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	<title>vegan Archive - vegan.co.at</title>
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	<title>vegan Archive - vegan.co.at</title>
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		<title>Kresse &#8211; krasses Würzkraut mit gesunder Schärfe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Feb 2026 16:00:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Produkte]]></category>
		<category><![CDATA[Heilkräuter]]></category>
		<category><![CDATA[Keime]]></category>
		<category><![CDATA[Kresse]]></category>
		<category><![CDATA[Sprossen]]></category>
		<category><![CDATA[vegan]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gartenkresse (Lepidium sativum) ist im wahrsten Wortsinn in aller Munde. Und das ist gut so, denn viel zu lange hat der gesunde grüne Keimling ein Schattendasein als Dekoration geführt. Dabei ist das würzig schmeckende Grünzeug&#46;&#46;&#46;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<body><p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.vegan.co.at/wp-content/uploads/2018/02/kresse-sprossen.jpg" title="Kresse - krasses Würzkraut mit gesunder Schärfe" alt="Kresse - krasses Würzkraut mit gesunder Schärfe" width="1000" height="723" class="aligncenter size-full wp-image-305" srcset="https://www.vegan.co.at/wp-content/uploads/2018/02/kresse-sprossen.jpg 1000w, https://www.vegan.co.at/wp-content/uploads/2018/02/kresse-sprossen-300x217.jpg 300w, https://www.vegan.co.at/wp-content/uploads/2018/02/kresse-sprossen-768x555.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px"></p>
<p><strong> Gartenkresse (Lepidium sativum) ist im wahrsten Wortsinn in aller Munde. Und das ist gut so, denn viel zu lange hat der gesunde grüne Keimling ein Schattendasein als Dekoration geführt. Dabei ist das würzig schmeckende Grünzeug nicht nur schmackhaft und ausgesprochen gesund, sondern auch ein vielfältig einsetzbares Naturheilkraut </strong><span id="more-299"></span></p>
<p>Sowohl die Pflanze selbst, als auch die Samen der Kresse können vielerlei Beschwerden lindern. Gartenkresse lässt sich zudem auch in der kleinsten Wohnung schnell und einfach selbst ziehen. Die kleinen Pflänzchen keimen so schnell, dass sie innerhalb einer Woche für den Verzehr geeignet sind. Kresse schmeckt ein wenig scharf und erinnert im Geschmack an Senf. </p>
<h2 id="wertvolle-inhaltsstoffe-der-kresse">Wertvolle Inhaltsstoffe der Kresse </h2>
<p>Kresse enthält nicht nur Vitamin C, sondern ist auch reich an den Vitaminen B1, B2, B6, A und Folsäure. Weitere wertvolle Inhaltsstoffe der gemeinen Gartenkresse sind</p>
<ul>
<li>Alkaloid</li>
<li>ätherische Öle </li>
<li>Benzylisothiocyanat</li>
<li>Chrom</li>
<li>Eisen</li>
<li>Eiweiß</li>
<li>Ethylisothiocyanat</li>
<li>Folsäure</li>
<li>Glucosinolate</li>
<li>Isothiocyanate Jod</li>
<li>Kalium</li>
<li>Kalzium</li>
<li>Phenylacetonitril</li>
<li>Schwefel</li>
<li>Senfölglykoside </li>
</ul>
<h2 id="steckbrief-der-kresse">Steckbrief der Kresse</h2>
<p>Die Gartenkresse stammt aus der Familie der Kreuzblütler. Die Pflanze wird heute weltweit kultiviert. Ursprünglich kommt sie aus West- und Zentralasien, wo sie auch heute noch in wilder Form vorkommt, von Indien aus eroberte sie dann ob ihres guten Geschmacks und ihrer Heilwirkung rasch die ganze Welt. </p>
<p>Die einjährige Pflanze mit 20 bis 40 cm Wuchshöhe keimt extrem schnell und ist ausgesprochen anspruchslos. Die Pflanze mit den kleinen, eiförmigen und leicht gefiederten Blättern kann das ganze Jahr über zum Keimen gebracht werden. Mit lediglich 33 kcal pro 100 Gramm sind die Sprossen ausgesprochen kalorienarm. </p>
<p>Man unterscheidet landläufig zwischen Brunnenkresse und Gartenkresse</p>
<p>Der Geschmack der <strong>Brunnenkresse</strong> ist leicht sauer, pfeffrig und erinnert an Senf. Die wilde Brunnenkresse wächst in der Nähe von Gewässern, die Blätter weisen eine eher runde Form auf.</p>
<p>Die <strong>Gartenkresse</strong> weist einen noch schärferen, senf- bis rettichartigen Geschmack auf und gedeiht eher in trockener Umgebung. </p>
<h2 id="kresse-als-naturheilmittel">Kresse als Naturheilmittel </h2>
<p>In der traditionellen indischen Heilkunst wird Kresse schon seit Jahrtausenden eingesetzt und erfährt im Rahmen des Ayurveda Booms eine Renaissance als Heilpflanze – wohl nicht zuletzt weil man ihr auch zuschreibt, sexuelle Unlust zu bekämpfen.</p>
<p>Die Inhaltsstoffe der beliebten Sprossen wirken vielfältig, nämlich z.B. </p>
<ul>
<li>anregend </li>
<li>antibakteriell</li>
<li> appetitanregend</li>
<li>entzündungshemmend  </li>
<li>harntreibend</li>
<li> milchfördernd</li>
<li>schleimlösend</li>
</ul>
<p>Bei einer Schilddrüsenüberfunktion sorgen die in der Gartenkresse enthaltenen Isothiocyanate für einen ausgeglichenen Jodhaushalt</p>
<p>Gartenkresseextrakt sorgt für einen regulierten Blutzuckerspiegel.</p>
<p>Regelmäßiger Verzehr schützt das Herz-Kreislaufsystem; Gefäßverengungen, Bluthochdruck, Infarkt und Schlaganfall kann so effektiv vorgebeugt werden.<br>
Erkältungen</p>
<p>Die antibakterielle, schleimlösende und entzündungshemmende Wirkung der Kresse hilft bei Erkrankungen der Atemwege.</p>
<p>Dank der harntreibenden Wirkung unterstützt Kresse den Körper bei der Entgiftung.</p>
<p>Kresse regt den Stoffwechsel an und wirkt appetitfördernd</p>
<p>Menstruationsbeschwerden können durch den Verzehr von Kresse gemildert werden, der Zyklus wird regelmäßiger </p>
<p><strong>Weitere Anwendungsgebiete der Kresse als Tee oder Paste</strong></p>
<p>Tee aus Gartenkresse hilft bei Harnwegsentzündungen und wirkt belebend. Zudem wirkt das Aufgussgetränk hustenstillend.</p>
<p>Bei trockenen Hautstellen oder Lippen, bzw. bei Sonnenbrand wirkt eine Paste aus feinen Kressesamen und Wasser lindernd und befeuchtend. </p>
<h2 id="gartenkresse-selbst-anbauen-und-trocknen">Gartenkresse selbst anbauen und trocknen </h2>
<p>Gartenkresse kann in der Küche vielfältig eingesetzt werden und dient zum Verfeinern zahlreicher Speisen. Salate, Aufstriche, Suppen oder Saucen bekommen durch die Beigabe von Kresse einen würzigen einzigartigen Geschmack. </p>
<p>Die Sprossen könne ganz einfach selbst gezogen werden: </p>
<ul>
<li>Feuchte Watte oder feuchtes Küchenpapier in eine kleine Schale geben</li>
<li>Samen darüber streuen und auf die Fensterbank stellen</li>
<li>permanent feucht halten ohne die Keime zu ertränken</li>
<li>Bei Zimmertemperatur beträgt die Keimdauer ca. drei bis fünf Tage</li>
</ul>
<p>Wenn Sie die Kresse für die Herstellung von Pulver trocknen wollen, lassen Sie Blüten und Blätter auf einem Siebgitter in einem trockenen, schattigen und staubfreien Raum trocknen, und bewahren Sie das Pulver dann am besten in einem Schraubglas auf.</p>
<p>Fazit: gerade für Veganer ist Kresse ein optimaler Nährstofflieferant und sollte im Ernährungsalltag nicht fehlen. Besonders an Herz legen wollen wir die Sprossen stillenden Müttern die vegan leben, denn Kresse regt die Milchbildung an und schützt durch seine antibakterielle Wirkung und seine Eigenschaft, die Produktion von roten Blutkörperchen anzuregen, Mutter und Kind vor Infekten.</p>
<p>————-</p>
<p>Quellen:</p>
<p>¹ <a href="https://gesund.co.at/kresse-heilpflanzenlexikon-25720/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="external noopener"> Heilpflanzenlexikon – Kresse </a></p>
<h2 id="linktipps">Linktipps</h2>
<p><a href="https://www.vegan.co.at/vertical-farming-was-ist-das/" data-wpel-link="internal">– Vertical farming – was ist das?</a><br>
<a href="https://www.vegan.co.at/alles-ueber-paradeiser-tomaten/" data-wpel-link="internal">– Alles über Paradeiser &amp; Tomaten</a><br>
<a href="https://www.vegan.co.at/matcha-tee/" data-wpel-link="internal">– Matcha Tee – giftgrün aber sehr gesund</a><br>
<a href="https://www.vegan.co.at/bio-reisprotein-gesunde-eiweissquelle-allergiker-veganer/" data-wpel-link="internal">– Bio-Reisprotein – gesunde Eiweißquelle für Allergiker &amp; Veganer</a><br>
<a href="https://www.vegan.co.at/scharfes-kimchi-rezept/" data-wpel-link="internal">– Schnelles scharfes Kimchi | Rezept</a></p>
</body><p>Der Beitrag <a href="https://www.vegan.co.at/kresse-echt-krass/" data-wpel-link="internal">Kresse &#8211; krasses Würzkraut mit gesunder Schärfe</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.vegan.co.at" data-wpel-link="internal">vegan.co.at</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Alles über Paradeiser &#038; Tomaten</title>
		<link>https://www.vegan.co.at/alles-ueber-paradeiser-tomaten/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=alles-ueber-paradeiser-tomaten</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Apr 2025 09:00:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Produkte]]></category>
		<category><![CDATA[Gemüse]]></category>
		<category><![CDATA[gesunde Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Tomaten]]></category>
		<category><![CDATA[vegan]]></category>
		<category><![CDATA[vegane Ernährung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Herkunft, Aufzucht und Sorten - welche eignen sich wofür? Worauf muss man bei der Verarbeitung von Paradeisern &#038; Tomaten achten?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.vegan.co.at/alles-ueber-paradeiser-tomaten/" data-wpel-link="internal">Alles über Paradeiser &#038; Tomaten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.vegan.co.at" data-wpel-link="internal">vegan.co.at</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<body><p><img decoding="async" src="https://www.vegan.co.at/wp-content/uploads/2020/02/paradeiser-tomaten.jpg" title="Alles über Paradeiser &amp; Tomaten" alt="Alles über Paradeiser &amp; Tomaten" width="1000" height="665" class="aligncenter size-full wp-image-822" srcset="https://www.vegan.co.at/wp-content/uploads/2020/02/paradeiser-tomaten.jpg 1000w, https://www.vegan.co.at/wp-content/uploads/2020/02/paradeiser-tomaten-300x200.jpg 300w, https://www.vegan.co.at/wp-content/uploads/2020/02/paradeiser-tomaten-768x511.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px"></p>
<p><strong>28 Kilogramm Paradeiser verspeist der Österreicher im Durchschnitt pro Jahr. In Deutschland ist der Verbrauch mir rund 20 kg Tomaten pro Person zwar etwas geringer, aber immer noch Grund genug die rote Powerfrucht, die eigentlich eine Beere ist, einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. </strong><span id="more-807"></span></p>
<p>Wir wissen, was ihr schon immer über Tomaten wissen wolltet – Herkunft und Aufzucht, welche Sorten eignen sich für welche Verarbeitung und ist der Paradeiser nun gesund oder doch ein giftiges Nachtschattengewächs.</p>
<h2 id="tomate-ist-nicht-gleich-tomate">Tomate ist nicht gleich Tomate</h2>
<p>Weltweit gibt es laut Wikipedia 23.000 verschiedene Tomatensorten, wovon rund 2500 kultiviert werden. Rund ein Zehntel aller Tomatenarten wächst auch in Europa, wo  im EU-Sortenkatalog aber doch um einige mehr, nämlich rund 3.900 verschiedene Paradeiser-Sorten gelistet sind.</p>
<p>Seit sich immer mehr Züchter bemühen, auch alte Sorten wieder verstärkt zu kultivieren und zu kreuzen, nimmt die Zahl der Arten kontinuierlich zu. Wenn man noch bedenkt, dass wohl viele neue Varianten – zum Teil von Hobbyzüchtern – bei den Zählungen noch gar nicht berücksichtigt sind, kann man auch nachvollziehen, woher die die mancherorts erwähnte Zahl von 35.000 verschiedenen Sorten kommt.</p>
<p>Die Tomate ist botanisch gesehen eigentlich eine Beere, wird aufgrund ihrer Einjährigkeit jedoch zum Gemüse gezählt. Aber egal ob Beere oder Gemüse – wenn es um Größe und Aussehen geht ist der Paradeiser unglaublich vielfältig. </p>
<p>So gibt es von johannisbeergroßen Tomatenbeeren, über kirschgroße Exemplare – meist Cocktailtomaten genannt –  und klassischen Fleischtomaten bis hin zu fast kürbisgroßen Exemplaren Paradeiser in unterschiedlichsten Gewichtsklassen. </p>
<p>Faszinierend finden wir die unterschiedlichen Formen und Farben der Tomaten. Klar, der „typische“ Paradeiser ist rot und rund, doch die Farbpalette reicht von orange über grün, gelb und violett bis hin zu fast schwarz. Die Form kann länglich über einförmig bis kugelrund sein, jeweils glatt oder gerillt wie ein Ochsenherzen Paradeiser. Auch das Muster variiert von einfärbig, über gestreift, getigert bis hin zu Exemplaren mit Punkten. </p>
<h2 id="ursprung-der-paradeiser">Ursprung der Paradeiser</h2>
<p>Die Ersten, die Paradeiser kultivierten – und zwar schon rund 200 v. Chr. wie Funde belegen – waren die Azteken und Mayes im heutigen Mexico. </p>
<p>In Europa hingegen wurde die Tomate erst im 15. Jahrhundert heimisch. Christoph Kolumbus brachte sie von seinen Entdeckungsreisen mit. Spanier und Portugiesen schätzen die Stauden zunächst als Zierpflanzen, da sich das Gerücht verbreitet hatte, dass die roten „Früchte“ giftig wären. </p>
<p>Die Tomate breitete sich dann Richtung Osten aus, wo die Italiener die Pomodori auch kulinarisch zu schätzen lernten. Kaum zu glauben, dass der Paradeiser hierzulande erst 1873 bei der Wiener Weltausstellung „gezeigt“ wurde. Ab dann trat die rote Beere aber einen raschen Siegeszug an und eroberte die österreichisch/böhmische und deutsche Küche in Windeseile. </p>
