versorgung mit <strong>Mineralstoffen</strong> wie <strong>Kalium</strong> und <strong>Magnesium</strong> sowie <strong>Vitaminen</strong> insbesondere des <strong>B-Komplexes</strong> bei.</p>
<p>Auch der <strong>Eisengehalt</strong> von Hülsenfrüchten ist relativ hoch, das ist gerade bei veganer Ernährung ein wichtiger Aspekt.</p>
<p>Eisen ist ein wichtiges Spurenelement und lebensnotwendig, da es im menschlichen Körper nicht produziert werden kann und daher zugeführt werden muss. Es ist an der Aufnahme, Transport und Speicherung von Sauerstoff im Körper beteiligt.</p>
<p>Ein niedriger Eisengehalt im Körper kann zu Müdigkeit, Schwindel, Herzklopfen, raschem Pulsanstieg bei Belastung, Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen und Kopfschmerzen führen.</p>
<p>Da tierische Produkte als Eisenquellen ja ausfallen, sind alternative vegane Eisenquellen besonders wichtig. Dazu zählen neben Hülsenfrüchten (besonders Linsen, Sojabohnen und Kichererbsen) vor allm Nüsse (etwa wie Pistazien, Mandeln und Haselnüsse) und Samen wie z.B. Kürbiskerne, Sesam, Hanfsamen und Leinsamen.</p>
<p>Da die Aufnahme des pflanzlichen Eisens schlechter ist als die des tierischen Eisens, sollten übrigens möglichst mehrere eisenreiche Mahlzeiten über den Tag verteilt werden. </p>
<p>Außerdem sollte dabei auch auf die <strong>gleichzeitige Zufuhr von Vitamin C </strong>geachtet werden, da diese Kombination die <strong>Aufnahme des Eisens erhöht</strong> und so einen Beitrag leisten kann um <strong>Eisenmangel zu vermeiden</strong>. </p>
<p>Es sollte benfalls ein Abstand von mindestens 30 Minuten zum Verzehr von Kaffee und Tees (grün und schwarz) gehalten werden, da diese Tannine, Oxalate oder Phytate enthalten, die wiederum die Aufnahme von Eisen blockieren können.</p>
<p><strong>Einen erhöhten Eisenbedarf haben vor allem:</strong></p>
<ul>
<li>Schwangere</li>
<li>Stillende Mütter </li>
<li>Alle Frauen in gebärfähigem Alter</li>
<li>Kinder in der Wachstumsphase</li>
<li>Senioren – in Verbindung mit vermindertem Appetit</li>
<li>insgesamt bei unzureichender Eisenzufuhr aus der Nahrung (bei jeder Ernährungsform)</li>
<li>Menschen mit erhöhtem Blutverlust (z.B. Frauen während der Menstruation)</li>
</ul>
<h2 id="huelsenfruechte-%e2%80%93-die-pflanzlichen-eiweisslieferanten">Hülsenfrüchte – die pflanzlichen Eiweißlieferanten </h2>
<p>„Ein wesentlicher Pluspunkte der Hülsenfrüchte ist aber eindeutig der hohe Eiweißgehalt. Deswegen eignen sie sich auch hervorragend, um den Fleischkonsum zu verringern. Die insgesamt etwas niedrigere Qualität des Eiweißes im Vergleich zum tierischen kann dadurch ausgeglichen werden, dass man sie mit Getreideprodukten oder Kartoffeln zubereitet, deren Aminosäuren-Zusammensetzung sich optimal ergänzt.“ </p>
<p>„Nur die <strong>Sojabohne weist eine dem tierischen Eiweiß ebenbürtige Qualität auf</strong> und bildet daher auch eine der Grundlagen einer veganen oder vegetarischen Ernährung. Zudem sind <strong>positive Effekte von Hülsenfrüchten auf Blutzuckerspiegel, Cholesterin-</strong> und <strong>Triglyceridspiegel, Blutdruck</strong> und <strong>Darmgesundheit</strong> nachgewiesen“, so Marlies Gruber, Geschäftsführerin im forum. ernährung heute (f.eh)</p>
<p>Das liegt an ihrem hohen Anteil an Kohlenhydraten von 55 bis 65 % in der Trockensubstanz, wovon wiederum 30–40 % resistente Stärke (Amylose) sind, die den Dünndarm unverdaut passiert, den Blutzuckerspiegel nicht beeinflusst und somit nicht glykämisch wirksam ist. </p>
<p>Sie wird erst im Dickdarm durch die Darmbakterien zu kurzkettigen Fettsäuren wie Butyrat oder Propionat verstoffwechselt und zählt damit zu den Ballaststoffen. </p>
<p>Diese kurzkettigen Fettsäuren schützen die Darmbarriere und hemmen chronische Entzündungsprozesse, die mit der Entwicklung von <strong>gastrointestinalen Problemen</strong> sowie <strong>Übergewicht</strong> und <strong>Diabetes Typ 2</strong> verbunden sind. </p>
<p>Die unverdaulichen Kohlenhydrate sind jedoch auch verantwortlich für potenzielle <strong>Verdauungsbeschwerden</strong>, etwa Blähbauch und Bauchschmerzen. </p>
<p>Die enthaltene <strong>Phytinsäure</strong> wiederum, hindert den Körper daran, Mineralien wie Eisen und Zink aufzunehmen.</p>
<p>Verträglicher werden Hülsenfrüchte durch fachgerechte Zubereitung und bei regelmäßigem Konsum. Beim Verzehr von Hülsenfrüchten sollte man auf ein <strong>Einweichen vor dem Kochen</strong> achten, um die Garzeit zu verkürzen. Phytinsäure kann durch Einweichen reduziert werden. </p>
<p>Zudem können Gewürze wie <strong>Kreuzkümmel</strong> und <strong>Fenchel</strong> helfen, die Verdauung zu unterstützen und Blähungen zu lindern. Auch das Kochen mit Gemüsebrühe oder das Hinzufügen von Gewürzen wie Koriandersamen oder Anis nach dem Garen kann helfen, Blähungen zu reduzieren.</p>
<p>Obwohl Hülsenfrüchte zu den gesündesten Lebensmitteln überhaupt zählen, meiden daher viele Menschen sie ganz bewusst, um Blähungen durch Erbsen, Bohnen &amp; Co. zu vermeiden.</p>
<h3 id="tipps-gegen-blaehungen">Tipps gegen Blähungen:</h3>
<ul>
<li>Hülsenfrüchte gründlich waschen und lang genug einweichen!</li>
<li>Etwas Natron ins Einweichwasser geben!</li>
<li>Hülsenfrüchte vor dem Kochen gut abspülen und Einweichwasser nicht weiterverwenden!</li>
<li>Hülsenfrüchte ausreichend lang kochen!</li>
<li>Geben Sie nach dem Garen ruhig großzügig Kräuter und Gewürze hinzu (nur Kümmel darf auch mitkochen)</li>
<li>Man kann auch versuchen den Darm zu trainieren indem man Hülsenfrüchte regelmäßig isst. So kann man den Magen-Darm-Trakt daran gewöhnen und Blähungen bleiben dann hoffentlich aus. Dafür kann zu Beginn bevorzugt leicht verträgliche Sorten wählen, z.B. Augenbohnen, junge Erbsen, geschälte Linsen oder auch Tofu.</li>
</ul>
<p><strong>Einkochflüssigkeit von Konserven:</strong></p>
<p>Die salzige Flüssigkeit (Lake) bei Konservendosen, in die die Bohnenkerne (z. B. Kidneybohnen) eingelegt sind, enthält allerdings Stoffe aus den Bohnen (Mehrfachzucker), die Blähungen hervorrufen können. </p>
<p>Wenn Sie empfindlich reagieren, sollten Sie die Lake nicht mitverwenden und die Bohnen lieber abspülen.</p>
<h2 id="oekonomie-und-umwelt-die-rolle-von-huelsenfruechten">Ökonomie und Umwelt: die Rolle von Hülsenfrüchten</h2>
<p>„Hülsenfrüchte sind nicht nur eine wichtige Alternative zu tierischen Proteinen, sie tragen auch in der Produktion am Feld zur <strong>Reduktion von Düngemitteln</strong> und zum <strong>Schutz des Bodens</strong> bei“ betont Marlies Gruber.</p>
<p>Hülsenfrüchte sind demnach auch in der Landwirtschaft Nährstofflieferant. </p>
<p>Sie binden durch <strong>Knöllchenbakterien (Rhizobien)</strong> in ihren Wurzeln Luftstickstoff und machen diesen im Boden für nachfolgende Kulturen verfügbar. Als Teil einer vielfältigen Fruchtfolge werden somit Düngemittel gespart, die aktive Durchwurzelung der Böden wird verbessert und die Bodenfruchtbarkeit und -gesundheit steigen. </p>
<p>Hülsenfrüchte kommen zudem als Futtermittel zum Einsatz und ermöglichen regionale Kreisläufe, die zum Klimaschutz beitragen.</p>
<p>Hierzulande ist vor allem die Sojabohne zu einer Hauptkulturart aufgestiegen. Soja kann über die erwähnten Knöllchenbakterien an den Wurzeln Stickstoff aus der Luft umwandeln und benötigt daher keinen Dünger. </p>
<p>Österreich ist mittlerweile der fünftgröße Sojaproduzent in der EU. Die Anbaufläche hat sich von 2004 (45.000 Tonnen) bis 2019 (ca. 184.000 Tonnen) fast vervierfacht. </p>
<p>Im Jahr 2019 wurde in Österreich auf 69.00 Hektar Soja angebaut. Auf 35 Prozent der Flächen arbeiten die Landwirte biologisch. Das ist der höchste Wert in Europa.</p>