<p>Im großen Stil gezüchtet wurde die Tomate aber tatsächlich erst nach dem zweiten Weltkrieg, als Saisonarbeitskräfte aus dem Balkan ihr Know How bezüglich Zucht und Pflege der mitunter etwas mimosigen Pflanze einbrachten. </p>
<p>Die erste Gegend in der der Paradeiser in Österreich heimisch wurde, war übrigens der burgenländische Seewinkel.  </p>
<h2 id="inhaltsstoffe-der-tomate">Inhaltsstoffe der Tomate</h2>
<p>Dass Paradeiser gesund sind, ist kein Geheimnis. Die Inhaltsstoffe der Tomate tragen maßgeblich zur Vorbeugung von Herz-Kreislauferkrankungen bei. Neueste Studien deuten sogar darauf hin, dass ein ausreichender Genuss von Paradeisern manchen Krebsarten vorbeugen könnte. </p>
<p>Fakt ist – die geballter Ladung an Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen sowie die sekundären Pflanzenimnhaltssoffe sind ein Gesundheitsbososter. </p>
<p>Hier die Inhaltsstoffe im Überblick.</p>
<ul>
<li>Vitamine: Vitamin A, B1 (Tyamin), B2, B3 (Niacin) B7 (Biotin), C, E, K</li>
<li>Mineralstoffe: Magnesium, Calcium, Kalium </li>
<li>Spurenelemente</li>
<li>Ballaststoffe </li>
<li>Sekundärer Pflanzeninhaltsstoff Lycopin</li>
</ul>
<p>Vitamin K sorgt für eine schnelle Wundheilung nach Verletzungen, Biotin stärkt Haut, Haar und Nägel. Tyamin, ein biogenes Amin, und die restlichen B-Vitamine sind gut für unser psychisches Wohlbefinden und stärken unsere Nerven. Das Spurenelement Selen wiederum wirkt immunsystemstärkend. </p>
<p>Last but not least: Der sekundäre Pflanzeninhaltsstoff Lycopin, der auch mitverantwortlich für die Rotfärbung der Tomate ist, trägt zum Hautschutz bei. Je mehr Tomaten man isst, desto unempfindlicher wird man gegen Sonnenbrand weil man die Hautzellen stärkt. Lycopin wirkt zudem Cholesterin – senkend.</p>
<p>Tomaten sind wegen ihres hohen Wasseranteils (zwischen dreiundneunzig und fünfundneunzig Prozent) außerdem extrem kalorienarm, und man kann große Mengen  genießen, ohne zuzunehmen. Allerdings sollte man grüne Stellen und Stängelansätze meiden, da sie Solanin enthalten.</p>
<h2 id="giftiges-nachtschattengewaechs">Giftiges Nachtschattengewächs?</h2>
<p>Paradeiser sind Nachtschattengewächse und enthalten an den grünen Stellen rund um den Stängel Solanin. Tomaten aber z.B. auch Kartoffeln und andere Nachtschattengewächse produzieren diesen giftigen Bitterstoff, um sich vor Pilzbefall, und Schädlingen zu schützen.</p>
<p>Doch glücklicherweise ist Solanin in reifen Tomaten nur in sehr geringen Mengen enthalten. Dennoch ist es ratsam, bei der Verarbeitung den grünen Ansatz herauszuschneiden. </p>
<p>Zu viel Solanin – ab etwa 25 Milligramm Solanin können sich Symptome zeigen, ab einer Dosis von 400 Milligramm kann das Naturgift tödlich wirken – kann Kopfschmerzen, Durchfall, Erbrechen und Krämpfe verursachen. </p>
<p>Um das Ganze aber anschaulich zu machen und Panik zu verhindern: Eine durchschnittliche Tomate (reif!) enthält pro 100 Gramm etwa 1 Milligramm Solanin. Man müsste also wirklich eine beträchtliche Menge Paradeiser verdrücken, um den Gift-Schwellenwert zu erreichen. </p>
<p><em><strong>Good to know: </strong>Durch Kochen wird das hitzebeständige Solanin übrigens nicht zerstört – grüne Stellen sollte man also auch dann entfernen, wenn die Tomaten verkocht werden. </em></p>
<h2 id="verarbeitung">Verarbeitung</h2>
<p>Paradeiser sind unglaublich vielseitig. Alle Sorten der roten Beere können roh aber auch verarbeitet verzehrt werden. Der Phantasie sind dabei kaum Grenzen gesetzt: Tomatensoße -mark oder -saft, Marmelade aus Paradeisern, Tomaten eingekocht, getrocknet oder in Essig (oder Öl) eingelegt. Es gibt viele Möglichkeiten, Paradeiser haltbar zu machen, wenn die Ernte üppig war. </p>
<p>Generell lässt sich sagen, dass sich zum Haltbar machen besonders gut all jene Sorten eignen, die viel Fruchtfleisch und wenig Kerne enthalten.<br>
Bei größeren Tomatens sollten Stielansatz und Kerngehäuse immer entfernen werden. </p>
<h2 id="basisrezepte">Basisrezepte</h2>
<p>Für das <strong>Einlegen in Essig</strong> eignen sich besonders gut kleine Cocktail- oder Kirschtomaten. Die gewaschenen Früchte zunächst in sterile Gläser mit einem Schraubverschluss schichten.<br>
Weinessig zur Hälfte mit Wasser verdünnen und mit etwas Zucker und Gewürzen nach Wahl (z.B. Pimentkörner, Pfeffer, Knoblauch, Chilli, Lorbeerblätter..) verkochen. Über die Tomaten gießen und das Glas sofort verschließen. </p>
<p>Bei größeren Tomaten: Früchte vierteln und in dem Essig-Wasser-Gemisch mit den Gewürzen aufkochen. Noch heiß in die sterilen Gläser füllen und sofort verschließen.</p>
<p>Tomaten <strong>durch Trocknen haltbar machen</strong>: Paradeiser halbieren, Kernhaus und grünen Stielansatz entfernen. Die leicht gesalzenen Hälften auf ein Backblech legen, Backofen auf 50 Grad einstellen. Währen der nächsten 8-12 Stunden die Backofentür einen Spalt geöffnet halten. Anschließend in Schraubverschlussgläser schichten und mit gutem Raps- oder Olivenöl bedecken</p>
<p><strong>Tomaten einfrieren: </strong>Wenn Sie Paradeiser einfrieren wollen, sollten sie sie vorher blanchieren: Kurz in heißes Wasser tauchen, schälen, vierteln, Stielansatz und Kerne entfernen. Dann – ungewürzt! – in Gefrierbehälter einschichten und luftdicht verschließen. Die so eingefrorenen Tomaten lassen sich gut für Suppen und Soßen verwenden. </p>
<p><strong>Einkochen: Am</strong> längsten halten die Früchte, wenn man sie einkocht. Entkernte Paradeiser halbieren, mit einem Zahnstocher einstechen und in Einweckgläser schichten. Dann mit aufgekochtem Salzwasser übergießen, die Gläser verschließen und 45 Minuten bei 80 Grad sterilisieren. </p>
<p>Auch <strong>Tomatensoße</strong> lässt sich so am besten haltbar machen: Soße ohne Zwiebelstückchen zubereiten, dann in sterile Gläser füllen und 45 Min. einkochen. </p>
<p>Für die Zubereitung von <strong>Tomatensaft</strong> enthäutete Tomatenstücke, Salz und Olivenöl in einen Topf geben und für ca. 10 Minuten bei kleiner Flamme köcheln lassen. Nach dem Auskühlen die Tomatenmasse durch ein feines Sieb streichen – fertig ist der Saft!</p>
<p>Sie sehen – so üppig kann die Ernte gar nicht ausfallen, dass einem die Ideen ausgehen könnten :-). Doch was kann man tun, damit die Ernte üppig ausfällt? Zum Abschluss die wichtigsten Tipps für die Aufzucht von Tomaten </p>
<h2 id="aufzucht">Aufzucht </h2>
<p>Tomaten kann man auch auf kleinstem Raum, also auf dem Balkon oder der Fensterbank züchten. Allerdings müssen die Bedingungen „passen“, denn die Pflanzen sind relativempfindlich, speziell, solange sie noch im Wachstum sind. </p>
<p>Entweder sie kaufen „fertige“ Samen oder sie entnehmen die Samen selbst aus ihrem Lieblingsparadeiser. Das gelingt am besten, wenn sie die Tomatenkerne mitsamt umgebenden Fruchtfleisch aus einer halbierten Frucht entnehmen, und diese dann in einem Glas Wasser an einem warmen, sonnigen Platz für zwei bis drei Tage stehen lassen. </p>
<p>Wenn sich das Fruchtfleisch gelöst hat, können sie die Samen aus den Kernen entnehmen. Gut trocknen lassen (z.B. in einer Filtertüte). Dann verwenden oder in einem gut verschlossenen Glas kühl und dunkel lagern (max. 5-8- Jahre) </p>
<p><strong>Gärtnerwissen: </strong></p>
<ul>
<li>Paradeiser benötigen humusreiche, kalkhaltige Erde und ausreichend Nährstoffe. Also nicht zu eng pflanzen (50 bis 70cm) und gut düngen um sie widerstandsfähig gegen Schädlinge zu machen. </li>
<li>Tomaten benötigen viel Licht – suchen sie ihnen also ein sonniges Plätzchen. Ausreichend, aber nicht übermäßig gießen.  Und im Falle des Falles gut zu reden – das hat noch nie geschadet:-)!</li>
<li>Ernten sind je nach Sorte zwischen Juni und Oktober möglich – bei Nachttemperaturen unter 15 Grad C reifen die Früchte allerdings nicht mehr. Man kann sie dann aber pflücken und im Haus nachreifen lassen – am besten auf einem Teller an einem warmen Ort. Licht ist keines nötig; die Tomaten sollten einender aber bricht berühren. </li>
<li>Geerntete Paradeiser lagert man am besten zwischen 12 und 17 Grad Celsius. Im Kühlschrank verlieren sie hingegen Aromen und Vitamine, weswegen eine Lagerung im Eiskasten nicht empfehlenswert ist. </li>
</ul>
<p>Dann schon lieber konservieren – Ideen haben wir Ihnen ja nun einige mitgegeben….</p>
<p>————-</p>
<p>Quellen:</p>
<p>¹ <a href="https://www.tomaten.org/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="external noopener"> Alles über Tomaten</a><br>
² <a href="https://gesund.co.at/tomaten-gesund-12458/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="external noopener"> Tomaten sind gesund</a></p>
<h2 id="linktipps">Linktipps</h2>
<p><a href="https://www.vegan.co.at/tomatensauce-das-geniale-basisrezept/" data-wpel-link="internal">– Tomatensauce – das geniale Basisrezept</a><br>
<a href="https://www.vegan.co.at/fragwuerdige-bio-importe-der-handelskonzerne/" data-wpel-link="internal">– Fragwürdige Bio-Importe der Handelskonzerne</a><br>
<a href="https://www.vegan.co.at/sekundaere-pflanzenstoffe/" data-wpel-link="internal">– Sekundäre Pflanzenstoffe</a><br>
<a href="https://www.vegan.co.at/salz-gesundheitsfakten-aeltestes-genussmittel-der-welt/" data-wpel-link="internal">– Salz, das älteste Genussmittel der Welt – Gesundheitsfakten </a></p>
</body><p>Der Beitrag <a href="https://www.vegan.co.at/alles-ueber-paradeiser-tomaten/" data-wpel-link="internal">Alles über Paradeiser &#038; Tomaten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.vegan.co.at" data-wpel-link="internal">vegan.co.at</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gegrillte Hokkaido-Kürbisspalten mit veganem Joghurt &#124; Rezept</title>
		<link>https://www.vegan.co.at/gegrillte-hokkaido-kuerbisspalten-mit-veganem-joghurt-rezept/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=gegrillte-hokkaido-kuerbisspalten-mit-veganem-joghurt-rezept</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Herz As Media]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Feb 2025 08:51:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Joghurt]]></category>
		<category><![CDATA[kräuter]]></category>
		<category><![CDATA[Kürbis]]></category>
		<category><![CDATA[Petersilie]]></category>
		<category><![CDATA[Rosmarin]]></category>
		<category><![CDATA[vegan]]></category>
		<category><![CDATA[veganes Rezept]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.vegan.co.at/?p=1448</guid>

					<description><![CDATA[<p>Gegrillter Hokkaido mit veganem Joghurt &#038; Kräutern – einfaches Rezept mit tollen Aromen. Perfekt als Beilage oder leichte Hauptspeise!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.vegan.co.at/gegrillte-hokkaido-kuerbisspalten-mit-veganem-joghurt-rezept/" data-wpel-link="internal">Gegrillte Hokkaido-Kürbisspalten mit veganem Joghurt | Rezept</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.vegan.co.at" data-wpel-link="internal">vegan.co.at</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<body><p><img decoding="async" src="https://www.vegan.co.at/wp-content/uploads/2025/02/gegrillte-kuerbisspalten-min.jpg" title="Gegrillte Hokkaido-Kürbisspalten mit veganem Joghurt | Rezept" alt="Gegrillte Hokkaido-Kürbisspalten mit veganem Joghurt | Rezept" width="720" height="480" class="aligncenter size-full wp-image-1450" srcset="https://www.vegan.co.at/wp-content/uploads/2025/02/gegrillte-kuerbisspalten-min.jpg 720w, https://www.vegan.co.at/wp-content/uploads/2025/02/gegrillte-kuerbisspalten-min-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 720px) 100vw, 720px"></p>
<h2 id="zutaten-fuer-4-personen">Zutaten für 4 Personen</h2>
<p><strong>Zubereitungszeit:</strong> ca. 35 Minuten</p>
<ul>
<li>1 mittelgroßer Hokkaido-Kürbis</li>
<li>3 EL Olivenöl</li>
<li>1 TL grobes Meersalz</li>
<li>½ TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer</li>
<li>½ TL Paprikapulver (edelsüß oder geräuchert)</li>
<li>2 Zweige Rosmarin</li>
<li>250 g veganes Joghurt (siehe Tipps unten)</li>
<li>½ Bund frische Petersilie, fein gehackt</li>
<li>1 TL Zitronensaft</li>
<li>1 TL Ahornsirup (optional)</li>
</ul>
<h2 id="zubereitung-gegrillter-hokkaido-mit-veganem-joghurt">Zubereitung Gegrillter Hokkaido mit veganem Joghurt</h2>
<p>1. Hokkaido-Kürbis gründlich waschen (Schale kann mitgegessen werden), halbieren, Kerne mit einem Löffel entfernen und in ca. 1,5 cm dicke Spalten schneiden.</p>
<p>2. Kürbisspalten in einer Schüssel mit Olivenöl, Salz, Pfeffer und Paprikapulver vermengen. Die Rosmarinzweige klein zupfen und untermischen.</p>
<p>3. Nun eine Grillpfanne erhitzen oder den Grill auf mittlere Hitze vorheizen. Die Kürbisspalten ca. 4–5 Minuten pro Seite grillen, bis sie goldbraun und leicht weich sind. (Alternativ im Backofen: 200°C Ober-/Unterhitze, ca. 25 Minuten backen.)</p>
<p>4. Für die Joghurtsauce veganes Joghurt mit Zitronensaft, Ahornsirup und einer Prise Salz cremig verrühren.</p>
<p>5. Zum Anrichten die Joghurtsauce auf den Tellern rund ausstreichen, die gegrillten Kürbisspalten darauf verteilen und mit frischer Petersilie bestreuen. Nach Belieben mit extra Rosmarinzweigen dekorieren und sofort servieren. Wer mag kann auch noch geröstete Zwiebel (wie am Foto) darüberstreuen, aber unsere Redaktion hat sie dann doch weggelassen <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<h2 id="praxistipp-veganes-joghurt-%e2%80%93-die-auswahl">Praxistipp veganes Joghurt – die Auswahl</h2>
<p>Die Auswahl an veganem Joghurt ist mittlerweile groß. Hier ein Überblick über die gängigsten Varianten und ihre Eigenschaften:</p>
<p><strong>Soja-Joghurt:</strong></p>
<p>    <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2705.png" alt="✅" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Cremige Konsistenz, leicht säuerlich<br>
    <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2705.png" alt="✅" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Reich an pflanzlichem Eiweiß<br>
    <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/274c.png" alt="❌" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Manche Sorten haben einen dominanten Eigengeschmack</p>
<p><strong>Kokos-Joghurt:</strong></p>
<p>    <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2705.png" alt="✅" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Mild-süßlicher Geschmack, besonders cremig<br>
    <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2705.png" alt="✅" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Gut verträglich für Allergiker<br>
    <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/274c.png" alt="❌" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Höherer Fettgehalt, weniger Eiweiß</p>
<p><strong>Mandel-Joghurt:</strong></p>
<p>    <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2705.png" alt="✅" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Leichter, nussiger Geschmack<br>
    <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2705.png" alt="✅" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Oft mit Probiotika angereichert<br>
    <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/274c.png" alt="❌" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Meist dünnflüssiger als andere Sorten</p>
<p><strong>Hafer-Joghurt:</strong></p>
<p>    <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2705.png" alt="✅" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Mild im Geschmack, leicht süßlich<br>
    <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2705.png" alt="✅" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Nachhaltiger als viele andere pflanzliche Alternativen<br>
    <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/274c.png" alt="❌" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Weniger Proteingehalt, oft leicht mehlig in der Konsistenz</p>
<h3 id="unsere-empfehlung-fuer-dieses-rezept">Unsere Empfehlung für dieses Rezept:</h3>
<p>Ein Soja- oder Kokosjoghurt eignet sich unserer Meinung nach am besten, da es eine cremige Konsistenz mitbringt und gut mit den Röstaromen des Kürbisses harmoniert. </p>
<p>Wer es leichter mag, kann natürlich auch Hafer- oder Mandeljoghurt wählen.</p>
<h2 id="linktipp">Linktipp</h2>
<p><a href="https://gesund.co.at/karfiolcreme-mit-chilioel-rezept-38331/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="external noopener">– Rezept: vegane Karfiolcreme mit Chiliöl</a><br>
<a href="https://www.vegan.co.at/vegane-linsen-bolognese-mit-zucchini-rezept/" data-wpel-link="internal">– Vegane Linsen Bolognese mit Zucchini | Rezept</a><br>
<a href="https://www.vegan.co.at/walnuss-petersilien-salat-rezept/" data-wpel-link="internal">– Walnuss-Petersilien-Salat | Rezept</a><br>
<a href="https://www.vegan.co.at/scharfes-kimchi-rezept/" data-wpel-link="internal">– Schnelles scharfes Kimchi | Rezept</a><br>
<a href="https://www.vegan.co.at/vegane-gemuesepfanne-rezept/" data-wpel-link="internal">– Vegane Gemüsepfanne | Rezept</a><br>
<a href="https://www.vegan.co.at/sesam-gemuese-wok-rezept/" data-wpel-link="internal">– Sesam-Gemüse Wok | Rezept</a><br>
<a href="https://www.vegan.co.at/kresse-echt-krass/" data-wpel-link="internal">– Kresse – krasses Würzkraut mit gesunder Schärfe</a></p>
<p>Fotohinweis: Fotocredit AdobeStock</p>
</body><p>Der Beitrag <a href="https://www.vegan.co.at/gegrillte-hokkaido-kuerbisspalten-mit-veganem-joghurt-rezept/" data-wpel-link="internal">Gegrillte Hokkaido-Kürbisspalten mit veganem Joghurt | Rezept</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.vegan.co.at" data-wpel-link="internal">vegan.co.at</a>.</p>
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		<title>Gluten, Vollkorn, Urgetreide &#8211; Wissenwertes über Brot und Mehl</title>
		<link>https://www.vegan.co.at/gluten-vollkorn-urgetreide-wissenwertes-ueber-brot-und-mehl/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=gluten-vollkorn-urgetreide-wissenwertes-ueber-brot-und-mehl</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Dec 2024 16:00:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Produkte]]></category>
		<category><![CDATA[vegan]]></category>
		<category><![CDATA[vegane Ernährung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.vegan.co.at/?p=282</guid>

					<description><![CDATA[<p>Brot, dessen Grundbestandteile Mehl, Wasser und ein Triebmittel wie zum Beispiel Hefe ist, müsste eigentlich vegan sein. Ist es aber nicht immer. Wie kommt das?</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<body><p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.vegan.co.at/wp-content/uploads/2018/02/brot-mehl-vollkorn.jpg" title="Brot Mehl Vollkorn" alt="Brot Mehl Vollkorn" width="1000" height="662" class="aligncenter size-full wp-image-293" srcset="https://www.vegan.co.at/wp-content/uploads/2018/02/brot-mehl-vollkorn.jpg 1000w, https://www.vegan.co.at/wp-content/uploads/2018/02/brot-mehl-vollkorn-300x199.jpg 300w, https://www.vegan.co.at/wp-content/uploads/2018/02/brot-mehl-vollkorn-768x508.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px"></p>
<p><strong>Ein Lebensmittel ist dann vegan, wenn es aus rein pflanzlichen Bestandteilen produziert bzw. hergestellt wird. So weit – so klar! Brot, dessen Grundbestandteile Mehl, Wasser und ein Triebmittel wie zum Beispiel Hefe ist, müsste also vegan sein. </strong><span id="more-282"></span></p>
<p>Allerdings werden vor allem bei großindustriell hergestelltem Brot viele weitere Zutaten beigemengt, die nicht nur nicht vegan sondern nicht mal vegetarisch sind. Wer auf Nummer sicher gehen will, dem bleibt auch beim Brot nicht erspart sich ums Kleingedruckte auf der Zutatenliste zu kümmern oder zum Bäcker des Vertrauens zu gehen – oder noch besser – selbst zu backen.</p>
<h2 id="kleingedrucktes-lesen">Kleingedrucktes lesen!</h2>
<p>Wer Zutatenlisten von Brot und Backwaren aufmerksam, liste kann üble Überraschungen erleben: extra zugefügte Körner, Quark bzw. Topfen, Weizenkleber, Eier, Sirup, Honig, Öl, Sirup, Butter, Backferment – und sogar Schweineschmalz sind manchen Broten und Backwaren beigefügt. </p>
<p>Bei den meisten dieser Zutaten lässt sich recht schnell klären, ob Sie vegan oder vegetarisch sind – oder eben nicht. Bei anderen Bestandteilen lohnt ein zweiter Blick – bei Backfermenten zum Beispiel. </p>
<h2 id="backfermente">Backfermente</h2>
<p>Backfermente bestehen aus speziellem Sauerteig, der üblicherweise aus Weizen, gelber Saaterbse und Honig hergestellt wird. Sie dienen als Triebmittel bei der Brotherstellung und zeichnen für den mild-säuerlichen Geschmack verantwortlich. Mit Backferment lassen sich auch Getreidesorten wie  Reis, Hirse oder Gerste, die sich ansonsten nicht wirklich zur Brotherstellung eignen, zu gelockertem Brot verarbeiten.</p>
<p>Exkurs Hefefreiheit: Wer jetzt glaubt, dass Brot, dasmit Backfermenten produziert werden, hefefrei wären, der irrt allerdings. Diese Backwaren gelten nicht als hefefrei, was besonders für Menschen mit Hefe Sensibilität oder Unverträglichkeit von Bedeutung ist. Backfermente enthalten wilde Nektarhefen aus Pflanzen und Blüten. Diese Hefepilze werden von den Bienen bei der Bestäubung mit aufgenommen und sammeln sich daher im Honig an. </p>
<h2 id="vorsicht-bei-suessen-baeckereien">Vorsicht bei süßen Bäckereien </h2>
<p>Torten, Mehlspeisen und Kuchen sind nur in den seltensten Fällen vegan. Abgesehen von Topfen- und Oberscremen, wo die Sachlage recht eindeutig ist, sind viele Süßigkeiten z.B. mit einer Eiermischung bestrichen – einfach um hübscher auszusehen. </p>
<p>Gerade bei süßen Produkten aus der Bäckerei muss man – außer es gibt eine entsprechende gegenteilige Kennzeichnung – fast davon ausgehen, dass diese nur in den aller seltensten Fällen rein pflanzlich sind. </p>
<h2 id="gluten">Gluten </h2>
<p>Gluten ist ohne Zweifel vegan und für die hervorragenden Backeigenschaften vieler Getreidesorten und die flaumige Konsistenz und die schmackhafte Kruste von Brot und und Gebäck verantwortlich. Auch Kleber oder Klebereiweiß genannt, lässt der Name eigentlich vermuten, dass sich Gluten ausschließlich aus einem Eiweißmolekül zusammensetzt, was so allerdings nicht richtig ist. </p>
<p>Tatsächlich handelt es sich bei Gluten um ein ganzes Proteingemisch. Gluten besteht aus Eiweißmolekülen der sogenannten Glutelinen und Prolaminen, wobei Prolamin die Kollektivbezeichnung für Gliadin und Glutenin, ist –  zwei ebenfalls spezifische Proteintypen.</p>
<p>Immer mehr Menschen haben Probleme damit, Gliadin vollständig abzubauen. Die Ursache erliegt darin begründet, dass Gliadin gegen Verdauungsenzyme quasi resistent ist und damit Entzündungsreaktionen im Organismus auslöst. Die häufigsten Krankheitsbilder in diesem Zusammengang sind Zöliakie und Glutenunverträglichkeit. </p>
<h2 id="zoeliakie-und-glutenunvertraeglichkeit">Zöliakie und Glutenunverträglichkeit</h2>
<p><strong>Zöliakie</strong> ist eine ernstzunehmende Auto-Immunerkrankung. Kommt der Körper in Kontakt mit Gluten bildet er Antikörper, die körpereigene Zellen angreifen und zur Zerstörung der Darmzotten führen. Die Folgen sind Leistungsabfall und schwere Durchfälle. Wer an Zöliakie leidet, muss, um gesund zu blieben, eine strikt glutenfreie Diät einhalten.</p>
<p>Die Symptomatik der <strong>Glutenunverträglichkeit</strong> ist eher unspezifisch. Verdauungsbeschwerden, Kopfschmerzen, unwohl sein und psychische Beeinträchtigungen sind typische Symptome. Auch die Diagnose ist schwierig und erfolgt oftmals durch ein Ausschlussverfahren möglich. </p>
<p>Wenn  Zöliakie und Weizenallergie als mögliche Krankheitsbilder ausgeschlossen sind, bleibt als Diagnose eben die Glutenunverträglichgkeit über. Bei Schätzungen wie viele Personen an Glutenunverträglichkeit leiden, schwanken die Zahlen zwischen sechs und zehn Prozent.</p>
<p>Während der Mensch jahrhundertelang offenbar mehr oder weniger problemlos mit Gluten zu recht kam – sch,ließlich war Brot ein Hauptnahrungsmittel –  ist ‚Glutenunverträglichkeit‘ mittlerweile ein Bombengeschäft geworden. </p>
<p>Laut Schätzungen des Magazin ‚New Yorker’ wurden im Jahr 2016 allein in den USA rund 15 Mrd EUR mit glutenfreien Produkten umgesetzt. Vom glutenfreien Brot bis hin zur glutenfreien Hostie – alles ist möglich. Aber Gluten an und für sich ist nicht schädlich. Eine prophylaktische Vermeidung von Gluten ist sinnlos und spielt nur einer verantwortungslosen Lebensmittel- und Pharmaindustrie Geld in die Kassa.</p>
<h2 id="weizen">Weizen</h2>
<p>Weizen hat den höchsten Glutenanteil aller Getreidesorten – mit ein Grund warum gerade Brot aus Weizen so beliebt sind. Sie haben schlichtweg – Gluten sei dank – die besten Brot- Backeigenschaften. Doch  es gibt auch Menschen, die weder an Zöliakie noch an Glutenunverträglichkeit leiden und trotzdem keinen Weizen vertragen. </p>
<p>Da gibt es zunächst die Weizenallergiker: Eine <strong>Weizenallergie</strong> führt nach Konsum des Getreides zu einer sofortige körperlichen Reaktion: Erbrechen, Atemnot oder rote Flecken auf der Haut bis hin zu lebensbedrohlichen anaphylaktischen Schock. Weizenallergien sind selten – man geht von etwa 0,1 Prozent der Bevölkerung aus. </p>
<p>Wer an einer Weizenallergie leidet kann übrigens durchaus andere glutenhaltige Getreidesorten gut vertragen. </p>
<h2 id="ncws">NCWS</h2>
<p>Diese <strong>„Nicht-Zöliakie-Weizensensitivität“ (NCWS)</strong> aktiviert entzündliche Reaktionen im Körper, die zu Schmerzen, Müdigkeit und Depressionen führen können. Das für Forscher besonders herausfordernde bei NCWS war, dass man lange nicht wusste wodurch sie ausgelöst wird. </p>
<p>Mittlerweile hat man spezielle Inhibitoren (ATIs) als Aktivatoren der angeborenen Immunität im Darm identifiziert. Die ATIs sind natürliche, im Weizen vorkommende Proteine. In hoher Menge aufgenommen aktivieren die Weizen-ATIs jenen Teil des Immunsystems, der sonst für das Erkennen von Krankheitserregern verantwortlich ist woraufhin dieser entzündliche Proteine freisetzt, was wiederum Beschwerden verursacht.</p>
<p><em><strong>Good to know: </strong></em>Ein Prozent der deutschen Bevölkerung leidet an Zöliakie, 0,1 Prozent an einer Weizenallergie aber fünfmal so viele, also fünf Prozent sind von NCWS betroffen. Bei Beschwerden in Zusammenhang mit Getreide macht es also durchaus Sinn mehrere Ursachen ab zu testen.</p>
<h2 id="vollkorn-%e2%80%93-gut-oder-schlecht">Vollkorn – gut oder schlecht?