<p>Damit trägt speziell die <strong>Sojabohne aus regionalem Anbau</strong> zu essenziellen Ökosystemleistungen in Österreich bei. </p>
<p>Aufgrund ihrer Gesundheits-, Umwelt- und ökonomischen Vorteile kommt ihnen daher in der <strong>Planetary Health Diet</strong> eine tragende Rolle zu. Um auf die positiven Effekte für Landwirtschaft und Ernährung aufmerksam zu machen, hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen nun den <strong>10. Februar als Internationalen Tag der Hülsenfrüchte</strong> festgelegt.</p>
<p>————-</p>
<p>Quellen:</p>
<p>¹ <a href="https://www.forum-ernaehrung.at" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="external noopener">forum.ernährung heute</a><br>
² <a href="https://www.isshappy.de/huelsenfruechte-5-tipps-wie-du-blaehungen-vermeiden-kannst/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="external noopener">Hülsenfrüchte richtig kochen und Blähungen vermeiden</a><br>
³ <a href="https://soja-aus-oesterreich.at/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="external noopener">Verein Soja aus Österreich</a></p>
<h2 id="linktipps">Linktipps</h2>
<p><a href="https://www.vegan.co.at/die-vielfalt-pflanzlicher-proteine-nahrungsquellen-fuer-veganer/" data-wpel-link="internal">– Die Vielfalt pflanzlicher Proteine: Nahrungsquellen für Veganer</a><br>
<a href="https://www.vegan.co.at/bio-reisprotein-gesunde-eiweissquelle-allergiker-veganer/" data-wpel-link="internal">– Bio-Reisprotein – gesunde Eiweißquelle für Allergiker &amp; Veganer</a><br>
<a href="https://www.vegan.co.at/lupinenprotein-eiweiss-aus-lupinen-zur-veganen-ernaehrung/" data-wpel-link="internal">– Lupinenprotein – Eiweiß aus Lupinen zur veganen Ernährung</a><br>
<a href="https://www.vegan.co.at/sabich-vegan-israelisches-sandwich-mit-kichererbsen-rezept/" data-wpel-link="internal">– Sabich vegan – israelisches Sandwich mit Kichererbsen | Rezept</a><br>
<a href="https://www.vegan.co.at/cremiger-hummus-mit-veganem-joghurt-rezept/" data-wpel-link="internal">– Cremiger Hummus mit veganem Joghurt | Rezept</a><br>
<a href="https://www.vegan.co.at/alles-ueber-paradeiser-tomaten/" data-wpel-link="internal">– Alles über Paradeiser &amp; Tomaten</a></p>
</body><p>Der Beitrag <a href="https://www.vegan.co.at/huelsenfruechte-grossartige-eiweissquellen-und-kulinarischer-genuss/" data-wpel-link="internal">Hülsenfrüchte: großartige Eiweißquellen und kulinarischer Genuss</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.vegan.co.at" data-wpel-link="internal">vegan.co.at</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Vielfalt pflanzlicher Proteine: Nahrungsquellen für Veganer</title>
		<link>https://www.vegan.co.at/die-vielfalt-pflanzlicher-proteine-nahrungsquellen-fuer-veganer/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=die-vielfalt-pflanzlicher-proteine-nahrungsquellen-fuer-veganer</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Herz As Media]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Dec 2025 10:01:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>
		<category><![CDATA[Eiweiß]]></category>
		<category><![CDATA[gesunde Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Hülsenfrüchte]]></category>
		<category><![CDATA[Keime]]></category>
		<category><![CDATA[Protein]]></category>
		<category><![CDATA[Sprossen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.vegan.co.at/?p=1525</guid>

					<description><![CDATA[<p>Pflanzliche Proteine für Veganer: Welche Lebensmittel liefern am meisten Eiweiß? Erfahren Sie alles über Vielfalt und Nährwert pflanzlicher Proteinquellen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.vegan.co.at/die-vielfalt-pflanzlicher-proteine-nahrungsquellen-fuer-veganer/" data-wpel-link="internal">Die Vielfalt pflanzlicher Proteine: Nahrungsquellen für Veganer</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.vegan.co.at" data-wpel-link="internal">vegan.co.at</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<body><div id="attachment_1526" style="width: 730px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1526" src="https://www.vegan.co.at/wp-content/uploads/2025/09/pflanzliche-proteine-fuer-veganer-min.jpg" title="Die Vielfalt pflanzlicher Proteine: Nahrungsquellen für Veganer" alt="Pflanzliche Proteinquellen für Veganer" width="720" height="480" class="size-full wp-image-1526" srcset="https://www.vegan.co.at/wp-content/uploads/2025/09/pflanzliche-proteine-fuer-veganer-min.jpg 720w, https://www.vegan.co.at/wp-content/uploads/2025/09/pflanzliche-proteine-fuer-veganer-min-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 720px) 100vw, 720px"><p id="caption-attachment-1526" class="wp-caption-text">Fotocredit: AdobeStock</p></div>
<p><strong>Die pflanzenbasierte Ernährung rückt immer stärker in den Fokus, wenn es um bewussten Genuss und ökologische Verantwortung geht. </strong></p>
<p>Dabei spielt die ausreichende Versorgung mit Eiweiß eine essenzielle Rolle, insbesondere in rein veganen Speiseplänen. Pflanzliche Proteine bieten ein breites Spektrum an lebenswichtigen Aminosäuren und lassen sich in zahlreichen Rezepten variantenreich kombinieren. </p>
<p>Zudem sind sie häufig reich an Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen, die das Immunsystem stärken können. Eine ausgewogene Zusammenstellung verschiedener Eiweißquellen ist empfehlenswert, um eine breite Palette an Nährstoffen abzudecken. </p>
<p>Ob <strong>Hülsenfrüchte, Nüsse, Samen oder Getreide</strong> – jede Gruppe liefert spezifische Vorteile. Ein fundiertes Verständnis über pflanzliche Proteine ist daher nützlich, um eine nachhaltige und genussvolle Lebensweise zu fördern.</p>
<h2 id="protein-und-der-menschliche-organismus">Protein und der menschliche Organismus</h2>
<p>Proteine erfüllen zentrale Aufgaben im Stoffwechsel und sind maßgeblich an der Erhaltung sowie dem Aufbau von Körperstrukturen beteiligt. Jede Zelle benötigt Eiweißbausteine, um Enzyme, Hormone und Abwehrstoffe zu synthetisieren. </p>
<p>In pflanzlichen Lebensmitteln sind außerdem Ballaststoffe und wertvolle Spurenelemente enthalten, die das allgemeine Wohlbefinden unterstützen. Auch bei einer bewussten Gestaltung des Speiseplans können spezialisierte Produkte eine Option sein. </p>
<p>Ein breites Sortiment für unterschiedliche Ernährungsziele bietet beispielsweise eine umfassende Auswahl an Diätprodukten und Nahrungsergänzungen. </p>
<p>Dabei lassen sich gelegentliche Ergänzungen in den Alltag integrieren, ohne den natürlichen Fokus auf vollwertige Kost zu verlieren. Die Vielseitigkeit pflanzlicher Proteine macht es leichter, individuelle Geschmackspräferenzen und gesundheitliche Anforderungen unter einen Hut zu bringen.</p>
<h2 id="huelsenfruechte-samen-und-co-kraftpakete-im-speiseplan">Hülsenfrüchte, Samen und Co.: Kraftpakete im Speiseplan</h2>
<p>Hülsenfrüchte zählen seit jeher zu den populärsten Eiweißlieferanten in pflanzlichen Gerichten. Sie zeichnen sich durch hohe Proteingehalte und eine solide Kombination essenzieller Aminosäuren aus. </p>
<p>Bohnen, Linsen oder Kichererbsen punkten zusätzlich mit lang sättigenden Ballaststoffen und Mineralstoffen. </p>
<p>Darüber hinaus weisen Studien auf interessante Zusammenhänge zwischen der Eiweißzufuhr und der Muskelgesundheit hin. Einblicke in Aminosäurenprofile verdeutlichen, welchen Einfluss einzelne Aminosäuren auf die körperliche Leistungsfähigkeit haben können. </p>
<p>Ergänzend zu Gerichten mit Hülsenfrüchten lässt sich der Speiseplan auch mit Produkten wie Chiasamen oder Hanfsamen bereichern, um unterschiedliche Proteinqualitäten einzubringen. </p>
<p>Weiterführende Ideen zu Eiweißquellen und kulinarischem Genuss finden sich übrigens in zahlreichen Rezeptvarianten. </p>