<h2>
</h2></h2><p>Vollkornprodukte sind gesund – punktum. Sie enthalten Fasern, die dazu beitragen die Darmgesundheit zu erhalten, sie sind wichtige Nährstoffe für die Darmflora und sie tragen dazu bei die Bakterienvielfalt im Darm zu erhalten und zu fördern. </p>
<p>Vollkornbrot gehört zu einer gesunden Ernährung einfach dazu, schließlich sind in dem kaum behandelten Getreide Ballaststoffe, Vitamine, Öle und Mineralstoffe enthalten. Manche Menschen behaupten allerdings, ballaststoffreiche Nahrungsmittel nicht gut zu vertragen – sie leiden unter Bauchschmerzen und Blähungen. </p>
<p>Tatsächlich gibt es solche Überempfindlichkeiten, vor allem wenn man manche Lebensmittel ungünstig kombiniert. Gesundheitsexperten, wie etwa die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE), empfehlen daher auf die Kombination Früchte und Vollkorn besser zu verzichten, wenn man Bauchschneiden und Blähbauch vermeiden möchte.</p>
<h2 id="urgetreide">Urgetreide</h2>
<p>Urgetreide diente dem Menschen bereits vor Jahrtausenden als Nahrung. Es ist ein Kulturschatz der besonderen Art. In den letzten Jahren im Zuge der Rückbesinnung auf das Wesentliche neu entdeckt rücken diese Getreidesorten, die ob ihrer Eigenschaften relativ wenig Ertrag bringe und so gut wie in Vergessenheit geraten waren, erneut in den Fokus der Aufmerksamkeit. </p>
<p>Die alten, neu entdeckten Urgetreide-Sorten – zu den bekanntesten zählen Emmer oder Einkorn, aber auch Dinkel – sind ein Geheimtipp für alle, die Wert auf biologische Vielfalt und authentischen Geschmack legen. Brot aus Urgetreide ist in den meisten Fällen naturbelassen und daher vegan. </p>
<h2 id="pseudogetreide">Pseudogetreide</h2>
<p>Pseudogetreide sind Körnerfrüchte von Pflanzen, die zwar nicht zur Familie der  ‚echten Getreidearten‘ gehören, aber ähnlich wie Getreide verwendet werden. Meist reich an Stärke, Eiweiß, Mineralstoffen und Fett besitzen sie zwar keine Eigenbackfähigkeit, können aber ansonsten ähnlich wie Getreidearten – also z,B. in Salaten, Müslimischungen oder Eintöpfen – verwendet werden. </p>
<p>Bekannteste Pseudogetreidesorten sind Chia, Amaranth, Quinoa oder Buchweizen. Die auch also Pseudocerealien bekannten Körner sind glutenfrei und daher bei Zöliakie geeignet – zudem sind sie üblicherweise vegan verarbeitet. </p>
<p>————-</p>
<p>Quellen:</p>
<p>¹ <a href="https://www.oekolandbau.de/erzeuger/pflanzenbau/spezieller-pflanzenbau/getreide/pseudogetreide/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="external noopener"> Ökolandbau</a><br>
² <a href="https://initiative-urgetreide.de/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="external noopener">Initiative Urgetreide</a></p>
<h2 id="linktipps">Linktipps</h2>
<p><a href="https://www.vegan.co.at/superfood-hafer-arzneipflanze-des-jahres/" data-wpel-link="internal">– Superfood Hafer – Arzneipflanze des Jahres</a><br>
<a href="https://www.vegan.co.at/lupinenprotein-eiweiss-aus-lupinen-zur-veganen-ernaehrung/" data-wpel-link="internal">– Eiweiss aus Lupinen</a><br>
<a href="http://www.vegan.co.at/vegan-auf-was-muss-ich-achten/" data-wpel-link="internal">– Vegan – auf was muss ich achten?</a><br>
<a href="https://www.vegan.co.at/bio-reisprotein-gesunde-eiweissquelle-allergiker-veganer/" data-wpel-link="internal">– Bio Reisprotein – gesunde Eiweißquelle für Allergiker und Veganer</a><br>
<a href="https://www.vegan.co.at/neue-oele-in-der-kueche-worauf-sie-achten-sollten/" data-wpel-link="internal">– Neue Öle in der Küche – worauf Sie achten sollten</a></p>
</body><p>Der Beitrag <a href="https://www.vegan.co.at/gluten-vollkorn-urgetreide-wissenwertes-ueber-brot-und-mehl/" data-wpel-link="internal">Gluten, Vollkorn, Urgetreide &#8211; Wissenwertes über Brot und Mehl</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.vegan.co.at" data-wpel-link="internal">vegan.co.at</a>.</p>
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		<title>Veganes backen &#8211; die besten Tipps &#038; Utensilien</title>
		<link>https://www.vegan.co.at/veganes-backen-die-besten-tipps/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=veganes-backen-die-besten-tipps</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Oct 2024 14:00:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Selbstgemacht]]></category>
		<category><![CDATA[Backen]]></category>
		<category><![CDATA[gesunde Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[vegan]]></category>
		<category><![CDATA[vegane Ernährung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.vegan.co.at/?p=702</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wer vegan backen möchte muss auf Eier und Butter verzichten und auch sonst noch so einiges beachten. Die besten Tipps für veganes Backen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.vegan.co.at/veganes-backen-die-besten-tipps/" data-wpel-link="internal">Veganes backen &#8211; die besten Tipps &#038; Utensilien</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.vegan.co.at" data-wpel-link="internal">vegan.co.at</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<body><p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.vegan.co.at/wp-content/uploads/2019/11/veganes-backen-tipps.jpg" title="Veganes backen - die besten Tipps &amp; Utensilien" alt="Veganes backen - die besten Tipps &amp; Utensilien" width="800" height="533" class="aligncenter size-full wp-image-728" srcset="https://www.vegan.co.at/wp-content/uploads/2019/11/veganes-backen-tipps.jpg 800w, https://www.vegan.co.at/wp-content/uploads/2019/11/veganes-backen-tipps-300x200.jpg 300w, https://www.vegan.co.at/wp-content/uploads/2019/11/veganes-backen-tipps-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px"></p>
<p><strong>Back, backe, Kuchen, der Bäcker hat gerufen….. die sieben Zutaten, die in dem Kinderlied erwähnt werden, mögen vielleicht für einen traditionellen Gugelhupf reichen. Wer jedoch vegan backen möchte, der muss wohl auf Eier, Schmalz und Butter verzichten und auch sonst noch so einiges beachten. Wir haben die besten Tipps für Kuchen und Kekse auf veganer Basis und verraten Ihnen worauf Sie achten müssen, damit veganes Backen ein Vergnügen wird. </strong><span id="more-702"></span></p>
<h2 id="was-man-fuers-backen-braucht">Was man fürs Backen braucht </h2>
<p>Zunächst: ohne Küchenmaschine oder Handmixer wird Backen – ja, auch veganes Backen ;-)- eher eine Herkulesaufgabe, denn ein Spaß. Auch ohne Waage wird jeder Kuchen eher ein Experiment als ein Kunstwerk – eine Digitalwaage sollte daher in keiner Küche fehlen. </p>
<p>Wer Kekse backen will, braucht unbedingt einen Nudelwalker, aber auch so manch anderer Teig  will gerollt sein – Teigroller am besten aus Holz, natürlich! Gerade beim veganen Backen ist auch eine Mühle unerlässlich – nicht nur Nüsse wollen gemahlen werden, auch Samen und Flocken, die als Ei -Ersatz dienen können, brauchen eine Mühle. </p>
<p>Auch Teigspatel, mancherorts Gummihund genannt, oder Teigschaber, eine Spatel ohne Stiel, sowie Backpinsel gehören in die gut sortierte Backküche. Wer Kekse bäckt braucht Ausstecher, wer hübsch verzieren will, Dressiersäcke mit unterschiedlichen Tüllen. </p>
<p>Backpapier oder wiederverwendbare Alternativen sind eine große Hilfe gegen das Ankleben am Backblech — wer aber ein wenig Übung hat und auch zeitlich exakt arbeitet, kann sich dieses Hilfsmittel  natürlich auch sparen. </p>
<h2 id="basiszutaten-fuer-veganes-backen">Basiszutaten für veganes Backen</h2>
<p>Die wichtigsten Zutaten beim traditionellen Backen sind nicht vegan – nämlich Eier und Butter. Eier binden Flüssigkeiten und können aufgeschäumt werden – Eigenschaften, die beim Backen essentiell sind – und Butter gibt des Geschmack. Doch es gibt gute Alternativen…</p>
<p><strong>Ei-Ersatz </strong></p>
<p>Eier sind  Backtriebmittel und Feuchtigkeitsspender, Lockerungs- oder Bindemittel und nicht zuletzt Geschmacksverstärker. Doch all diese Funktionen können auch durch pflanzliche Produkte erfüllt werden.</p>
<p>Haferflocken, z.B., eignen sich so gut wie kaum ein anderes pflanzliches Lebensmittel zum Binden. Sie sind preiswert und in Bioqualität erhältlich. Drei bis vier Esslöffel zarte Haferflocken ersetzen ein Ei wenn man die Masse vorher etwas ziehen lässt. Für Palatschinken, Kekse und Co. sind Haferflocken eine perfekte Wahl.</p>
<p>Auch Leinsamen und Chiasamen eignen sich durch ihre guten bindenden Eigenschaften als Ei-Ersatz. Da die Samen in Flüssigkeiten aufquellen, muss man sie allerdings vorab mahlen. Dann aber sind die Samen hervorragend als Ei-Ersatz beim veganen Backen einsetzbar. </p>
<p>Veganer Eischnee für Mousse au Chocolat &amp; Co lässt sich ganz einfach aus dem Wasser gekochter Kichererbsen, auch Aquafaba genannt, herstellen. Am besten schäumt man das Wasser gekaufter Kichererbsen (aus der Dose oder dem Glas) mit einem Handmixer rund 10 Minuten lang, bis es sich – genau wie Eischnee – zu einer festen, weißen Masse verwandelt. </p>
<p>Um Aquafaba als Eischnee Ersatz in veganen Rezepten zu verwenden, ersetzen Sie ein Eiweiß mit zwei Esslöffeln Aquafaba bzw. ein ganzes Ei mit 3 Esslöffeln Aquafaba.</p>
<p>Auch im Handel erhältliches veganes Ei-Ersatzpulver ist eine gute Option beim veganen Backen. Es enthält meist Stärke oder Mehl und ein Backtriebmittel und eignet sich bestens z.B. für Muffins und Kekse. Als Richtwert gilt: Ein Teelöffel Ei-Ersatzpulver verrührt mit 2 Esslöffel Wasser ersetzt ein Ei. </p>
<h2 id="butter-alternativen">Butter Alternativen </h2>
<p>Der Geschmack von Butter ist speziell und sehr fein, aber auch hier gibt es vegane Ersatzstoffe, die dem tierischen Fett in nichts nachstehen. Vollfett-Margarinen, zum Beispiel. Achten Sie beim Einkauf aber unbedingt auf die Angaben der Hersteller, denn es gibt auch Butteralternativen, die nicht optimal zum Gourmet Backen geeignet sind. </p>
<p>Diese Streichfette haben  meist einen hohen Wasseranteil, was bei manchen Rezepten ein Problem darstellen kann. Für einfache Rührkuchen oder Muffins sind Fette mit höherem Wasseranteil aber getrost einsetzbar.</p>
<p>Eine weitere Alternative zu Butter sind Öle. Der Fettanteil bei Ölen ist aber üblicherweise höher als bei herkömmlicher Butter oder Margarine, was man bei der Portionierung berücksichtigen muss: wir empfehlen 75-80 ml Öl zu nehmen wenn 100 Gramm Butter im Rezept stehen. Am besten eignen sich Raps- oder Sonnenblumenöle.</p>
<p>Ein weitere Vorteil: Kuchen und Gebäck werden superflaumig und saftig. Das gilt übrigens auch für Kokosfett, das eine weitere wunderbare Alternative ist und soeben eine Küchenrenaissance erlebt.</p>
<p>Eine weitere Möglichkeit und bestens für all jene, die nicht nur vegan, sondern fettfrei backen wollen:  Sojajoghurt und Gries. Für 100g Butter verwenden Sie rund 120g Joghurt mit einem Esslöffel Gries vermengt. Kurz stehen lassen, damit der Gries etwas aufgehen kann – voila! </p>
<p>Kleiner Nachteil: die Masse kann etwas gummiartig werden, weswegen wir empfehlen, nur einen Teil des Fetts durch die Joghurt-Gries Masse zu ersetzen. </p>
<h2 id="tipps-tricks-fuer-veganer">Tipps &amp; Tricks für Veganer</h2>
<p>Bei manchen Zutaten würde man meinen, dass sie ohne Zweifel vegan wären, doch ein zweiter Blick hat noch nie geschadet. HIer die größten veganen „Fallen“: </p>
<p>Marzipan: Marzipan besteht aus Mandeln sowie Zucker und ist deshalb grundsätzlich vegan. Doch manche Hersteller, besonders im gehobenen Preissegment, verwenden statt Zucker Honig. </p>
<p>Fondant: Fondant besteht aus Zucker und Wasser und sollte daher gänzlich unbedenklich sein. Roter Fondant wird jedoch häufig mit Karmin, auch als E120 bezeichnet, eingefärbt. Dieser natürliche Farbstoff, auch als Cochenille bekannt, wird aus den befruchteten und getrockneten Weibchen der Scharlachschildlaus hergestellt, weswegen roter Fondant oft weder vegan noch vegetarisch ist.</p>
<p>Manche Fondants sind auch mit Gelatine hergestellt – ein no-go für Veganer. Die meisten im Handel erhältlichen Fondants sind zwar ohne Gelantine hergestellt – ein Blick auf die Zutatenliste schadet aber nicht. Wer Fondant selbst zubereiten will, findet zudem häufig Rezepte mit Gelantine. Diese aber einfach durch Agartine oder Agar Agar ersetzt werden können. </p>
<p>Tipp: Ein Teelöffel Agar Agar entspricht circa 6 Blatt Gelantine.  </p>
<p>Noch ein Tipp: Vegane Rezepte verlangen oft ein bisschen mehr Backpulver, doch der Geschmack ist nicht jedermanns Sache. Wer den Backpulver-Geschmack nicht mag, der sollte auf Weinsteinbackpulver zurückgreifen. </p>
<h2 id="so-gelingt%e2%80%99s">So gelingt’s</h2>
<p>Geübte Bäcker können hier gern drüberlesen, für Anfänger sind ein paar Tipps aber sicher hilfreich: </p>
<p>Temperaturangaben bei Backrezepten sind mit Vorsicht zu genießen. Herde und Rohre heizen unterschiedlich und zudem stimmt die Anzeige mit der tatsächlichen Hitze nicht immer überein. Kontrollieren Sie den Garzustand des Backguts immer mal wieder zwischendurch. </p>
<p>Teige – vor allem Mürbeteig – kühl und mit möglichst kühlen Händen verarbeiten – sonst besteht die Gefahr des Zerbröselns.</p>
<p>Nehmen Sie fertige Kekse gleich vom Backblech, um ein Nachbräunen zu verhindern.</p>
<p>Haselnüsse in der dünnen Schale im vorgeheizten Rohr bei 180 Grad ca. 10 Minuten rösten. Dann in ein Geschirrtuch einschlagen und gegeneinander reiben, bis die dünne Haut abgehet. </p>
<p>Mandeln in kochendem Wasser zwei bis drei Minnten ziehen lassen, dann kalt abschrecken.  Aus den Schalen drücken, trocknen lassen und anschließend im vorgeheizten Rohr bei 200 Grad 5- 10 Minuten rösten. </p>
<p>—————————</p>
<p>Quellen:</p>
<p>¹ <a href="https://www.gesundheits-guide.at/ernaehrung/vegane-ernaehrung/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="external noopener"> Gesundheitsguide – vegane Ernährung</a><br>
² <a href="https://gesund.co.at/vegane-produkte-finden-app-28463/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="external noopener">Vegane Produkte finden</a></p>
<h2 id="linktipps">Linktipps</h2>
<p><a href="https://www.vegan.co.at/vegane-bindemittel-alternativen-gelatine/" data-wpel-link="internal">– Vegane Bindemittel – Alternativen zu Gelatine</a><br>
<a href="https://www.vegan.co.at/wie-oekologisch-ist-der-mcplant-burger-von-mcdonalds/" data-wpel-link="internal">– Wie ökologisch ist der McPlant Burger von McDonalds?</a><br>
<a href="https://www.vegan.co.at/veganer-panettone-rezept/" data-wpel-link="internal">– Veganer Panettone | Rezept</a><br>
<a href="https://www.vegan.co.at/veganes-karotteneis-rezept/" data-wpel-link="internal">– Veganes Karotteneis | Rezept</a><br>
<a href="https://www.vegan.co.at/kokos-dattel-riegel-rezept/" data-wpel-link="internal">– Kokos-Dattel-Riegel | Rezept</a><br>
<a href="https://www.vegan.co.at/vegane-avocado-rezepte-einfach-lecker-gesund/" data-wpel-link="internal">– Vegane Avocado Rezepte – einfach lecker</a></p>
<p>Fotocredit: Bild von Finn Bjurvoll Hansen auf Pixabay.com</p>
</body><p>Der Beitrag <a href="https://www.vegan.co.at/veganes-backen-die-besten-tipps/" data-wpel-link="internal">Veganes backen &#8211; die besten Tipps &#038; Utensilien</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.vegan.co.at" data-wpel-link="internal">vegan.co.at</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Sabich vegan &#8211; israelisches Sandwich mit Kichererbsen &#124; Rezept</title>
		<link>https://www.vegan.co.at/sabich-vegan-israelisches-sandwich-mit-kichererbsen-rezept/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=sabich-vegan-israelisches-sandwich-mit-kichererbsen-rezept</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Herz As Media]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Sep 2024 06:48:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Gurke]]></category>
		<category><![CDATA[Kichererbsen]]></category>
		<category><![CDATA[Tomaten]]></category>
		<category><![CDATA[vegan]]></category>
		<category><![CDATA[veganes Rezept]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Veganes Sabich-Sandwich: frisches Gemüse, Hummus &#038; Kichererbsen in fluffigem Fladenbrot – perfekt als gesundes Frühstück oder köstlicher Snack.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<body><p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.vegan.co.at/wp-content/uploads/2024/09/sabich-sandwich-vegan-min.jpg" title="Sabich-Sandwich vegan mit Kichererbsen" alt="Sabich-Sandwich vegan mit Kichererbsen" width="720" height="480" class="aligncenter size-full wp-image-1400" srcset="https://www.vegan.co.at/wp-content/uploads/2024/09/sabich-sandwich-vegan-min.jpg 720w, https://www.vegan.co.at/wp-content/uploads/2024/09/sabich-sandwich-vegan-min-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px"></p>
<h2 id="zutaten-fuer-4-personen">Zutaten für 4 Personen</h2>
<ul>
<li>1 große Aubergine (Melanzani)</li>
<li>1 Dose Kichererbsen (ca. 240 g abgetropft)</li>
<li>2 Tomaten</li>
<li>1 Gurke</li>
<li>1 rote Zwiebel</li>
<li>4 Fladenbrote (Pita oder Laffa)</li>
<li>200 g Hummus (hausgemacht oder gekauft)</li>
<li>1 Zitrone</li>
<li>1 Knoblauchzehe (optional)</li>
<li>1 TL Kreuzkümmel</li>
<li>1 TL Paprikapulver</li>
<li>Olivenöl</li>
<li>Salz und Pfeffer nach Geschmack</li>
<li>Frische Petersilie (gehackt, optional)</li>
<li>Amba-Sauce (optional)</li>
</ul>
<p><strong>Zubereitungsdauer:</strong> ca. 40 Minuten</p>
<h2 id="zubereitung">Zubereitung</h2>
<ol>
<li><strong>Auberginen vorbereiten (20 Minuten):</strong>
<ul>
<li>Die Aubergine in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden.</li>
<li>Die Scheiben leicht salzen und etwa 10 Minuten ziehen lassen, um überschüssige Flüssigkeit zu entfernen.</li>
<li>Die Auberginenscheiben mit einem Papiertuch abtupfen.</li>
<li>In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und die Auberginenscheiben bei mittlerer Hitze von beiden Seiten goldbraun braten (ca. 4-5 Minuten pro Seite). Anschließend auf Küchenpapier abtropfen lassen.</li>
</ul>
</li>
<li><strong>Gemüse und Kichererbsen zubereiten (10 Minuten):</strong>
<ul>
<li>Tomaten und Gurke in kleine Würfel schneiden.</li>
<li>Die rote Zwiebel in feine Ringe schneiden.</li>
<li>Die Kichererbsen abtropfen lassen und in einer Schüssel mit etwas Olivenöl, Kreuzkümmel, Paprikapulver, Salz und Pfeffer vermengen. Bei Bedarf den Knoblauch fein hacken und hinzufügen.</li>
</ul>
</li>
<li><strong>Hummus vorbereiten (5 Minuten):</strong>
<ul>
<li>Falls kein fertiger Hummus verwendet wird, die Kichererbsen, Zitronensaft, etwas Olivenöl, Salz und ggf. eine Knoblauchzehe in einem Mixer pürieren, bis eine cremige Konsistenz erreicht ist.</li>
</ul>
</li>
<li><strong>Sandwich zusammenstellen (5 Minuten):</strong>
<ul>
<li>Die Fladenbrote leicht erwärmen, entweder im Ofen oder auf dem Toaster.</li>
<li>Jedes Fladenbrot mit einer großzügigen Schicht Hummus bestreichen.</li>
<li>Einige gebratene Auberginenscheiben darauflegen.</li>
<li>Die Kichererbsen, gewürfelte Tomaten, Gurke und Zwiebelringe hinzufügen.</li>
<li>Optional kann das Ganze mit etwas frischer Petersilie und Amba-Sauce verfeinert werden.</li>
<li>Das Fladenbrot zusammenklappen oder einrollen und sofort servieren.</li>
</ul>
</li>
</ol>
<p><strong>Serviervorschlag:</strong></p>
<p>Das Sabich-Sandwich schmeckt besonders gut, wenn es noch warm serviert wird. Es kann als Hauptgericht oder herzhaften Snack genossen werden. </p>
<h2 id="sabich-%e2%80%93-das-israelische-fruehstuecksgericht-als-street-food-klassiker">Sabich – das israelische Frühstücksgericht als Street Food Klassiker</h2>
<p>Sabich gilt neben Falafel als eines der beliebtesten Streetfood-Gerichte in Israel. Die typischen Bestandteile sind Pitabrot oder Laffa (weiches Fladenbrot) als Basis, gebratene Melanzanischeiben, Hummus, israelischer Salat (Tomaten und Gurken), Tahini-Sauce, Amba (eine süß-scharfe Mangosauce) und/oder Zhoug (scharfe Koriander-Paste) als Füllung, sowie frische Kräuter wie Petersilie oder Koriander als Garnitur.</p>
<p>Sabich ist von Natur aus vegetarisch und lässt sich leicht vegan zubereiten, indem man die eigentlich obligatorischen gekochten Eier durch Kichererbsen ersetzt. </p>
<p>Fun fact: Das typisch israelische Sandwich kommt eigentlich aus dem Irak, genauer von der jüdischen Gemeinde in Bagdad: da das Kochen am Schabbat nach jüdischem Gesetz verboten ist, bereiteten irakische Juden bereits am Tag zuvor eine Mahlzeit zu, und zwar aus Zutaten, die auch kalt gegessen werden konnten.</p>
<p>Als die irakisch-jüdischen Einwanderer in den 1950er Jahren nach Israel kamen, brachten sie diese Tradition mit, und das Gericht entwickelte sich in Israel weiter zu dem, was wir heute als Sabich-Sandwich kennen.</p>
<h2 id="linktipp">Linktipp</h2>
<p><a href="https://www.vegan.co.at/vegane-sabich-pita-mit-melanzani-rezept/" data-wpel-link="internal">– Vegane Sabich-Pita mit Melanzani | Rezept</a><br>
<a href="https://www.vegan.co.at/walnuss-petersilien-salat-rezept/" data-wpel-link="internal">– Walnuss-Petersilien-Salat | Rezept</a><br>
<a href="https://www.vegan.co.at/vegane-spaghetti-mit-agretti-und-limone-rezept/" data-wpel-link="internal">– Vegane Spaghetti mit Agretti und Limone | Rezept</a><br>
<a href="https://www.vegan.co.at/vegane-gemuesepfanne-rezept/" data-wpel-link="internal">– Vegane Gemüsepfanne | Rezept</a><br>
<a href="https://www.vegan.co.at/veganes-basilikumeis-rezept/" data-wpel-link="internal">– Veganes Basilikumeis | Rezept</a><br>
<a href="https://www.vegan.co.at/sesam-gemuese-wok-rezept/" data-wpel-link="internal">– Sesam-Gemüse Wok | Rezept</a><br>
<a href="https://gesund.co.at/karfiolcreme-mit-chilioel-rezept-38331/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="external noopener">– Rezept: vegane Karfiolcreme mit Chiliöl</a></p>
<p>Fotohinweis: Fotocredit AdobeStock</p>
</body><p>Der Beitrag <a href="https://www.vegan.co.at/sabich-vegan-israelisches-sandwich-mit-kichererbsen-rezept/" data-wpel-link="internal">Sabich vegan &#8211; israelisches Sandwich mit Kichererbsen | Rezept</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.vegan.co.at" data-wpel-link="internal">vegan.co.at</a>.</p>
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		<item>
		<title>Die populärsten Ernährungsformen und Diäten</title>
		<link>https://www.vegan.co.at/die-populaersten-ernaehrungsformen-und-diaeten/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=die-populaersten-ernaehrungsformen-und-diaeten</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Herz As Media]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Oct 2022 10:00:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>
		<category><![CDATA[omnivor]]></category>
		<category><![CDATA[vegan]]></category>
		<category><![CDATA[vegane Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[vegetarisch]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.vegan.co.at/?p=48</guid>

					<description><![CDATA[<p>Pescetarier? Vegetarier? Veganer? Omnivorr? Nein, dabei handelt es sich nicht um Bezeichnungen für Außerirdische, sondern um menschliche Ernährungsformen.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<body><p><img loading="lazy" decoding="async" src="http://www.vegan.co.at/wp-content/uploads/2017/10/ernaehrungschaos-1.jpg" title="Die populärsten Ernährungsweisen und Diäten" alt="Die populärsten Ernährungsweisen und Diäten" width="1000" height="666" class="aligncenter size-full wp-image-52" srcset="https://www.vegan.co.at/wp-content/uploads/2017/10/ernaehrungschaos-1.jpg 1000w, https://www.vegan.co.at/wp-content/uploads/2017/10/ernaehrungschaos-1-300x200.jpg 300w, https://www.vegan.co.at/wp-content/uploads/2017/10/ernaehrungschaos-1-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px"></p>
<p><strong>Pescetarier? Vegetarier? Veganer? Frutarier? Nein, dabei handelt es sich nicht um Bezeichnungen für Außerirdische, sondern für ganz und gar menschliche Vetreter einer bestimmten Ernährungsform. </strong> <span id="more-48"></span></p>
<p>Je nachdem welche Lebensmittel verzehrt werden oder eben nicht, werden die Vertreter derjenigen Ernährungsform in bestimmte Typen eingeteilt. Gesundheitliche Aspekte spielen für die Wahl der Ernährungsform häufig eine Rolle, ethische Aspekte in Bezug auf Tierschutz und nachhaltiger Produktion gewinnen aber immer mehr an Bedeutung. </p>
<p>Wir bringen Licht ins Dunkel des Ernährungsdschungels und schlüsseln die populärsten Ernährungsweisen und Diäten im nachfolgenden Beitrag auf.</p>
<h2 id="omnivore-ernaehrung">Omnivore Ernährung</h2>