<p>Die <strong>Kombination verschiedener Proteinquellen</strong> fördert eine synergetische Versorgung und kann persönlichen Vorlieben gerecht werden.</p>
<h2 id="sprossen-und-keime-frische-power-aus-kleinen-koernern">Sprossen und Keime: Frische Power aus kleinen Körnern</h2>
<p>Sprossen und Keime entstehen aus Samen, die unter kontrollierten Bedingungen zum Keimen gebracht werden. </p>
<p>Dieser Prozess erhöht den Gehalt an Vitaminen und macht Nährstoffe besonders leicht verfügbar. Pflanzliche Proteine in Sprossen sind zudem stark bioverfügbar, was eine hervorragende Ergänzung zu Getreide und Hülsenfrüchten darstellt. </p>
<p>Die Geschmacksnuancen variieren von mild bis würzig und können zahlreiche Rezepte bereichern. Besonders in Salaten oder auf Sandwiches bringen Sprossen Frische und Biss. So entsteht eine Vielfalt an pflanzlichen Proteinquellen, bei der sogar der tägliche Nährstoffbedarf an Mineralien und Spurenelementen teilweise abgedeckt werden kann.</p>
<h2 id="verschiedene-eiweissquellen-im-ueberblick">Verschiedene Eiweißquellen im Überblick</h2>
<p>Ein ausgewogenes Verständnis verschiedener Lebensmittel verdeutlicht, wie facettenreich pflanzliche Proteine sein können. </p>
<p>Jede Zutat bringt eigene Vorteile und erweitert die Kombination an Aminosäuren. Die Auswahl kann flexibel an saisonale Gegebenheiten und individuelle Bedürfnisse angepasst werden, ohne an Abwechslung zu verlieren. </p>
<p>Folgende Übersicht zeigt exemplarisch relevante pflanzliche Proteinspender:</p>
<table style="width:100%; border-collapse:collapse; background-color:#ffffff; text-align:left;">
<tr style="background-color:#ffffff;">
<th style="border:1px solid #ddd; padding:8px;">Lebensmittel</th>
<th style="border:1px solid #ddd; padding:8px;">Proteinanteil pro 100 g</th>
<th style="border:1px solid #ddd; padding:8px;">Besondere Eigenschaften</th>
</tr>
<tr>
<td style="border:1px solid #ddd; padding:8px;">Linsen</td>
<td style="border:1px solid #ddd; padding:8px;">~25 g</td>
<td style="border:1px solid #ddd; padding:8px;">Reich an Ballaststoffen</td>
</tr>
<tr>
<td style="border:1px solid #ddd; padding:8px;">Quinoa</td>
<td style="border:1px solid #ddd; padding:8px;">~14 g</td>
<td style="border:1px solid #ddd; padding:8px;">Liefert alle essenziellen Aminosäuren</td>
</tr>
<tr>
<td style="border:1px solid #ddd; padding:8px;">Tempeh</td>
<td style="border:1px solid #ddd; padding:8px;">~19 g</td>
<td style="border:1px solid #ddd; padding:8px;">Fermentiertes Sojaprodukt</td>
</tr>
<tr>
<td style="border:1px solid #ddd; padding:8px;">Chiasamen</td>
<td style="border:1px solid #ddd; padding:8px;">~16 g</td>
<td style="border:1px solid #ddd; padding:8px;">Omega-3-Quellen</td>
</tr>
<tr>
<td style="border:1px solid #ddd; padding:8px;">Sonnenblumenkerne</td>
<td style="border:1px solid #ddd; padding:8px;">~20 g</td>
<td style="border:1px solid #ddd; padding:8px;">Gute Vitamin-E-Quelle</td>
</tr>
</table>
<p>Neben der bloßen Menge ist die biologische Wertigkeit von Proteinen ein entscheidender Faktor. </p>
<p>Werden mehrere Eiweißträger kombiniert, ergänzen sich häufig deren Aminosäureprofile. So entsteht eine höhere biologische Wertigkeit als bei einer einzelnen Quelle. </p>
<p>Für eine gezielte Zusammenstellung lohnt es sich, <strong>verschiedene Getreide- und Hülsenfruchtarten regelmäßig zu integrieren</strong>, um <strong>wertvolle Synergieeffekte</strong> zu erzielen.</p>
<h2 id="ausgewaehlte-aspekte-zur-vertraeglichkeit">Ausgewählte Aspekte zur Verträglichkeit</h2>
<p>Eine geschickte Kombination unterschiedlicher Proteinquellen berücksichtigt stets die individuelle Verträglichkeit. </p>
<p>Manche Menschen reagieren empfindlich auf bestimmte Hülsenfrüchte, während andere problemlos größere Mengen Sojaprodukte vertragen. Außerdem empfiehlt es sich, auf eine ausreichende Versorgung mit Vitamin B12 zu achten, da dieses vorrangig in tierischen Produkten vorkommt. </p>
<p>Ebenso kann der regelmäßige Verzehr von grünen Blattgemüsen und ausgewählten Mikroalgen zur Mineralstoffaufnahme beitragen. Für die Bekömmlichkeit von eiweißreichen Speisen sind schonende Zubereitungsarten hilfreich. </p>
<p><strong>Einweichen, Keimen lassen oder Fermentation bauen schwer verdauliche Stoffe ab</strong> und <strong>erhöhen gleichzeitig die Nährstoffverfügbarkeit</strong>. Letztlich geht es darum, das Gleichgewicht zwischen verschiedenen Eiweißquellen zu finden – so ergeben sich vielfältige, nährstoffreiche Mahlzeiten für den veganen Alltag.</p>
<h2 id="abschliessende-impulse">Abschließende Impulse</h2>
<p>Die Bandbreite pflanzlicher Proteine eröffnet vielfältige Möglichkeiten, einen ausgewogenen Speiseplan zu gestalten. </p>
<p>Neben den klassischen Eiweißträgern wie Soja, Linsen oder Bohnen lohnt es sich, auch exotischere Varianten wie Lupinen oder Amaranth zu entdecken. </p>
<p>Eine abwechslungsreiche Zubereitung fördert nicht nur die Akzeptanz, sondern liefert auch unterschiedliche Makro- und Mikronährstoffe. Wer den Fokus auf hochwertige Proteinquellen legt, profitiert vielfach von einer erhöhten Nährstoffdichte und einem potenziell gut balancierten Aminosäurenprofil. </p>
<p>Wichtig bleibt jedoch, den Körper in seiner Gesamtheit zu betrachten und auf ein stimmiges Verhältnis zwischen Proteinen, Fetten und Kohlenhydraten zu achten. So kann eine vegane Ernährung mit ihrem Reichtum an pflanzlichen Proteinen gleichzeitig gesundheitliche Aspekte und kulinarische Raffinesse verbinden. </p>
<p><strong>Saisonale Vielfalt</strong> und <strong>regionale Bezugsquellen</strong> spielen eine Rolle, um pflanzliche Ernährungsweise zu bewahren.</p>
<p>————-</p>
<p>Quellen:</p>
<p>¹ <a href="https://www.gesundheit.gv.at/leben/ernaehrung/info/eiweiss.html" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="external noopener">Was sind Proteine?</a><br>
² <a href="https://www.shop-apotheke.at/ernaehrung-sport-abnehmen/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="external noopener">Umfassende Auswahl an Diätprodukten</a><br>
³ <a href="https://www.vegan.at/protein" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="external noopener">Pflanzliches Protein: Eiweißversorgung bei veganer Ernährung (Vegane Gesellschaft Österreich)</a></p>
<h2 id="linktipps">Linktipps</h2>
<p><a href="https://www.vegan.co.at/sprossen-und-keime-kleine-powerpflaenzchen/" data-wpel-link="internal">– Sprossen und Keime</a><br>
<a href="https://www.vegan.co.at/bio-reisprotein-gesunde-eiweissquelle-allergiker-veganer/" data-wpel-link="internal">– Bio-Reisprotein – gesunde Eiweißquelle für Allergiker &amp; Veganer</a><br>
<a href="https://www.vegan.co.at/lupinenprotein-eiweiss-aus-lupinen-zur-veganen-ernaehrung/" data-wpel-link="internal">– Lupinenprotein – Eiweiß aus Lupinen zur veganen Ernährung</a><br>
<a href="https://www.vegan.co.at/cremiger-hummus-mit-veganem-joghurt-rezept/" data-wpel-link="internal">– Cremiger Hummus mit veganem Joghurt | Rezept</a><br>
<a href="https://www.vegan.co.at/veganes-backen-die-besten-tipps/" data-wpel-link="internal">– Veganes backen – die besten Tipps &amp; Utensilien</a></p>
</body><p>Der Beitrag <a href="https://www.vegan.co.at/die-vielfalt-pflanzlicher-proteine-nahrungsquellen-fuer-veganer/" data-wpel-link="internal">Die Vielfalt pflanzlicher Proteine: Nahrungsquellen für Veganer</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.vegan.co.at" data-wpel-link="internal">vegan.co.at</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Alles über Paradeiser &#038; Tomaten</title>