<p>Neben Schweinen und Ratten gelten Menschen als echte “Allesfresser” (omnivor aus lateinisch omnis ‚alles‘ und vorare ‚fressen‘). Omnivores sind hinsichtlich der Nahrungsbeschaffung weniger eingeschränkt als reine Fleischfresser (Carnivoren) oder Pflanzenfresser (Herbivoren), ihr breites Nahrungsspektrum erlaubt ihnen, ihre Ernährung an die jeweilige Jahreszeit anzupassen.</p>
<p>Voraussetzung dafür ist ein Verdauungssystem mit Enzymen, die in der Lage sind sowohl pflanzliche als auch tierische Produkte zu verdauen.</p>
<p>Das menschliche Verdauungssystem ist darauf eingerichtet, doch die industrialisierte Wohlstandsgesellschaft in unseren Breiten verleitet viele dazu einer sehr einseitigen und somit ungesunden omnivoren Ernährungsweise zu fröhnen. </p>
<p>Fleisch hat sich über die Jahre als Wohlstandssymbol Nr.1 hervorgehoben. Gab es früher nur sonntags Fleisch, essen die meisten omnivor lebenden Menschen täglich Lebensmittel, die aus dem Fleisch von Tieren gewonnen werden.</p>
<p>Die Einfachheit, mit der Fast- Food in westlichen Ländern zu bekommen ist, führt dazu, dass viele Menschen darauf verzichten vollwertig zu kochen und sich ausgewogen zu ernähren.</p>
<p>Eine sich immer schneller entwickelnde globalisierte Welt führt dazu, dass Menschen sich keine Zeit mehr nehmen, das Essen zu genießen und zu zelebrieren, sondern die Aufnahme von Lebensmitteln nur noch der Nahrungsaufnahme dient um ein Sättigungsgefühl zu erzielen. </p>
<p>Resultierend treten Krankheiten, von Stoffwechselstörungen und Übergewicht bis zu bestimmten Formen von Krebs und Rheuma auf, welche eindeutig auf eine mangelhafte oder falsche Ernährung zurückzuführen sind.</p>
<h2 id="pescetarische-ernaehrung">Pescetarische Ernährung</h2>
<p>Menschen die sich pescetarisch ernähren, verzichten auf Produkte die das Fleisch gleichwarmer Tiere sowie Reptilien oder Amphibien beinhalten. Das bedeutet, erlaubt sind alle pflanzlichen Produkte, sowie Milchprodukte und Eier. Außerdem gehören Fisch und manchmal auch andere Meerestiere zum Ernährungsplan.</p>
<p>Pescetarismus zählt zu einer der gesündesten Ernährungsformen, gerade auch wegen der hohen Verfügbarkeit an Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren die in Fischen vorhanden sind. </p>
<p>Durch den Verzicht von Fleisch, insbesondere rotem Fleisch, weisen Pescetarier eine deutlich höhere Lebenserwartung als sich omnivor ernährende Menschen auf. Jedoch weißen viele Fische, wegen der zunehmenden Umweltverschmutzung erhöhte Mengen von Quecksilber, Mikroplastik und Pflanzenschutzmittel auf, weshalb genau auf die Herkunft der Tiere geachtet werden muss.</p>
<h2 id="paleo-ernaehrung">Paleo Ernährung</h2>
<p>Paleo oder auch „Steinzeitdiät“ genannt, beschreibt einen in den letzten Jahren immer moderner gewordenen Ernährungstrend. Gemeint ist damit eine Ernährungsweise welche sich an der vermuteten der Altsteinzeit orientiert.</p>
<p>Beginnend vor 10.000 bis 20.000 Jahren, entwickelten die Menschen vermehrt Ackerbau und Viehzucht.</p>
<p>Erlaubt ist alles, wovon angenommen werden kann, dass die Menschen es zur damaligen Zeit zur Verfügung hatten.</p>
<p>Die Mahlzeiten der Altsteinzeit setzten sich hauptsächlich aus Gemüse, Fleisch (vom Wild), Fisch, Meeresfrüchten, Schalentieren, Eiern, Obst sowie Kräutern, Pilzen, Nüssen, Esskastanien und Honig zusammen.<br>
Nicht auf dem Speiseplan zu finden waren hingegen Milchprodukte und Getreide, folglich sind diese Produkte bei einer Paleo- Ernährung zu vermeiden.</p>
<p>Auch Öle und Fette sind nicht in einem Paleo Ernährungsplan vorgesehen, da sie zur damaligen Zeit schlicht zu schwer zu erzeugen waren. </p>
<p>Am strengsten zu beachten ist wohl aber, dass keine verarbeiten Lebensmittel konsumiert werden, dies fängt bei der Tiefkühlpizza an, und endet bei Brot. Selbst Alkoholische Getränke und sind nicht vorgesehen, da sie verarbeitet sind. Getrunken werden hauptsächlich Wasser und Tees in Form von Kräuteraufgüssen.</p>
<h2 id="vegetarische-ernaehrung">Vegetarische Ernährung</h2>
<p>Vegetarismus bezeichnet eine auf pflanzlichen Lebensmitteln basierende Ernährung. Je nach Ausprägung wird in manchen vegetarischen Ernährungsformen  der Speiseplan um Tierprodukte ergänzt, die nicht den Tod eines Tieres mit sich führen (Ovo-Lakto-vegetarier). </p>
<p>Der Unterschied zu einer pescetarischen Ernährung liegt darin, dass hier eben auch keine Meerestiere verzehrt werden dürfen.</p>
<p>Hinsichtlich der pflanzlichen Ernährungsweisen lassen sich folgende Formen des Vegetarismus unterscheiden:</p>
<p><strong>Ovo-Lakto-vegetarische Ernährung</strong></p>
<p>Ovo-lacto-Vegetarier (lat. ovo = Eier und lacto = Milch) verzichten auf Fleisch und Fisch. Eier, Milch und Produkte, die diese enthalten, werden gegessen. Es ist die bei uns am weitest verbreitete vegetarische Ernährungsform, wobei viele beim Konsum von Gelatine eine Ausnahme machen. </p>
<p><strong>Exkurs:</strong> Gelatine besteht fast ausschließlich aus tierischen Ausgangsstoffen und Wasser. Es handelt sich dabei um ein Stoffgemisch aus geschmacksneutralen tierischen Eiweißstoffen, hauptsächlich Kollagen, das aus Knochen, Schwarten und Häuten gewonnen wird. </p>
<p>Als Geliermittel ist Gelatine auch in zahlreichen vermeintlich vegetarischen Lebensmitteln enthalten (Gummibärchen, Weingummis, Marshmallows, Schaumwaffeln, Lakritz, aber auch in zahlreichen Lightprodukten wie Halbfettmargarine, Halbfettbutter und fettreduzierten Käsesorten). In der Pharmazie wird Gelatine häufig zur Herstellung von Kapseln verwendet. </p>
<p><strong>Lakto-vegetarische Ernährung</strong></p>
<p>Lacto-Vegetarier essen – wie der Name erahnen lässt – neben pflanzlichen Lebensmitteln auch Milchprodukte, meiden aber Eier, weil diese für sie einen Fötus darstellen. Dies trotz des Umstandes, dass die meisten Hühnereier heutzutage unbefruchtet sind.	</p>
<p><strong>Ovo-vegetarische Ernährung</strong></p>
<p>Eine eher seltene Form des Vegetarismus, bei der die Vertreter zwar auf Milch verzichten, jedoch Eier verspeisen. Wird meist vertreten wenn eine Milchunverträglichkeit vorliegt.</p>
<p><strong>Vegane Ernährung</strong></p>
<p>Es wird auf alle vom Tier stammenden Lebensmittel (Fleisch, Fisch, Milch, Eier, Honig) verzichtet. Diesem Ernährungskonzept liegt häufig eine ethische Einstellung zugrunde, welche die Ausbeutung von Tieren strikt ablehnt. Als ultimative Konsequenz kaufen Veganer weder Lederartikel oder Wollartikel, Kosmetika und auch keine Reinigungsmittel, die tierische Bestandteile haben oder an Tieren getestet wurden.</p>
<p>Die vegetarische Lebensweise ist in einigen Religionen als anstrebenswert verankert. Sie findet besonders im Hinduismus und Buddhismus Erwähnung. Im Buddhismus ist sie gar teil der ersten der fünf Ethikregeln: „Ich übe mich darin, keine fühlenden Wesen zu schädigen oder zu töten“.</p>
<h2 id="veganismus">Veganismus</h2>
<p>Gerade die vegane Diät erlebt einen ungemeinen Aufschwung in den letzten Jahren. Die Basis bilden ausschließlich pflanzliche Lebensmittel. Eier, Milch und andere tierische Erzeugnisse werden abgelehnt. </p>
<p>Einhergehend mit dem Trend des Veganismus, sind die Vorurteile über Mangelernährung, und einseitiger Ernährung. Viele Veganer werden nach wie vor als ideologische Spinner angesehen, die sich einseitig ernähren. „Pudding-Veganer“ ist noch eine der liebenswürdigeren Bezeichnungen. </p>
<p>Tatsächlich bestätigen viele veganen Fertigprodukte aus dem Supermarkt gängige Vorurteile, da diese mindestens ebenso oft Mängel hinsichtlich umweltschonender und nachhaltiger Produktion aufweisen wie deren „konventionelle“ Verwandten. Dazu kommt das Image vom „Essen aus dem Chemiekasten“ und der wenig charmante Eindruck vom Konsum reiner Ersatzprodukte.</p>
<p>Die Realität ist natürlich komplexer. Wie bei omnivorer Ernährungsweise auch, ist es beim Veganismus sehr wichtig auf eine ausgewogene Ernährung zu achten. Genaugenommen, ist es sogar noch wichtiger, denn es kann schnell kann es zu einer einseitigen Ernährung durch eiweißreiche Sojaprodukte wie Tofu oder Tempe kommen. </p>
<p>Auch Gluten (gewonnen aus Weizen, Dinkel usw.) stellen ein Risiko dar, da sie für Seitan (reines Gluten- Produkt) benötigt werden. Somit kann es schneller zu einer Lebensmittelunverträglichkeit kommen.</p>
<p>Den häufigsten Mangel unter Veganern stellt Vitamin B12 dar, da dieses nicht mehr über Fleisch aufgenommen wird (den Tieren wird B12 gefüttert). Auch Vitamin D oder Eisen sind ein häufiger Mangel der Veganer, letzteres sollte gerade bei Frauen im Auge behalten werden.<br>
Als sich vegan ernährender Mensch ist es also wichtig seine Blutwerte regelmäßig zu kontrollieren. </p>
<p>Cholesterin Werte sind bei Veganern üblicherweise extrem niedrig, viele Ärzte missinterpretieren dies allerdings, weshalb es ratsam ist sich einen auf vegane Ernährung spezialisierten Hausarzt zu suchen.<br>
Richtig angewandt ist die vegane Diät eine der mit Abstand gesündesten Ernährungsweisen und ist zudem auch noch tierleidsfrei. </p>
<p><strong>Raw</strong></p>
<p>Raw, oder auch Rohkost genannt bezeichnet meist eine spezielle Form des Veganismus. Allerdings gibt es auch, sich omnivor Ernährende Rohköstler.</p>
<p>Bei der Rohkost geht es darum, die Produkte nicht höher als 41° C zu erhitzen. Ab dieser Temperatur stirbt das Leben in pflanzen ab, und sie verlieren über 85% ihres Nährwertes. Das bedeutet sie verlieren eine Vielzahl ihrer Vitamine und Enzyme. </p>
<p>Gerade bei dieser Ernährungsform ist es extrem wichtig, gut über natürliche Quellen von Vitaminen und Aminosäuren bescheid zu wissen, da es bedeutend schneller zu einem Nährstoffmangel kommen kann, als  bei anderen Diäten. Wer sich jedoch damit auseinandersetzt und gut auf seine Ernährung achtet, kann sich auch RAW ausgewogen und vollwertig ernähren.</p>
<p><strong>Frutarismus</strong></p>
<p>Der Frustarismus ist eine auf dem Veganismus basierende Ernährungsweise, welche sich primär durch den Verzehr von Früchten auszeichnet. Das Bestreben, sich frutarisch ernährender Menschen ist es, keine Lebensmittel zu konsumieren, die einem Lebewesen, also auch einer Pflanze schaden könnten.</p>
<p>Wir hoffen mit dieser kurzen Zusammefassung einen groben Überblick und eine Hilfe bei der Wahl der individuell optimalen Ernährungsform gegeben zu haben. </p>
<p>—————</p>
<p>Quelle:</p>
<p><a href="https://utopia.de/vegan-paleo-rohkost-diese-ernaehrungsformen-sind-aller-munde-2123/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="external noopener">Vegan, Paleo, Rohkost: Diese Ernährungsformen sind in aller Munde</a></p>
<h2 id="linktipps">Linktipps</h2>
<p><a href="http://www.vegan.co.at/vegan-leben-in-oesterreich-vgoe/" data-wpel-link="internal">– Vegan leben in Österreich – VGÖ</a><br>
<a href="https://www.vegan.co.at/veganer-kaese-als-kulinarischer-aufreger/" data-wpel-link="internal">– Veganer Käse als kulinarischer Aufreger</a><br>
<a href="http://www.vegan.co.at/vegane-bindemittel-alternativen-gelatine/" data-wpel-link="internal">– Vegane Bindemittel – Alternativen zu Gelatine &amp; Co.</a><br>
<a href="http://www.spektrum.de/news/wie-gesund-ist-vegane-kost/1443333" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="external noopener">– Wie gesund ist vegane Kost?</a><br>
<a href="https://www.vegan.co.at/mesfouf-suesser-couscous-rezept/" data-wpel-link="internal">– Mesfouf – süßer Couscous | Rezept</a><br>
<a href="https://www.vegan.co.at/palmoelfrei-warum-palmoel-problematisch-ist-und-grosse-handelsketten-umdenken/" data-wpel-link="internal">– Palmölfrei? Warum Palmöl problematisch ist und warum Handelsketten umdenken </a></p>
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		<title>Wie ökologisch ist der McPlant Burger von McDonalds?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Herz As Media]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Nov 2021 16:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[nachhaltig]]></category>
		<category><![CDATA[ökologisch]]></category>
		<category><![CDATA[vegan]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Antwort ist so ernüchternd wie einfach: so ökologisch ein Burger sein kann, dessen Bestandteile 10.000 Kilometer zurückgelegt haben. Im Herbst 20121 ist man den großflächigen Plakaten von McDonalds wohl kaum entkommen – das ganze&#46;&#46;&#46;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<body><div id="attachment_981" style="width: 810px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-981" src="https://www.vegan.co.at/wp-content/uploads/2021/10/mcplant-vegan-burger.jpg" title="Wie ökologisch ist der McPlant Burger von McDonalds?" alt="McPlant Burger von McDonalds" width="800" height="533" class="size-full wp-image-981" srcset="https://www.vegan.co.at/wp-content/uploads/2021/10/mcplant-vegan-burger.jpg 800w, https://www.vegan.co.at/wp-content/uploads/2021/10/mcplant-vegan-burger-300x200.jpg 300w, https://www.vegan.co.at/wp-content/uploads/2021/10/mcplant-vegan-burger-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px"><p id="caption-attachment-981" class="wp-caption-text">Fotocredit: AdobeStock</p></div>
<p><strong>Die Antwort ist so ernüchternd wie einfach: so ökologisch ein Burger sein kann, dessen Bestandteile 10.000 Kilometer zurückgelegt haben.</strong> <span id="more-980"></span></p>
<p>Im Herbst 20121 ist man den großflächigen Plakaten von McDonalds wohl kaum entkommen – das ganze Land war mit der Werbung für den „McPlant“ überzogen. Mit dem neuen Veggie-Burger möchte der Konzern ein Angebot für die öko-affine Zielgruppe schaffen. Doch wie ökologisch ist der Burger wirklich?</p>
<h2 id="mcdonalds-und-die-suche-nach-fleischalternativen">McDonalds und die Suche nach Fleischalternativen</h2>
<p>McDonalds hat auch in Österreich schon seit einiger Zeit einige wenige vegetarische Produkte im Programm: Veggie Burger, Fresh Veggie Wrap, Tomato Salsa Veggie Wrap und Veggie Salat. Nun aber ist die Familie gewachsen und darauf sollte das Konsumvolk mittels gigantischer Werbekampagne auch gebührend informiert werden.</p>
<p>Grundsätzlich ist die Initiative aufgrund des wachsenden Markts für Vegetarier und Veganer leicht nachvollziehbar, doch die Umsetzung des McPlant, wie der „Öko-Burger“ heißt, zog sich wesentlich länger hin, als vermutet. Bis die Vorgabe: „Er soll schmecken wie ein echter McDonalds Burger.“ erfüllt war, mussten viele Lebensmitteltechniker tüfteln und am Feinschliff feilen.</p>
<p>Geworden ist es ein Burger mit einem Patty aus Erbsenprotein, ohne künstliche Farbstoffe und Konservierungsmittel und exklusiv mit der Partnerfirma BEYOND MEAT® entwickelt.</p>
<p>Letztere sollte auch das glaubwürdige Image einbringen, schließlich ist der US-amerikanischer Nahrungsmittelproduzent veganer Fleischersatzprodukte bereits seit 2009 am Markt tätig. </p>
<h2 id="der-mcplant-%e2%80%93-wenig-nachhaltigkeit-nicht-sehr-oekologisch">Der McPlant – wenig Nachhaltigkeit, nicht sehr ökologisch</h2>
<p>Der McPlant basiert auf dem McDonald’s Viertelpfünder (Quarter Pounder mit Cheese Deluxe), enthält aber ein Patty, das in Zusammenarbeit mit der veganen Fleischalternativen Marke Beyond Meat entwickelt wurde, um genau wie seine echten Beef-Burger zu schmecken. </p>
<p>Wie praktisch alle Beyond Meat-Patties wird es aus einem mit Erbsen- und Reisprotein-texturierten Faschiertem in Kombination mit Stärken, Farbstoffen und Aromen (laut Hersteller nur aus natürlichen Zutaten, aber hoch verarbeitet Zutaten wie Rote Rüben gewonnen) hergestellt.</p>
<p>Der vegane „Käse“ ist eine Kombination aus Kokos- und anderen Ölen sowie Emulgatoren. Die vegane Burgersauce wurde geschmacklich auf die würzige Mayonnaise abgestimmt, die schon bisher in McDonald’s Chicken Sandwiches verwendet wird.</p>
<p>McDonalds hält auf seiner Website ausdrücklich fest: Die Zutaten des McPlants sind zwar vegetarisch (das Patty selbst ist vegan), allerdings wird das Patty am gleichen Grill wie unsere Beef-Produkte zubereitet wodurch wir nicht hundertprozentig ausschließen können, dass das pflanzliche Patty in Kontakt mit Fleisch kommt.</p>
<h2 id="des-burger-gigantens-werbung-mit-nachhaltigkeit-und-regionalitaet">Des Burger-Gigantens Werbung mit Nachhaltigkeit und Regionalität</h2>
<p>McDonalds wirbt sehr intensiv mit den regionalen Bezugsquellen für seine Produkte und streicht auch gerne sein Engagement für ökologische Produkte hervor. </p>
<p>Doch wie ökologisch ist der Burger wirklich? Eine Anfrage von oekoreich zeigt nun, welchen teils extrem langen Weg die einzelnen Zutaten zurücklegen. </p>
<p>Den Auskünften des Konzerns zufolge stammt das Erbsenprotein für das Patty, die Grundbasis des Burgers, aus den USA. Die Gewürze kommen unter anderem aus Kanada. Das Patty selbst wird in Holland gefertigt und dann wohl tiefgekühlt nach Österreich gebracht. Den Berechnungen von oekoreich zufolge dürfte ein Burger damit <strong>bis zu 10.000 Kilometer</strong> hinter sich gebracht haben, wenn er bei uns im Karton über die Pudl (Theke, Tresen) geht.</p>
<p>Der Burger ist also rein pflanzlich, dafür aber aus der halben Welt zusammengekarrt. Nachhaltigkeit? Weit gefehlt.</p>
<p>Und sonst? Nun ja, immerhin weist er ernährungstechnisch einige Vorzüge gegenüber dem Original Quarter Pounder with Cheese Deluxe auf, nämlich 469 kcal (statt 630 kcal), 22 g Fett (statt 37 g) und etwas weniger Salz, nämlich 2,5 g statt 3 g. Diese Nährwertangaben beziehen sich auf eine Portion (202g) und stammen direkt von McDonalds.¹</p>
<p>Ob der McPlant dauerhaft im Programm bleibt bzw. wieviel Zeit er bekommt, sich zu etablieren, wird vom Konzern übrigens nicht verraten.</p>
<h2 id="die-initiative-oekoreich-fordert-transparenz">Die Initiative oekoreich fordert Transparenz</h2>
<p>Mit einem Umsatz von über 700 Millionen Euro und über 400.000 Gästen pro Jahr ist der Konzern auch in Österreich ein maßgeblicher Faktor der Gastronomie. Dass Konsument*innen nicht auf einen Blick erfahren, dass der „McPlant“ in Wahrheit ein „McImport“ ist, wird von der Bürgerinitiative scharf kritisiert:</p>
<p>„Wer so intensiv mit Nachhaltigkeit wirbt wie McDonalds, sollte die Karten offenlegen. Wie ökologisch ist ein Burger, der 10.000 Kilometer zurücklegt? Wieso erfahren Konsument*innen das erst auf Rückfrage? Dieser Fall zeigt mal wieder, wieso es auch in der Gastronomie so dringend eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung braucht. Nur so erreichen wir bewussten Konsum“ sagt Sebastian Bohrn Mena, Sprecher der Bürgerinitiative oekoreich.“²</p>
<p>oekoreich setzt sich als Nachfolge-Initiative des erfolgreichen Tierschutzvolksbegehrens im Auftrag von über 416.000 Menschen für eine verpflichtende Kennzeichnung von Lebensmitteln ein, auch in der Gastronomie.</p>
<p>————-</p>
<p>Quellen:</p>
<p>¹ <a href="https://www.mcdonalds.at/produkte/mcplant-glutenfrei" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="external noopener">Kalorienrechner McPlant</a><br>
² <a href="https://www.oekoreich.com/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="external noopener">oekoreich – unabhängige Bürgerinitiative zur Förderung von Ökologie &amp; Nachhaltigkeit</a></p>
<h2 id="linktipps">Linktipps</h2>
<p><a href="https://www.vegan.co.at/fragwuerdige-bio-importe-der-handelskonzerne/" data-wpel-link="internal">– Fragwürdige Bio-Importe der Handelskonzerne</a><br>
<a href="http://www.vegan.co.at/die-populaersten-ernaehrungsweisen-und-diaeten/" data-wpel-link="internal">– Die populärsten Ernährungsweisen und Diäten</a><br>
<a href="https://www.vegan.co.at/veganer-kaese-als-kulinarischer-aufreger/" data-wpel-link="internal">– Veganer Käse als kulinarischer Aufreger</a><br>
<a href="https://www.vegan.co.at/vegane-black-burger-buns-mit-rote-rueben-patty-rezept/" data-wpel-link="internal">– Vegane Black Burger Buns mit Rote-Rüben-Patty | Rezept</a><br>
<a href="https://www.vegan.co.at/wissenschaftliche-ernaehrungskonzepte-vegetarier-veganer-flexitarier/" data-wpel-link="internal">– Wissenschaftliche Ernährungskonzepte für Vegetarier, Veganer &amp; Flexitarier</a><br>
<a href="https://www.vegan.co.at/vertical-farming-was-ist-das/" data-wpel-link="internal">– Vertical farming – was ist das?</a><br>
<a href="https://www.vegan.co.at/vegan-oder-vegetarisch-wie-gesund-ist-das-fuer-kinder-und-jugendliche/" data-wpel-link="internal">– Vegan oder vegetarisch – wie gesund ist das für Kinder und Jugendliche?</a></p>
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		<title>Spargel &#8211; königliches Gemüse in weiß, rot oder grün</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Apr 2021 13:00:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Produkte]]></category>
		<category><![CDATA[Spargel]]></category>
		<category><![CDATA[vegan]]></category>
		<category><![CDATA[vegetarisch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Spargel ist eine gesunde Delikatesse. Die gesunden Stangen sind reich an Vitamin A, B &#038; C und arm an Kalorien. Aber er ist nicht ganz billig.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<body><p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.vegan.co.at/wp-content/uploads/2018/04/spargel.jpg" title="Spargel - königliches Gemüse in weiß, rot oder grün" alt="roter und grüner Spargel" width="1000" height="757" class="aligncenter size-full wp-image-423" srcset="https://www.vegan.co.at/wp-content/uploads/2018/04/spargel.jpg 1000w, https://www.vegan.co.at/wp-content/uploads/2018/04/spargel-300x227.jpg 300w, https://www.vegan.co.at/wp-content/uploads/2018/04/spargel-768x581.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px"></p>
<p><strong>Spargel (Asparagus officinalis) ist eine Delikatesse. Nicht nur der feine Geschmack zeichnet das zarte Stangengemüse aus, auch die kurze Erntespanne und die Tatsache, dass Spargel drei Jahre Vorlaufzeit vor der ersten Ernte braucht, machen Spargel zu etwas ganz Besonderem. Zudem kann das zarte Gemüse nur mit der Hand geerntet werden – auch das erklärt, warum Asparagus niemals billig sein wird. </strong></p>
<p>Wer das ‚königliche Gemüse‘ anbaut muss Geduld haben. Zunächst muss die Pflanze (eigentlich ein Liliengewächs) drei Jahre lang unter der Erde gedeihen, bevor die erste Ernte möglich ist. Wer Glück hat, kann dann 10 Jahre lang ernten, spätestens dann muss man wieder von vorne beginnen. </p>
<p>In gemäßigtem und subtropischem Klima erreicht Asparagus, von dem über 200 Arten bekannt sind, eine Wuchshöhe bis zu knapp zwei Metern. In Europa heißt die gebräuchlichste Kulturart „Asparagus officinalis“.</p>
<h2 id="weiss-rot-purpur-oder-gruen">Weiss, rot, purpur oder grün?</h2>
<p>Die gängigsten Sorten sind weiß, rot, purpur oder grün, wobei weißer und grüner Spargel die gleichen Pflanzen sind.  Unterschiede bestehen lediglich in der Anbaumethode. Während Weißer, ob seiner Farbe auch Bleich -Spargel genannt,  unter kleinen Erdwällen im Dunklen gedeiht, wächst der Grüne oberirdisch. </p>
<p>Grüner Spargel schmeckt wesentlich kräftiger und würziger als der Weiße. Violetter Spargel wiederum sieht zwar hübsch aus, ist jedoch eher bitter und  herb. Welche Sorte man bevorzugt, und ob man eher die zarten dünnen oder die kräftigen, stämmigen Stangen mag ist Geschmackssache. </p>
<p>Und ja, es soll auch Menschen geben, die das zarte Gemüse wegen seines typischen Geschmacks nicht mögen. Schade, eigentlich, so gesund wie das Gemüse ist…</p>
<p>Für den typischen Spargelgeschmack ist übrigens die Aminosäure Asparaginsäure verantwortlich. Deren Abbauprodukte sind auch für den typischen Uringeruch nach Spargelgenuss verantwortlich.</p>
<h2 id="wann-wo-und-woher">Wann, wo und woher?</h2>
<p>Asparagus wird seit Jahrtausenden geschätzt: Schon vor 5.000 Jahren wurde Asparagus als Gemüse und Heilpflanze geschätzt und zur Linderung von Husten, Geschwüren und Blasenprobleme eingesetzt. </p>
<p>Die Römer machten den Spargel auch nördlich der Alpen bekannt. Er fristete allerdings bis ins 16. Jahrhundert ein Schattendasein, bevor er dann weniger wegen seiner gesundheitlichen als wegen seiner geschmacklichen Eigenschaften als königliche Delikatesse ‚wiederentdeckt‘ wurde. </p>
<p>Heimischer Spargel ist ab Mitte April bis Ende Juni erhältlich. Traditionell wird die Spargelsaison am Johannistag, dem 24. Juni  – auch Spargelsilvester genannt – beendet. Dann sind nämlich nach einer alten Bauernregel „die Kirschen rot, der Spargel tot“.</p>
<h2 id="einkauf-und-zubereitung">Einkauf und Zubereitung</h2>