		<link>https://www.vegan.co.at/alles-ueber-paradeiser-tomaten/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=alles-ueber-paradeiser-tomaten</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Apr 2025 09:00:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Produkte]]></category>
		<category><![CDATA[Gemüse]]></category>
		<category><![CDATA[gesunde Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Tomaten]]></category>
		<category><![CDATA[vegan]]></category>
		<category><![CDATA[vegane Ernährung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.vegan.co.at/?p=807</guid>

					<description><![CDATA[<p>Herkunft, Aufzucht und Sorten - welche eignen sich wofür? Worauf muss man bei der Verarbeitung von Paradeisern &#038; Tomaten achten?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.vegan.co.at/alles-ueber-paradeiser-tomaten/" data-wpel-link="internal">Alles über Paradeiser &#038; Tomaten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.vegan.co.at" data-wpel-link="internal">vegan.co.at</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<body><p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.vegan.co.at/wp-content/uploads/2020/02/paradeiser-tomaten.jpg" title="Alles über Paradeiser &amp; Tomaten" alt="Alles über Paradeiser &amp; Tomaten" width="1000" height="665" class="aligncenter size-full wp-image-822" srcset="https://www.vegan.co.at/wp-content/uploads/2020/02/paradeiser-tomaten.jpg 1000w, https://www.vegan.co.at/wp-content/uploads/2020/02/paradeiser-tomaten-300x200.jpg 300w, https://www.vegan.co.at/wp-content/uploads/2020/02/paradeiser-tomaten-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px"></p>
<p><strong>28 Kilogramm Paradeiser verspeist der Österreicher im Durchschnitt pro Jahr. In Deutschland ist der Verbrauch mir rund 20 kg Tomaten pro Person zwar etwas geringer, aber immer noch Grund genug die rote Powerfrucht, die eigentlich eine Beere ist, einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. </strong><span id="more-807"></span></p>
<p>Wir wissen, was ihr schon immer über Tomaten wissen wolltet – Herkunft und Aufzucht, welche Sorten eignen sich für welche Verarbeitung und ist der Paradeiser nun gesund oder doch ein giftiges Nachtschattengewächs.</p>
<h2 id="tomate-ist-nicht-gleich-tomate">Tomate ist nicht gleich Tomate</h2>
<p>Weltweit gibt es laut Wikipedia 23.000 verschiedene Tomatensorten, wovon rund 2500 kultiviert werden. Rund ein Zehntel aller Tomatenarten wächst auch in Europa, wo  im EU-Sortenkatalog aber doch um einige mehr, nämlich rund 3.900 verschiedene Paradeiser-Sorten gelistet sind.</p>
<p>Seit sich immer mehr Züchter bemühen, auch alte Sorten wieder verstärkt zu kultivieren und zu kreuzen, nimmt die Zahl der Arten kontinuierlich zu. Wenn man noch bedenkt, dass wohl viele neue Varianten – zum Teil von Hobbyzüchtern – bei den Zählungen noch gar nicht berücksichtigt sind, kann man auch nachvollziehen, woher die die mancherorts erwähnte Zahl von 35.000 verschiedenen Sorten kommt.</p>
<p>Die Tomate ist botanisch gesehen eigentlich eine Beere, wird aufgrund ihrer Einjährigkeit jedoch zum Gemüse gezählt. Aber egal ob Beere oder Gemüse – wenn es um Größe und Aussehen geht ist der Paradeiser unglaublich vielfältig. </p>
<p>So gibt es von johannisbeergroßen Tomatenbeeren, über kirschgroße Exemplare – meist Cocktailtomaten genannt –  und klassischen Fleischtomaten bis hin zu fast kürbisgroßen Exemplaren Paradeiser in unterschiedlichsten Gewichtsklassen. </p>
<p>Faszinierend finden wir die unterschiedlichen Formen und Farben der Tomaten. Klar, der „typische“ Paradeiser ist rot und rund, doch die Farbpalette reicht von orange über grün, gelb und violett bis hin zu fast schwarz. Die Form kann länglich über einförmig bis kugelrund sein, jeweils glatt oder gerillt wie ein Ochsenherzen Paradeiser. Auch das Muster variiert von einfärbig, über gestreift, getigert bis hin zu Exemplaren mit Punkten. </p>
<h2 id="ursprung-der-paradeiser">Ursprung der Paradeiser</h2>
<p>Die Ersten, die Paradeiser kultivierten – und zwar schon rund 200 v. Chr. wie Funde belegen – waren die Azteken und Mayes im heutigen Mexico. </p>
<p>In Europa hingegen wurde die Tomate erst im 15. Jahrhundert heimisch. Christoph Kolumbus brachte sie von seinen Entdeckungsreisen mit. Spanier und Portugiesen schätzen die Stauden zunächst als Zierpflanzen, da sich das Gerücht verbreitet hatte, dass die roten „Früchte“ giftig wären. </p>
<p>Die Tomate breitete sich dann Richtung Osten aus, wo die Italiener die Pomodori auch kulinarisch zu schätzen lernten. Kaum zu glauben, dass der Paradeiser hierzulande erst 1873 bei der Wiener Weltausstellung „gezeigt“ wurde. Ab dann trat die rote Beere aber einen raschen Siegeszug an und eroberte die österreichisch/böhmische und deutsche Küche in Windeseile. </p>
<p>Im großen Stil gezüchtet wurde die Tomate aber tatsächlich erst nach dem zweiten Weltkrieg, als Saisonarbeitskräfte aus dem Balkan ihr Know How bezüglich Zucht und Pflege der mitunter etwas mimosigen Pflanze einbrachten. </p>
<p>Die erste Gegend in der der Paradeiser in Österreich heimisch wurde, war übrigens der burgenländische Seewinkel.  </p>
<h2 id="inhaltsstoffe-der-tomate">Inhaltsstoffe der Tomate</h2>
<p>Dass Paradeiser gesund sind, ist kein Geheimnis. Die Inhaltsstoffe der Tomate tragen maßgeblich zur Vorbeugung von Herz-Kreislauferkrankungen bei. Neueste Studien deuten sogar darauf hin, dass ein ausreichender Genuss von Paradeisern manchen Krebsarten vorbeugen könnte. </p>
<p>Fakt ist – die geballter Ladung an Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen sowie die sekundären Pflanzenimnhaltssoffe sind ein Gesundheitsbososter. </p>
<p>Hier die Inhaltsstoffe im Überblick.</p>
<ul>
<li>Vitamine: Vitamin A, B1 (Tyamin), B2, B3 (Niacin) B7 (Biotin), C, E, K</li>
<li>Mineralstoffe: Magnesium, Calcium, Kalium </li>
<li>Spurenelemente</li>
<li>Ballaststoffe </li>
<li>Sekundärer Pflanzeninhaltsstoff Lycopin</li>
</ul>
<p>Vitamin K sorgt für eine schnelle Wundheilung nach Verletzungen, Biotin stärkt Haut, Haar und Nägel. Tyamin, ein biogenes Amin, und die restlichen B-Vitamine sind gut für unser psychisches Wohlbefinden und stärken unsere Nerven. Das Spurenelement Selen wiederum wirkt immunsystemstärkend. </p>
<p>Last but not least: Der sekundäre Pflanzeninhaltsstoff Lycopin, der auch mitverantwortlich für die Rotfärbung der Tomate ist, trägt zum Hautschutz bei. Je mehr Tomaten man isst, desto unempfindlicher wird man gegen Sonnenbrand weil man die Hautzellen stärkt. Lycopin wirkt zudem Cholesterin – senkend.</p>
<p>Tomaten sind wegen ihres hohen Wasseranteils (zwischen dreiundneunzig und fünfundneunzig Prozent) außerdem extrem kalorienarm, und man kann große Mengen  genießen, ohne zuzunehmen. Allerdings sollte man grüne Stellen und Stängelansätze meiden, da sie Solanin enthalten.</p>
<h2 id="giftiges-nachtschattengewaechs">Giftiges Nachtschattengewächs?</h2>
<p>Paradeiser sind Nachtschattengewächse und enthalten an den grünen Stellen rund um den Stängel Solanin. Tomaten aber z.B. auch Kartoffeln und andere Nachtschattengewächse produzieren diesen giftigen Bitterstoff, um sich vor Pilzbefall, und Schädlingen zu schützen.</p>
<p>Doch glücklicherweise ist Solanin in reifen Tomaten nur in sehr geringen Mengen enthalten. Dennoch ist es ratsam, bei der Verarbeitung den grünen Ansatz herauszuschneiden. </p>
<p>Zu viel Solanin – ab etwa 25 Milligramm Solanin können sich Symptome zeigen, ab einer Dosis von 400 Milligramm kann das Naturgift tödlich wirken – kann Kopfschmerzen, Durchfall, Erbrechen und Krämpfe verursachen. </p>
<p>Um das Ganze aber anschaulich zu machen und Panik zu verhindern: Eine durchschnittliche Tomate (reif!) enthält pro 100 Gramm etwa 1 Milligramm Solanin. Man müsste also wirklich eine beträchtliche Menge Paradeiser verdrücken, um den Gift-Schwellenwert zu erreichen. </p>
<p><em><strong>Good to know: </strong>Durch Kochen wird das hitzebeständige Solanin übrigens nicht zerstört – grüne Stellen sollte man also auch dann entfernen, wenn die Tomaten verkocht werden. </em></p>
<h2 id="verarbeitung">Verarbeitung</h2>
<p>Paradeiser sind unglaublich vielseitig. Alle Sorten der roten Beere können roh aber auch verarbeitet verzehrt werden. Der Phantasie sind dabei kaum Grenzen gesetzt: Tomatensoße -mark oder -saft, Marmelade aus Paradeisern, Tomaten eingekocht, getrocknet oder in Essig (oder Öl) eingelegt. Es gibt viele Möglichkeiten, Paradeiser haltbar zu machen, wenn die Ernte üppig war. </p>
<p>Generell lässt sich sagen, dass sich zum Haltbar machen besonders gut all jene Sorten eignen, die viel Fruchtfleisch und wenig Kerne enthalten.<br>
Bei größeren Tomatens sollten Stielansatz und Kerngehäuse immer entfernen werden. </p>
<h2 id="basisrezepte">Basisrezepte</h2>
<p>Für das <strong>Einlegen in Essig</strong> eignen sich besonders gut kleine Cocktail- oder Kirschtomaten. Die gewaschenen Früchte zunächst in sterile Gläser mit einem Schraubverschluss schichten.<br>
Weinessig zur Hälfte mit Wasser verdünnen und mit etwas Zucker und Gewürzen nach Wahl (z.B. Pimentkörner, Pfeffer, Knoblauch, Chilli, Lorbeerblätter..) verkochen. Über die Tomaten gießen und das Glas sofort verschließen. </p>
<p>Bei größeren Tomaten: Früchte vierteln und in dem Essig-Wasser-Gemisch mit den Gewürzen aufkochen. Noch heiß in die sterilen Gläser füllen und sofort verschließen.</p>
<p>Tomaten <strong>durch Trocknen haltbar machen</strong>: Paradeiser halbieren, Kernhaus und grünen Stielansatz entfernen. Die leicht gesalzenen Hälften auf ein Backblech legen, Backofen auf 50 Grad einstellen. Währen der nächsten 8-12 Stunden die Backofentür einen Spalt geöffnet halten. Anschließend in Schraubverschlussgläser schichten und mit gutem Raps- oder Olivenöl bedecken</p>
<p><strong>Tomaten einfrieren: </strong>Wenn Sie Paradeiser einfrieren wollen, sollten sie sie vorher blanchieren: Kurz in heißes Wasser tauchen, schälen, vierteln, Stielansatz und Kerne entfernen. Dann – ungewürzt! – in Gefrierbehälter einschichten und luftdicht verschließen. Die so eingefrorenen Tomaten lassen sich gut für Suppen und Soßen verwenden. </p>
<p><strong>Einkochen: Am</strong> längsten halten die Früchte, wenn man sie einkocht. Entkernte Paradeiser halbieren, mit einem Zahnstocher einstechen und in Einweckgläser schichten. Dann mit aufgekochtem Salzwasser übergießen, die Gläser verschließen und 45 Minuten bei 80 Grad sterilisieren. </p>
<p>Auch <strong>Tomatensoße</strong> lässt sich so am besten haltbar machen: Soße ohne Zwiebelstückchen zubereiten, dann in sterile Gläser füllen und 45 Min. einkochen. </p>
<p>Für die Zubereitung von <strong>Tomatensaft</strong> enthäutete Tomatenstücke, Salz und Olivenöl in einen Topf geben und für ca. 10 Minuten bei kleiner Flamme köcheln lassen. Nach dem Auskühlen die Tomatenmasse durch ein feines Sieb streichen – fertig ist der Saft!</p>
<p>Sie sehen – so üppig kann die Ernte gar nicht ausfallen, dass einem die Ideen ausgehen könnten :-). Doch was kann man tun, damit die Ernte üppig ausfällt? Zum Abschluss die wichtigsten Tipps für die Aufzucht von Tomaten </p>
<h2 id="aufzucht">Aufzucht </h2>
<p>Tomaten kann man auch auf kleinstem Raum, also auf dem Balkon oder der Fensterbank züchten. Allerdings müssen die Bedingungen „passen“, denn die Pflanzen sind relativempfindlich, speziell, solange sie noch im Wachstum sind. </p>
<p>Entweder sie kaufen „fertige“ Samen oder sie entnehmen die Samen selbst aus ihrem Lieblingsparadeiser. Das gelingt am besten, wenn sie die Tomatenkerne mitsamt umgebenden Fruchtfleisch aus einer halbierten Frucht entnehmen, und diese dann in einem Glas Wasser an einem warmen, sonnigen Platz für zwei bis drei Tage stehen lassen. </p>
<p>Wenn sich das Fruchtfleisch gelöst hat, können sie die Samen aus den Kernen entnehmen. Gut trocknen lassen (z.B. in einer Filtertüte). Dann verwenden oder in einem gut verschlossenen Glas kühl und dunkel lagern (max. 5-8- Jahre) </p>
<p><strong>Gärtnerwissen: </strong></p>
<ul>
<li>Paradeiser benötigen humusreiche, kalkhaltige Erde und ausreichend Nährstoffe. Also nicht zu eng pflanzen (50 bis 70cm) und gut düngen um sie widerstandsfähig gegen Schädlinge zu machen. </li>
<li>Tomaten benötigen viel Licht – suchen sie ihnen also ein sonniges Plätzchen. Ausreichend, aber nicht übermäßig gießen.  Und im Falle des Falles gut zu reden – das hat noch nie geschadet:-)!</li>
<li>Ernten sind je nach Sorte zwischen Juni und Oktober möglich – bei Nachttemperaturen unter 15 Grad C reifen die Früchte allerdings nicht mehr. Man kann sie dann aber pflücken und im Haus nachreifen lassen – am besten auf einem Teller an einem warmen Ort. Licht ist keines nötig; die Tomaten sollten einender aber bricht berühren. </li>
<li>Geerntete Paradeiser lagert man am besten zwischen 12 und 17 Grad Celsius. Im Kühlschrank verlieren sie hingegen Aromen und Vitamine, weswegen eine Lagerung im Eiskasten nicht empfehlenswert ist. </li>
</ul>
<p>Dann schon lieber konservieren – Ideen haben wir Ihnen ja nun einige mitgegeben….</p>
<p>————-</p>
<p>Quellen:</p>
<p>¹ <a href="https://www.tomaten.org/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="external noopener"> Alles über Tomaten</a><br>
² <a href="https://gesund.co.at/tomaten-gesund-12458/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="external noopener"> Tomaten sind gesund</a></p>
<h2 id="linktipps">Linktipps</h2>
<p><a href="https://www.vegan.co.at/tomatensauce-das-geniale-basisrezept/" data-wpel-link="internal">– Tomatensauce – das geniale Basisrezept</a><br>
<a href="https://www.vegan.co.at/fragwuerdige-bio-importe-der-handelskonzerne/" data-wpel-link="internal">– Fragwürdige Bio-Importe der Handelskonzerne</a><br>
<a href="https://www.vegan.co.at/sekundaere-pflanzenstoffe/" data-wpel-link="internal">– Sekundäre Pflanzenstoffe</a><br>
<a href="https://www.vegan.co.at/salz-gesundheitsfakten-aeltestes-genussmittel-der-welt/" data-wpel-link="internal">– Salz, das älteste Genussmittel der Welt – Gesundheitsfakten </a></p>
</body><p>Der Beitrag <a href="https://www.vegan.co.at/alles-ueber-paradeiser-tomaten/" data-wpel-link="internal">Alles über Paradeiser &#038; Tomaten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.vegan.co.at" data-wpel-link="internal">vegan.co.at</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Veganes backen &#8211; die besten Tipps &#038; Utensilien</title>
		<link>https://www.vegan.co.at/veganes-backen-die-besten-tipps/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=veganes-backen-die-besten-tipps</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Oct 2024 14:00:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Selbstgemacht]]></category>
		<category><![CDATA[Backen]]></category>
		<category><![CDATA[gesunde Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[vegan]]></category>