<p>Der Spargel sollte knackig sein, gerade gewachsen, nicht holzig oder gar gespalten oder hohl. Wichtig ist auch, dass der Kopf ‚geschlossen‘ ist. Frischer Asparagus hat eine glänzende seidige Schale ohne Braunfärbungen – auch an den ’saftigen‘ Schnittstellen sollte es keine Braunfärbung geben.</p>
<p>Tipp: Drücken Sie beim Kauf die Schnittstellen zusammen – wenn ein angenehm typisch riechender Saft austritt, ist das Gemüse frisch. Außerdem quietschen frische Spargelstangen wenn man sie aneinander reibt.</p>
<p>Frischer Asparagus schmeckt am besten; eine rasche Zubereitung nach dem Einkauf empfiehlt sich. Vor dem Schälen sollten Sie die Stangen unter fließendem Wasser abbrausen um sandige Rückstände abzuwaschen. </p>
<p>Etwaige holzige Enden abschneiden, dann schälen. Beim Grünspargel nur das untere Drittel schälen; weiße Stangen müssen Sie komplett abziehen.</p>
<p>Topf mit Wasser, Salz und einem Teelöffel Butter oder Öl aufstellen. Die Stangen je nach Dicke 15 bis 25 Minuten kochen. Damit sie gleichmäßig zart werden empfiehlt es sich sie stehend, am Besten in einem Spargeltopf, zu kochen. Wollen Sie den Geschmack noch intensiver erleben, dann kochen Sie zunächst die gewaschenen Schalen im Wasser und garen Sie die Stangen dann im abgeseihten ‚Spargelwasser‘.</p>
<h2 id="lagerung">Lagerung</h2>
<p>Wollen Sie das Gemüse lagern, dann legen Sie es in das Gemüsefach Ihres Kühlschranks – ausgepackt und in ein leicht feuchtes Tuch aus Leinen gewickelt. So bleibt Asparagus rund sieben Tage ohne Aromaverlust haltbar. Achten Sie darauf, dass er alleine liegt um keine anderen Aromen anzunehmen.</p>
<p>Übrigens: als Hauptspeise rechnet man pro Person etwa 500 Gramm frischen Spargel. Und Asparagus ist gesund und ein Figurschmeichler. Reich an Vitamin A, B und C, aber arm an Kalorien: 100 Gramm Spargel entsprechen gerade einmal 20 Kalorien.</p>
<p>———————-</p>
<p>Quellen:</p>
<p>¹ <a href="http://www.marchfeldspargel.at/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="external noopener">Marchfeld Spargel </a><br>
¹ <a href="https://gesund.co.at/spargel-gesund-12497/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="external noopener">Spargel ist gesund</a></p>
<h2 id="linktipps">Linktipps</h2>
<p><a href="https://www.vegan.co.at/veganes-spargelrisotto-rezept/" data-wpel-link="internal">– Rezept: veganes Spargelrisotto</a><br>
<a href="https://www.vegan.co.at/kresse-echt-krass/" data-wpel-link="internal">– Kresse – echt krass!</a><br>
<a href="https://www.vegan.co.at/vegan-auf-was-muss-ich-achten/" data-wpel-link="internal">– Vegan – worauf muss ich achten</a></p>
</body><p>Der Beitrag <a href="https://www.vegan.co.at/spargel-weiss-rot-gruen-gemuese/" data-wpel-link="internal">Spargel &#8211; königliches Gemüse in weiß, rot oder grün</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.vegan.co.at" data-wpel-link="internal">vegan.co.at</a>.</p>
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		<title>Bananenfasern für Textilien: innovativ, nachhaltig &#038; robust</title>
		<link>https://www.vegan.co.at/bananenfasern-textilien-robust-nachhaltig/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=bananenfasern-textilien-robust-nachhaltig</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Herz As Media]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Apr 2019 10:59:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Produkte]]></category>
		<category><![CDATA[Bananen]]></category>
		<category><![CDATA[Textilien]]></category>
		<category><![CDATA[vegan]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.vegan.co.at/?p=569</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bananatex ist nicht nur eine angenehme, sondern auch sehr robuste Textilfaser. Bei Herstellug und Vearbeitung von Bananenfasern wird zudem sehr auf Nachhaltigkeit geachtet. Ein Zukunftsmodell?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.vegan.co.at/bananenfasern-textilien-robust-nachhaltig/" data-wpel-link="internal">Bananenfasern für Textilien: innovativ, nachhaltig &#038; robust</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.vegan.co.at" data-wpel-link="internal">vegan.co.at</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<body><p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.vegan.co.at/wp-content/uploads/2019/04/bananenfasern-bananatex.jpg" title="Bananenfasern für Textilien: innovativ, nachhaltig &amp; robust - Fotomontage: pixabay &amp; BANANATEX® by qwistion" alt="Bananenfasern für Textilien" width="1000" height="670" class="aligncenter size-full wp-image-583" srcset="https://www.vegan.co.at/wp-content/uploads/2019/04/bananenfasern-bananatex.jpg 1000w, https://www.vegan.co.at/wp-content/uploads/2019/04/bananenfasern-bananatex-300x201.jpg 300w, https://www.vegan.co.at/wp-content/uploads/2019/04/bananenfasern-bananatex-768x515.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px"></p>
<p><strong>Bananatex ist genau das wonach es klingt – aus Bananen hergestellte Textilien. Ein Schweizer Unternehmen hat drei Jahre lang geforscht – seit Oktober 2018 sind sowohl die Fasern als auch die ersten Produkte aus Bananatex auf dem Markt. Tolle Taschen und Rucksäcke, reißfest und leicht, nachhaltig erzeugt, recyclebar und nicht zuletzt wunderschön! Klingt nach Werbung, ist es auch, allerdings unbezahlt. Die Idee ist innovativ, die Produkte sind wirklich nachhaltig aber dabei auch wirklich robust und alltagstauglich, wie es scheint. Und das verdient Aufmerksamkeit allemal. Wir haben uns deshalb die Produkte etwas genauer angesehen. </strong><span id="more-569"></span></p>
<h2 id="bananatex-%e2%80%93-nachhaltig-von-a-bis-z">Bananatex – nachhaltig von A bis Z</h2>
<p>Die Faser, aus der Bananatex hergestellt wird, stammt von einer philippinischen Bananenpflanze namens Abacá. Sie ist robust und gedeiht ohne Pestizide. Bezogen wird sie aus einer sehr kleinteiligen Struktur, in der Lieferanten und Kleinbauern eng kooperieren. Alle Beteiligten sind als „Part of the Team“ wichtige und hochmotivierte Partner. </p>
<p>Aber zwischen dem Anbau der Pflanze und dem Verkauf der fertigen Produkte in Zürich liegen noch etliche Produktions- und Transportschritte. Beispielhaft sei hier der Taiwanesische Garnhersteller genannt, der in der Entwicklungsphase voll involviert war. Ohne seine Experimentierwilligkeit, Neugier und seinen Glauben, dass mit Bananatex ein revolutionäres Material auf den Markt kommen wird, wäre die Erfolgsstory wohl nicht möglich gewesen. </p>
<p>Die Tragegurten und -griffe der Bananatex Taschen sind meist aus Rayon, Baumwolle oder Nylon, die Reißverschlüsse aus Aluminium oder Stahl und damit im Vergleich zum Mitbewerb, der meist auf Plastik setzt, wiederverwertbar.</p>
<p>Zwar können, wie die Hersteller offen zugeben, nicht alle natürlichen Gewebe in punkto Abriebfestigkeit immer mit synthetischen Textilien wie Cordura, Kevlar oder Lastwagenplanen mithalten. In Stresstests hat sich Bananatex aber auch gegen hochpreisige Konkurrenz durchgesetzt. Die Taschen sind jedenfalls auf langjährigen Gebrauch ausgelegt und selbstverständlich auch entsprechend gut verarbeitet.</p>
<h2 id="herstellung">Herstellung</h2>
<p>Eigenartig mag anmuten, dass zwar die Prototypen individuell und auf Kundenwunsch in der Schweiz entwickelt werden, die Produktion der Taschen dann aber in China erfolgt. Aber auch hinter dieser Entscheidung steht eine vernünftige Überlegung. „Man kann auch in Asien fair fertigen“, so einer der Gründer und wenn man bedenkt, dass der Verkauf von Anfang an global geplant war, macht eine Erzeugung in China angesichts der Transportwege zu großen potentiellen Konsumentengruppen durchaus Sinn. </p>
<p>Alle Kooperationspartner von Bananatex sind übrigens unter anderem BSCI (Business and Social Compliance Initiative) zertifiziert. Bei BSCI handelt es sich um eine Initiative der EU, die mittels definierter Verhaltenskodizes faire Standards für Mitarbeiter von Firmen sichert. </p>
<h2 id="die-geschichte-von-bananatex">Die Geschichte von Bananatex </h2>
<p>Seit seiner Gründung im Jahr 2008 hat das Unternehmen an Möglichkeiten gearbeitet, nachhaltige und funktionale Taschen herzustellen. Seit 2015 wurde konkret an Bananatex gearbeitet und 2018 kamen die ersten Taschen aus dem Material der Abacá Pflanze auf den Markt. </p>
<p>Bananatex ist das erste Gewebe aus Fasern einer Bananenstaude. Die Stauden werden im philippinischen Hochland gezüchtet – selbstverständlich ohne Chemikalien oder Pestizide. Die Pflanzen werden „geerntet“ und wachsen nach, ohne dass man sie erneut pflanzen müsste. Abacá ist zudem superrobust und die Fasern lassen sich zu einem flexiblen, langlebigen, dicken Stoff verarbeiten. </p>
<p>Dass vor der ersten fertigen Tasche jahrelange Forschung notwendig war, dass unzählige Tests und Entwicklungen dem Endprodukt vorausgingen, versteht sich von selbst. Das Endmaterial erfüllt nun jedenfalls alle Anforderungen, die man an eine strapazierfähige Tasche stellt. Es ist zum einen sehr robust und strapazierbar, zum anderen leicht und flexibel. Bananatex ist zudem mit natürlichem Bienenwachs wasserabweisend beschichtet und seine feine Struktur haptisch sehr ansprechend.</p>
<p>Auch das Design der ersten beiden Bananatex Taschen wurde im Einklang mit der zero waste Philosophie konsequent auf das Material abgestimmt: so wurden Modelle entwickelt, deren Schnittteile ohne nennenswerten Verschnitt auskommen.  Am Ende des Lebenszyklus der Tasche ist der Stoff dann biologisch abbaubar. Schnallen und Reissverschlüsse können und sollen abmontiert und wiederverwertet werden.</p>
<h2 id="open-source-und-open-space">Open Source und open Space</h2>
<p>Was uns noch gefällt: Die Erfinder von Bananatex und die Gründer von Qwstion, dem Unternehmen, das die Faser herstellt, haben ihre Erfindung von Anfang an als Open-Source-Projekt angelegt. Mitten im hippsten Viertel Zürichs befindet sich der Flagshipstore und zugleich das Geburtshaus des innovativen Materials. </p>
<p>Das Taschenlabel findet man im „Kreis 4“, einem aufstrebenden und trendigen Grätzl in der größten Schweizer Stadt. Dort teilt sich Bananatex mit anderen jungen Kreativen, denen Nachhaltigkeit ebenso ein Anliegen ist, einen tollen Flagshipstore. Der Store ist somit ein Hotspot für alle, denen nachhaltig und fair hergestellte Kleidung, Taschen und Accessoires am Herzen liegen, und die dennoch auf Design Wert legen.</p>
<p>Bananatexprodukte sind entweder als Taschen oder Rücksäcke konzipiert. Es gibt Modelle, die zum Businessoutfit passen und solche, die man auch am Wochenende zum Spaziergehen oder Radfahren tragen möchte. Die meisten sind in gedeckten Farben gehalten und einfärbig, gemeinsam ist ihnen in jedem Fall ihre Nachhaltig- und  Langlebigkeit.  </p>
<p>————-</p>
<p>Quellen:</p>
<p>¹ <a href="https://www.qwstion.com/au/bananatex" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="external noopener"> Qwstion </a><br>
² <a href="https://www.amfori.org/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="external noopener">BSCI: Business and Social Compliance Initiative</a></p>
<h2 id="linktipps">Linktipps</h2>
<p><a href="https://www.vegan.co.at/veganes-leder/" data-wpel-link="internal">– Veganes Leder</a><br>
<a href="http://www.vegan.co.at/vegan-auf-was-muss-ich-achten/" data-wpel-link="internal">– Vegan – auf was muss ich achten?</a><br>
<a href="https://www.vegan.co.at/vegane-zahnbuersten-bambus-alltag/" data-wpel-link="internal">– Vegane Zahnbürste aus Bambus</a><br>
<a href="https://gka.at/t-shirts/textilien/bio/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="external noopener">– Besondere Werbetextilien 100% Fairtrade &amp; Bio-Baumwolle mit Druck oder Bestickung</a><br>
<a href="https://www.vegan.co.at/palmoelfrei-warum-palmoel-problematisch-ist-und-grosse-handelsketten-umdenken/" data-wpel-link="internal">– Palmölfrei? Warum Palmöl problematisch ist und warum Handelsketten umdenken </a></p>
</body><p>Der Beitrag <a href="https://www.vegan.co.at/bananenfasern-textilien-robust-nachhaltig/" data-wpel-link="internal">Bananenfasern für Textilien: innovativ, nachhaltig &#038; robust</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.vegan.co.at" data-wpel-link="internal">vegan.co.at</a>.</p>
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