		<category><![CDATA[vegane Ernährung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.vegan.co.at/?p=702</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wer vegan backen möchte muss auf Eier und Butter verzichten und auch sonst noch so einiges beachten. Die besten Tipps für veganes Backen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.vegan.co.at/veganes-backen-die-besten-tipps/" data-wpel-link="internal">Veganes backen &#8211; die besten Tipps &#038; Utensilien</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.vegan.co.at" data-wpel-link="internal">vegan.co.at</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<body><p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.vegan.co.at/wp-content/uploads/2019/11/veganes-backen-tipps.jpg" title="Veganes backen - die besten Tipps &amp; Utensilien" alt="Veganes backen - die besten Tipps &amp; Utensilien" width="800" height="533" class="aligncenter size-full wp-image-728" srcset="https://www.vegan.co.at/wp-content/uploads/2019/11/veganes-backen-tipps.jpg 800w, https://www.vegan.co.at/wp-content/uploads/2019/11/veganes-backen-tipps-300x200.jpg 300w, https://www.vegan.co.at/wp-content/uploads/2019/11/veganes-backen-tipps-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px"></p>
<p><strong>Back, backe, Kuchen, der Bäcker hat gerufen….. die sieben Zutaten, die in dem Kinderlied erwähnt werden, mögen vielleicht für einen traditionellen Gugelhupf reichen. Wer jedoch vegan backen möchte, der muss wohl auf Eier, Schmalz und Butter verzichten und auch sonst noch so einiges beachten. Wir haben die besten Tipps für Kuchen und Kekse auf veganer Basis und verraten Ihnen worauf Sie achten müssen, damit veganes Backen ein Vergnügen wird. </strong><span id="more-702"></span></p>
<h2 id="was-man-fuers-backen-braucht">Was man fürs Backen braucht </h2>
<p>Zunächst: ohne Küchenmaschine oder Handmixer wird Backen – ja, auch veganes Backen ;-)- eher eine Herkulesaufgabe, denn ein Spaß. Auch ohne Waage wird jeder Kuchen eher ein Experiment als ein Kunstwerk – eine Digitalwaage sollte daher in keiner Küche fehlen. </p>
<p>Wer Kekse backen will, braucht unbedingt einen Nudelwalker, aber auch so manch anderer Teig  will gerollt sein – Teigroller am besten aus Holz, natürlich! Gerade beim veganen Backen ist auch eine Mühle unerlässlich – nicht nur Nüsse wollen gemahlen werden, auch Samen und Flocken, die als Ei -Ersatz dienen können, brauchen eine Mühle. </p>
<p>Auch Teigspatel, mancherorts Gummihund genannt, oder Teigschaber, eine Spatel ohne Stiel, sowie Backpinsel gehören in die gut sortierte Backküche. Wer Kekse bäckt braucht Ausstecher, wer hübsch verzieren will, Dressiersäcke mit unterschiedlichen Tüllen. </p>
<p>Backpapier oder wiederverwendbare Alternativen sind eine große Hilfe gegen das Ankleben am Backblech — wer aber ein wenig Übung hat und auch zeitlich exakt arbeitet, kann sich dieses Hilfsmittel  natürlich auch sparen. </p>
<h2 id="basiszutaten-fuer-veganes-backen">Basiszutaten für veganes Backen</h2>
<p>Die wichtigsten Zutaten beim traditionellen Backen sind nicht vegan – nämlich Eier und Butter. Eier binden Flüssigkeiten und können aufgeschäumt werden – Eigenschaften, die beim Backen essentiell sind – und Butter gibt des Geschmack. Doch es gibt gute Alternativen…</p>
<p><strong>Ei-Ersatz </strong></p>
<p>Eier sind  Backtriebmittel und Feuchtigkeitsspender, Lockerungs- oder Bindemittel und nicht zuletzt Geschmacksverstärker. Doch all diese Funktionen können auch durch pflanzliche Produkte erfüllt werden.</p>
<p>Haferflocken, z.B., eignen sich so gut wie kaum ein anderes pflanzliches Lebensmittel zum Binden. Sie sind preiswert und in Bioqualität erhältlich. Drei bis vier Esslöffel zarte Haferflocken ersetzen ein Ei wenn man die Masse vorher etwas ziehen lässt. Für Palatschinken, Kekse und Co. sind Haferflocken eine perfekte Wahl.</p>
<p>Auch Leinsamen und Chiasamen eignen sich durch ihre guten bindenden Eigenschaften als Ei-Ersatz. Da die Samen in Flüssigkeiten aufquellen, muss man sie allerdings vorab mahlen. Dann aber sind die Samen hervorragend als Ei-Ersatz beim veganen Backen einsetzbar. </p>
<p>Veganer Eischnee für Mousse au Chocolat &amp; Co lässt sich ganz einfach aus dem Wasser gekochter Kichererbsen, auch Aquafaba genannt, herstellen. Am besten schäumt man das Wasser gekaufter Kichererbsen (aus der Dose oder dem Glas) mit einem Handmixer rund 10 Minuten lang, bis es sich – genau wie Eischnee – zu einer festen, weißen Masse verwandelt. </p>
<p>Um Aquafaba als Eischnee Ersatz in veganen Rezepten zu verwenden, ersetzen Sie ein Eiweiß mit zwei Esslöffeln Aquafaba bzw. ein ganzes Ei mit 3 Esslöffeln Aquafaba.</p>
<p>Auch im Handel erhältliches veganes Ei-Ersatzpulver ist eine gute Option beim veganen Backen. Es enthält meist Stärke oder Mehl und ein Backtriebmittel und eignet sich bestens z.B. für Muffins und Kekse. Als Richtwert gilt: Ein Teelöffel Ei-Ersatzpulver verrührt mit 2 Esslöffel Wasser ersetzt ein Ei. </p>
<h2 id="butter-alternativen">Butter Alternativen </h2>
<p>Der Geschmack von Butter ist speziell und sehr fein, aber auch hier gibt es vegane Ersatzstoffe, die dem tierischen Fett in nichts nachstehen. Vollfett-Margarinen, zum Beispiel. Achten Sie beim Einkauf aber unbedingt auf die Angaben der Hersteller, denn es gibt auch Butteralternativen, die nicht optimal zum Gourmet Backen geeignet sind. </p>
<p>Diese Streichfette haben  meist einen hohen Wasseranteil, was bei manchen Rezepten ein Problem darstellen kann. Für einfache Rührkuchen oder Muffins sind Fette mit höherem Wasseranteil aber getrost einsetzbar.</p>
<p>Eine weitere Alternative zu Butter sind Öle. Der Fettanteil bei Ölen ist aber üblicherweise höher als bei herkömmlicher Butter oder Margarine, was man bei der Portionierung berücksichtigen muss: wir empfehlen 75-80 ml Öl zu nehmen wenn 100 Gramm Butter im Rezept stehen. Am besten eignen sich Raps- oder Sonnenblumenöle.</p>
<p>Ein weitere Vorteil: Kuchen und Gebäck werden superflaumig und saftig. Das gilt übrigens auch für Kokosfett, das eine weitere wunderbare Alternative ist und soeben eine Küchenrenaissance erlebt.</p>
<p>Eine weitere Möglichkeit und bestens für all jene, die nicht nur vegan, sondern fettfrei backen wollen:  Sojajoghurt und Gries. Für 100g Butter verwenden Sie rund 120g Joghurt mit einem Esslöffel Gries vermengt. Kurz stehen lassen, damit der Gries etwas aufgehen kann – voila! </p>
<p>Kleiner Nachteil: die Masse kann etwas gummiartig werden, weswegen wir empfehlen, nur einen Teil des Fetts durch die Joghurt-Gries Masse zu ersetzen. </p>
<h2 id="tipps-tricks-fuer-veganer">Tipps &amp; Tricks für Veganer</h2>
<p>Bei manchen Zutaten würde man meinen, dass sie ohne Zweifel vegan wären, doch ein zweiter Blick hat noch nie geschadet. HIer die größten veganen „Fallen“: </p>
<p>Marzipan: Marzipan besteht aus Mandeln sowie Zucker und ist deshalb grundsätzlich vegan. Doch manche Hersteller, besonders im gehobenen Preissegment, verwenden statt Zucker Honig. </p>
<p>Fondant: Fondant besteht aus Zucker und Wasser und sollte daher gänzlich unbedenklich sein. Roter Fondant wird jedoch häufig mit Karmin, auch als E120 bezeichnet, eingefärbt. Dieser natürliche Farbstoff, auch als Cochenille bekannt, wird aus den befruchteten und getrockneten Weibchen der Scharlachschildlaus hergestellt, weswegen roter Fondant oft weder vegan noch vegetarisch ist.</p>
<p>Manche Fondants sind auch mit Gelatine hergestellt – ein no-go für Veganer. Die meisten im Handel erhältlichen Fondants sind zwar ohne Gelantine hergestellt – ein Blick auf die Zutatenliste schadet aber nicht. Wer Fondant selbst zubereiten will, findet zudem häufig Rezepte mit Gelantine. Diese aber einfach durch Agartine oder Agar Agar ersetzt werden können. </p>
<p>Tipp: Ein Teelöffel Agar Agar entspricht circa 6 Blatt Gelantine.  </p>
<p>Noch ein Tipp: Vegane Rezepte verlangen oft ein bisschen mehr Backpulver, doch der Geschmack ist nicht jedermanns Sache. Wer den Backpulver-Geschmack nicht mag, der sollte auf Weinsteinbackpulver zurückgreifen. </p>
<h2 id="so-gelingt%e2%80%99s">So gelingt’s</h2>
<p>Geübte Bäcker können hier gern drüberlesen, für Anfänger sind ein paar Tipps aber sicher hilfreich: </p>
<p>Temperaturangaben bei Backrezepten sind mit Vorsicht zu genießen. Herde und Rohre heizen unterschiedlich und zudem stimmt die Anzeige mit der tatsächlichen Hitze nicht immer überein. Kontrollieren Sie den Garzustand des Backguts immer mal wieder zwischendurch. </p>
<p>Teige – vor allem Mürbeteig – kühl und mit möglichst kühlen Händen verarbeiten – sonst besteht die Gefahr des Zerbröselns.</p>
<p>Nehmen Sie fertige Kekse gleich vom Backblech, um ein Nachbräunen zu verhindern.</p>
<p>Haselnüsse in der dünnen Schale im vorgeheizten Rohr bei 180 Grad ca. 10 Minuten rösten. Dann in ein Geschirrtuch einschlagen und gegeneinander reiben, bis die dünne Haut abgehet. </p>
<p>Mandeln in kochendem Wasser zwei bis drei Minnten ziehen lassen, dann kalt abschrecken.  Aus den Schalen drücken, trocknen lassen und anschließend im vorgeheizten Rohr bei 200 Grad 5- 10 Minuten rösten. </p>
<p>—————————</p>
<p>Quellen:</p>
<p>¹ <a href="https://www.gesundheits-guide.at/ernaehrung/vegane-ernaehrung/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="external noopener"> Gesundheitsguide – vegane Ernährung</a><br>
² <a href="https://gesund.co.at/vegane-produkte-finden-app-28463/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="external noopener">Vegane Produkte finden</a></p>
<h2 id="linktipps">Linktipps</h2>
<p><a href="https://www.vegan.co.at/vegane-bindemittel-alternativen-gelatine/" data-wpel-link="internal">– Vegane Bindemittel – Alternativen zu Gelatine</a><br>
<a href="https://www.vegan.co.at/wie-oekologisch-ist-der-mcplant-burger-von-mcdonalds/" data-wpel-link="internal">– Wie ökologisch ist der McPlant Burger von McDonalds?</a><br>
<a href="https://www.vegan.co.at/veganer-panettone-rezept/" data-wpel-link="internal">– Veganer Panettone | Rezept</a><br>
<a href="https://www.vegan.co.at/veganes-karotteneis-rezept/" data-wpel-link="internal">– Veganes Karotteneis | Rezept</a><br>
<a href="https://www.vegan.co.at/kokos-dattel-riegel-rezept/" data-wpel-link="internal">– Kokos-Dattel-Riegel | Rezept</a><br>
<a href="https://www.vegan.co.at/vegane-avocado-rezepte-einfach-lecker-gesund/" data-wpel-link="internal">– Vegane Avocado Rezepte – einfach lecker</a></p>
<p>Fotocredit: Bild von Finn Bjurvoll Hansen auf Pixabay.com</p>
</body><p>Der Beitrag <a href="https://www.vegan.co.at/veganes-backen-die-besten-tipps/" data-wpel-link="internal">Veganes backen &#8211; die besten Tipps &#038; Utensilien</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.vegan.co.at" data-wpel-link="internal">vegan.co.at</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Was sind sekundäre Pflanzenstoffe?</title>
		<link>https://www.vegan.co.at/sekundaere-pflanzenstoffe/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=sekundaere-pflanzenstoffe</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Herz As Media]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Nov 2017 11:19:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>
		<category><![CDATA[gesunde Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenstoffe]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.vegan.co.at/?p=202</guid>

					<description><![CDATA[<p>Sekundäre Pflanzenstoffe (SPS) sind eine Gruppe zahlreicher sehr unterschiedlicher Substanzen, die Pflanzen zur Abwehr von Schädlingen und als Schutzstoffe gegen Umwelteinflüsse ( z.B. starke Sonneneinstrahlung) dienen. Hauptsächlich handelt es sich dabei um Geschmacks-, Duft- und&#46;&#46;&#46;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.vegan.co.at/sekundaere-pflanzenstoffe/" data-wpel-link="internal">Was sind sekundäre Pflanzenstoffe?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.vegan.co.at" data-wpel-link="internal">vegan.co.at</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<body><p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.vegan.co.at/wp-content/uploads/2017/11/sekundaere-pflanzenstoffe.jpg" title="Was sind sekundäre Pflanzenstoffe?" alt="sekundäre Pflanzenstoffe" width="1000" height="750" class="aligncenter size-full wp-image-206" srcset="https://www.vegan.co.at/wp-content/uploads/2017/11/sekundaere-pflanzenstoffe.jpg 1000w, https://www.vegan.co.at/wp-content/uploads/2017/11/sekundaere-pflanzenstoffe-300x225.jpg 300w, https://www.vegan.co.at/wp-content/uploads/2017/11/sekundaere-pflanzenstoffe-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px"></p>
<p><strong>Sekundäre Pflanzenstoffe (SPS) sind eine Gruppe zahlreicher sehr unterschiedlicher Substanzen, die Pflanzen zur Abwehr von Schädlingen und als Schutzstoffe gegen Umwelteinflüsse ( z.B. starke Sonneneinstrahlung) dienen.</strong></p>
<p>Hauptsächlich handelt es sich dabei um Geschmacks-, Duft- und Farbstoffe, zu den bekanntesten zählen Carotinoide, Phytosterine, Flavonoide, Polyphenole, Sulfide und natürlich Chlorophyll. Im menschlichen Organismus entfalten diese Verbindungen üblicherweise pharmakologische Wirkungen und werden wegen ihrer zahlreichen gesundheitsfördernden Effekte auch prophlaktisch und therapeutisch genutzt.</p>
<p>Sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe kommen in Obst, Gemüse, Nüssen, Hülsen, Vollkornprodukten und in fermentierten Lebensmitteln in unterschiedlichen Mengen vor. Die Bezeichnung „sekundär“ weist übrigens darauf hin, dass diese Stoffe weder für den Zellaufbau noch für den Energiestoffwechsel benötigt werden, trotzdem aber für den pflanzlichen Organismus essentiell sind. </p>
<p>So schützen sie die Pflanzen etwa vor Fressfeinden oder Angriffen mikrobieller Art. </p>
<p>Verzehrt der Mensch bestimmte Lebensmittel, so wirken sich sekundäre Pflanzenstoffe auch auf ihn positiv aus. Eine optimale Versorgung mit diesen Stoffen dient der natürlichen Gesundheitsprävention, da ein Großteil von Stoffwechselprozessen durch diese Pflanzenstoffe günstig beeinflusst wird.</p>
<h2 id="was-sind-sekundaere-pflanzenstoffe">Was sind sekundäre Pflanzenstoffe?</h2>
<p>Unter sekundären Pflanzenstoffen werden verschiedene Substanzen mit unterschiedlichsten Strukturen zusammengefasst. Heute sind insgesamt circa 100.000 verschiedene Pflanzenstoffe dieser Art bekannt, davon wurden bisher bei ca. 30.000 unterschiedlichste Wirkungen auf den menschlichen Organismus nachgewiesen. Zwischen 5.000 und 10.000 dieser sekundären Pflanzenstoffe beinhaltet die menschliche Nahrung.</p>
<p>In Abhängigkeit von Funktion, Eigenschaften und Struktur werden folgende Gruppen der sekundären Pflanzenstoffe unterschieden:</p>
<ul>
<li>Carotinoide</li>
<li>Glucosinlolate</li>
<li>Lektine</li>
<li>Monoterpene</li>
<li>Phytoöstrogene</li>
<li>Phytosterine</li>
<li>Polyphenole</li>
<li>Protease-Inhibitoren</li>
<li>Saponide</li>
<li>Sulfide</li>
</ul>
<p>Phythinsäure und Chlorophyll sind ebenfalls sekundäre Pflanzenstoffe, gehören jedoch keiner der genannten Gruppen an.</p>
<h2 id="aktueller-forschungsstand">Aktueller Forschungsstand</h2>
<p>Lange Zeit galt das Gebiet der sekundären Pflanzenstoffe als unerforscht. Seit 2008 ist jedoch eine signifikante Zunahme wissenschaftlicher Untersuchungen zu verzeichnen. Vordergründig handelt es sich hierbei um epidemiologische Studien, die den Einfluss dieser Substanzen auf das potenzielle Entstehungsrisiko verschiedener Krankheiten beleuchten.</p>
<p>Bisher nahmen Forscher an, dass sekundäre Pflanzenstoffe einen wesentlichen Beitrag zur Prävention von Erkrankungen leisten. Diese Vermutungen wurden anhand der Studien aussagekräftig bestärkt. Vor allem belegen sie jedoch den engen Zusammenhang zwischen einer ausgewogenen Ernährung mit großem pflanzlichen Anteil und der natürlichen Prävention. Nur in seltenen Fällen eignen sich Nahrungsergänzungsmittel als alternative Zufuhr von sekundären Pflanzenstoffen.</p>
<h2 id="wie-viele-sekundaere-pflanzenstoffe-enthalten-taegliche-lebensmittel">Wie viele sekundäre Pflanzenstoffe enthalten tägliche Lebensmittel?</h2>
<p>Nimmt der Mensch eine kontinuierliche Mischkost zu sich, beträgt der Anteil an sekundären Pflanzenstoffen circa 1,5 Gramm pro Tag. Bei Vegetariern liegt dieser Wert mitunter sehr viel höher. Je nach Pflanzenstoff variiert der Wert.</p>
<h2 id="geschaetzte-taegliche-einnahme-durch-regulaere-mischkost">Geschätzte tägliche Einnahme durch reguläre Mischkost:</h2>
<ul>
<li>Carotinoide: über 6 Milligramm</li>
<li>Flavonoide: 50 bis 200 Milligramm</li>
<li>Monoterpene: weniger als 2 Milligramm</li>
<li>Phenolsäure: 200 bis 300 Milligramm</li>
<li>Phytoöstrogene: weniger als 5 Milligramm</li>
<li>Phytosterole: 170 bis 440 Milligramm</li>
<li>Saponine: weniger als 15 Milligramm</li>
</ul>
<p>WelcheBioverfügbarkeit haben sekundäre Pflanzenstoffe?Die Bioverfügbarkeit gibt an, wie schnell und wie einzelne Stoffe vom menschlichen Organismus aufgenommen werden. Jeder sekundäre Pflanzenstoff weist eine andere Bioverfügbarkeit auf. Beispielsweise wird die Bioverfügbarkeit von Polyphenolen durch Erwärmen, Zermahlen beziehungsweise durch andere Nährstoffe günstig beeinflusst. Polyphenole sind beispielsweise enthalten in grünem Tee, Äpfeln, Rote Beete oder Rotkohl.</p>
<p>Schnell vom Körper aufgenommen werden beispielsweise Monoterpene, Flavonoide, Phytoöstrogene, Sulfide oder Glycosinolate. Eine mittlere Bioverfügbarkeit besitzen Phenolsäuren. Eine geringe Bioverfügbarkeit haben Saponine, Flavonoide, Flavone und Anthocyane als auch Phytosterole.</p>
<p>Werden Carotinoide erhitzt, besitzen sie eine hohe Bioverfügbarkeit. Im nicht erhitzten Zustand weisen sie nur eine niedrige Bioverfügbarkeit auf.</p>
<h2 id="welche-wirkung-haben-sekundaere-pflanzenstoffe">Welche Wirkung haben sekundäre Pflanzenstoffe?</h2>
<p>Je nach Art der Substanz besitzen sekundäre Pflanzenstoffe verschiedene Wirkungsweisen.</p>
<ul>
<li>Antibiotisch: Flavonoide, Sulfide, Saponine</li>
<li>Antioxidativ: Flavonoide, Phenolsäuren, Carotinoide, Phytoöstrogene, Glucosinolate, Sulfide</li>
<li>Antithrombotisch: Flavonoide, Sulfide</li>
<li>Antikanzerogen: Monoterpene, Saponine</li>
<li>Blutdrucksenkend: Flavonoide, Sulfide</li>
<li>Cholesterolsenkend: Sulfide, Monoterpene, Phytosterole</li>
<li>Entzündungshemmende: Flavonoide, Carotinoide</li>
<li>Immunmodulierend: Flavonoide, Carotinoide, Phytoöstrogene, Glucosinolate</li>
<li>Neurologische Wirkung: Flavonoide</li>
</ul>
<h2 id="in-welchen-lebensmitteln-sind-sekundaere-pflanzenstoffe-enthalten">In welchen Lebensmitteln sind sekundäre Pflanzenstoffe enthalten?</h2>
<ul>
<li>Carotinoide: Aprikosen, Kürbis, Melonen, Grapefruit, Paprika Karotten, Tomaten, grüne Gemüsesorten wie Grünkohl oder Spinat</li>
<li>Flavonoide: Birnen, Äpfel, Kirsche, Beeren, Soja, Zwiebeln, Grünkohl, Aubergine, Trauben</li>
<li>Glucosinolate: Senf, Rettich, Kohl, Kresse, Radieschen</li>
<li>Monoterpene: Zitrone, Minze, Kümmel</li>
<li>Phenolsäuren. Tee, Kaffee, Nüsse, Weißwein, Vollkornprodukte</li>
<li>Phytoöstrogene: Leinsamen, Hülsenfrüchte, Getreide</li>
<li>Phytosterole: Nüsse, Hülsenfrüchte, Samen wie Sesam, Soja oder Sonnenblumenkerne</li>
<li>Saponine: Soja, Hafer, Spargel, Hülsenfrüchte, Lakritz</li>
<li>Sulfide: Lauch, Schnittlauch, Zwiebel, Knoblauch</li>
</ul>
<h2 id="sekundaere-pflanzenstoffe-vermeiden-studien-noch-nicht-eindeutig">Sekundäre Pflanzenstoffe vermeiden: Studien noch nicht eindeutig</h2>
<p>Experten raten dringend von der sogenannten <strong>isolierten Aufnahme sekundärer Pflanzenstoffe</strong> ab. So können sich ab bestimmten Mengen negative Folgeerscheinungen aufgrund vereinzelter sekundärer Pflanzenstoffe entwickeln. </p>
<p>Beispielsweise wurde früher Nichtrauchern aber auch Rauchern oft das Nahrungsergänzungsmittel Beta-Carotin verabreicht. Nachfolgende konstatierten Studien jedoch ein deutlich erhöhtes Risiko für die Entwicklung diverser Krebserkrankungen durch diese sekundären Pflanzenstoffe bei alleiniger Einnahme.</p>
<p>Aktuell läuft zudem eine wissenschaftliche Debatte darüber, ob die starke Anreicherung der Lebensmittel mit Phytosterol zu einer Erhöhung des Risikos für Herz-Kreislauferkrankungen führen kann. Dieser Pflanzenstoff wird aufgrund seiner cholesterinsenkenden Wirkung verschiedenen Nahrungsmitteln in isolierter Form beigesetzt.</p>
<p>Folglich ist in diesem Zusammenhang der weltweite Trend, verschiedene Lebensmittel durch Zugabe von Pflanzenstoffen funktionell zu machen, kritisch zu bewerten. Da sekundäre Pflanzenstoffe bereits durch eine ausgewogene Mischkost dem Körper in ausreichenden Mengen zur Verfügung stehen, bringt die zusätzliche Aufnahme dieser Substanzen ein erhöhtes Risiko der Überdosierung mit sich. </p>
<p>Da sich Wissenschaftler bis dato noch nicht über möglich Auswirkungen dieser im Klaren sind, sollte die Aufnahme isolierter sekundärer Pflanzenstoffe in Form von Nahrungszusätzen beziehungsweise –ergänzungsmitteln vorerst gemieden werden.</p>
<h2 id="praevention-durch-natuerliche-zufuhr">Prävention durch natürliche Zufuhr</h2>
<p>Aus der noch unsicheren Studienlage geht hervor, dass es aktuell nicht möglich ist, klare Empfehlungen für die täglich benötigten Mengen an sekundären Pflanzenstoffen vorzunehmen. Es existieren Angaben, welche jedoch lediglich als Richtwerte dienen sollten, da sie auf Grundlage von noch nicht komplett gesicherten Studienergebnissen entworfen wurden.</p>
<p>Dennoch sind sich Experten auf internationaler Ebene darüber einig, dass die vorrangige Aufnahme von pflanzlichen Lebensmitteln mit sekundären Pflanzenstoffen auf jeden Fall zu präferieren ist. Von Natur aus ist eine gesunde Mischung aus verschiedenen Substanzen dieser Art durch den regelmäßigen Verzehr gewährleistet.</p>
<p>—————</p>
<p>Quellen:</p>
<p>¹ <a href="https://www.univie.ac.at/nutrigenomics/teaching/vo_mikronaehrstoffe/8_sek_Pflanzst.pdf" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="external noopener">Schautafel Sekundäre Pflanzenstoffe Uni Wien (PDF)</a><br>
² <a href="https://www.ugb.de/ernaehrungsplan-praevention/sekundaere-pflanzenstoffe-bioaktive-substanzen/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="external noopener">Sekundäre Pflanzenstoffe: Substanzen mit vielen Unbekannten (Dr. oec. troph. Edmund Semler; UGB)</a></p>
<h2 id="linktipps">Linktipps</h2>
<p><a href="https://www.vegan.co.at/huelsenfruechte-grossartige-eiweissquellen-und-kulinarischer-genuss/" data-wpel-link="internal">Hülsenfrüchte: großartige Eiweißquellen und kulinarischer Genuss</a><br>
<a href="https://www.vegan.co.at/superfood-hafer-arzneipflanze-des-jahres/" data-wpel-link="internal">– Superfood Hafer: vom Pferdefutter Arzneipflanze des Jahres</a><br>
<a href="https://www.vegan.co.at/spargel-weiss-rot-gruen-gemuese/" data-wpel-link="internal">– Spargel – königliches Gemüse in weiß, rot oder grün</a><br>
<a href="https://www.vegan.co.at/gruener-smoothie-mit-minze-zimt-rezept/" data-wpel-link="internal">– Grüner Smoothie mit Minze &amp; Zimt | Rezept</a><br>
<a href="https://www.vegan.co.at/tomatensauce-das-geniale-basisrezept/" data-wpel-link="internal">– Tomatensauce – das geniale Basisrezept</a><br>
<a href="http://www.vegan.co.at/sodbrennen-vegane-ernaehrung/" data-wpel-link="internal">– Sodbrennen und vegane Ernährung</a></p>
</body><p>Der Beitrag <a href="https://www.vegan.co.at/sekundaere-pflanzenstoffe/" data-wpel-link="internal">Was sind sekundäre Pflanzenstoffe?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.vegan.co.at" data-wpel-link="internal">vegan.co.at</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
